Zwischen Demotivation und Lustlosigkeit

Jeder von uns kennt nur allzu gut die Wörter 

Stress, Zeitdruck, Ziele, Anforderung, Motivation. 

Und oftmals sind sie eng befreundet mit dem Wort 

Prokrastination. 


Oft fühle ich mich erdrückt - privat und auch beruflich gibt es Wünsche, To Do-Listen, Aufgaben, Fragen, Erledigungen und so vieles mehr. Oftmals bemerke ich aber nicht, dass ich es selbst bin, die sich noch mehr Aufgaben auf die Liste setzt als die Stunden des Tages ermöglichen.

Ich stellte mir selbst ein Bein in dem ich mehr von mir selbst erwartete als ich überhaupt an den Tag legen konnte, ich verlor den Überblick meiner Aufgaben und am Ende ließ ich alles stehen und liegen; legte mich stattdessen ins Bett und machte ein Nickerchen. Es resultierte in der vergangenen Woche eine Blockade. 

Stress, Zeitdruck und das Gefühl jeden Moment aus beiden Ohren zu dampfen, führt bei mir zur Resignation. Die Gewissheit darüber, dass meine To Do-Liste heute nicht zu bewältigen sein wird führt dazu, dass ich das Handtuch bereits am Morgen werfe.

"Wenn sie nicht erledigt werden kann, kann ich es auch gleich sein lassen..." 


Besonders der Blick in den Kalender lässt mich realisieren, dass bereits das zweite Quartal des Jahres begonnen hat und ich nicht weit vorangekommen bin - immer wenn ich den Eindruck habe, dass ich meinen Zielen noch nicht näher gekommen bin, habe ich direkt das Bedürfnis alles aufzugeben.

Es fällt mir schwer mich wieder aufzusetzen und mit voller Energie wieder loszulegen - wie ein Kartoffelsack. Aus Tagen der Resignation werden manchmal Wochen, aber diesmal wollte ich es nicht so weit kommen lassen - heute habe ich wahrscheinlich den halben Tag elendig vor dem Laptop oder dem Fernseher gegammelt, obwohl ich mir seit Tagen vorgenommen hatte endlich wieder zu schreiben. Bis es schließlich dunkel wurde und ich mir vormachte, dass ich nun sowieso keine guten Fotos mehr schießen könnte. Ich wollte mir selbst einen Ruck geben und einfach meine Gedanken zu meiner derzeitigen Demotivation niederschreiben, um einfach loslegen zu können. 

Mich beschäftigt derzeit vieles - Studium, weiterer Verlauf des Jahres, Gesundheit und nachdem ich wieder vor Müdigkeit zu Energy Drinks griff, sprießt nun seit einer Woche ein Minenfeld an meinem Kinn - fieser Zucker! [Daher auch das Foto von der Bildserie, die ich für die Review zu dem Dipbrow von Anastasia gemacht habe]




Ich werde gleich erstmal ein langes, heißes Bad nehmen und heute den Abend in Ruhe mit Harry Potter ausklingen lassen. Vielleicht findet sich meine Motivation dort irgendwo zwischen den Zeilen...

Was tut ihr gegen Demotivation?
Kennt ihr das mit dem Nickerchen, wenn euch die Aufgaben zu viel werden?
[Hoffentlich bin ich da nicht allein *höhö*]


Kommentare:

  1. Ein sehr wichtiger Tipp den ich vor paar Jahren irgendwo in den Weiten des Internets aufgeschnappt habe ist, dass man nur Ausdauer bis zum Ende hat wenn man sich an das richtige Tempo hält. Es ist leichter als gesagt, aber man muss sich manchmal selber dazu zwingen runterzukommen und genug Pausen zu machen. Ansonsten streikt irgendwann der Körper von selber in Form von Erkältungen etc.

    Wünsche dir viel Ruhe damit du bald wieder mit voller Elan an die ganzen Aufgaben und Ziele rangehst :D !

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  2. Deine Worte spiegeln genau meinen derzeitigen Zustand wider. Mir geht es absolut genau so :(

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  3. Du bist damit definitiv nicht allein, mir gehts genauso. Mir steht in einer Woche die Klausur im Studium bevor, die darüber entscheidet, ob ich weiterstudiere oder nicht... Aber anstatt Motivation und Konzentration wechsel ich von einer Krankheit zur nächsten, kann nicht schlafen, bin schlecht gelaunt und müde und total demotiviert. Harry Potter ist perfekt dafür, abzuschalten, denn wann ich immer ich das Buch öffne, bin ich nicht mehr in meinem Leben gefangen, sondern in der Welt von Harry. Das Problem ist nur, da wieder rauszukommen :D Eine Lösung habe ich immer noch nicht gefunden, aus dieser Demotivation wieder rauszukommen, leider. Das "tolle" Wetter mit dem Sturm und dem Schnee tut sein übriges :D

    Liebe Grüße
    Madita
    lucciola-test.blogspot.de

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  4. So eine Phase hatte ich mal ziemlich lang... Geholfen hat es mir, mir meine Ziele anzuschauen und mich zu fragen "Will ich das überhaupt noch?". Klar, es gibt Dinge im Leben, die man nicht komplett umschmeißen kann, aber oft motivieren mich meine Pläne irgendwann nicht mehr und dann ist es Zeit, sich neue Dinge zu suchen, die einen erfüllen und motivieren, die man am liebsten jetzt sofort angehen will. Das sage ich so einfach, bei mir hat diese Entwicklung von "Ich kann nicht mehr" zu "Ich brauche das doch gar nicht, ich habe neue Wünsche und Ziele" fast ein Jahr gedauert. Im allgemeinen muss man natürlich nicht sein ganzes Leben umschustern. Es hilft, sich seinen Tag ein wenig so aufzuteilen, dass man zwischen weniger angenehmen Aufgaben und Zeit, in der man sich belohnt, gut ausbalanciert und die beiden abwechseln lässt. Am Ende des Tages fühlt man sich dann deutlich zufriedener, denn man hat geschafft, was man wollte und fühlt sich nicht völlig ausgelaugt, weil man den ganzen Tag nur irgendwelche Dinge getan hat, die man doof findet :) Da spielt die Psyche dann auch deutlich lieber mit :)

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  5. Ich kenne das im moment auch. Für mich war gestern noch Silvester, irgendwie verfliegt die Zeit. Aber wirklich demotiviert bin ich nicht, weil mir die Dinge Spaß machen und für den Druck habe ich mich teilweise selbst entschieden =) ab und zu wünsche ich mir aber auch mal einen Tag der einfach frei ist, komplett. Dann könnte ich zB so einige Serien nachholen und mal einfach nur "nichts-tun". Aber ich kenne mich... spätestens nach einem Tag wäre mir wieder langweilig. Daran versuche ich mich immer wieder zu erinnern: Das ich die Dinge die ich tue, gerne tue und mich deshalb dafür entschieden habe.
    Liebe Grüße Mandy

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  6. oh ich leide mir dir! ich bin gerade auch total lustlos und habe keine motivation -.- zum glück habe ich jetzt vier tage frei und werde versuchen mal zu entspannen und mir keinen kopf über alles mögliche zu machen. drück dich <3

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  7. So was kenne ich nur zu gut! Gerade gestern hab ich an die kommenden Tage und Wochen gedacht und mich gefragt, wie ich das eigentlich alles schaffen will. Vor allem Uni nimmt momentan sehr viel Platz bei mir ein. Wenn dann noch Verpflichtungen der Familie gegenüber hinzukommen, bleibt logischerweise irgendwas auf der Strecke, zumal ich auch immer wahnsinnig schnell extrem müde und erschöpft bin. Mir helfen dann immer Listen, um einen besseren Überblick zu bekommen. Nichts tun verschlimmert bei mir komischerweise alles nur ^^
    Aber diese Zeit geht sicher bald vorbei! :)

    Liebste Grüße,
    Rina von Adeline und Gustav

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  8. Ich habe das Gefühl, es geht gerade vielen so... Mir auch ein wenig. Insbesondere das mit dem Nickerchen kommt mir sehr bekannt vor :D In solchen Momenten nehme ich mir einfach die nötige Zeit, das ist für mich das einzige, was hilft! Die Motivation kommt bei mir dann von ganz allein wieder...

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  9. Ich glaube ganz viele Leute haben gerade sonen Durchhänger im Frühjahr. Aber mich motiviert, dass wir mit jedem weiteren Tag dem Sommer näher kommen :)
    Grüße
    Annie todayis.de

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