Lost in Korea #5

Einfach nur einige Bilder, die zwischendurch entstanden sind...

 Sichlor in unserem Hostel in Busan ^-^b

 Culture Class: Kochunterricht *nomnomnom* - Es gab Bulgogi! 


 Ein Café in der Innenstadt von Daegu


 In Gyeongju haben wir ein Dorf besichtigt, das noch heute so aussieht wie in der Choseon-Zeit (bis auf die Satellitenschüssel, Autos etc. *husthust*)

 Auf irgendeinem Berg, wo wir irgendeinen Tempel besichtigt haben... (zu viele Tempel und Besichtigungsstellen an einem Tag TT^TT//)

 Wir durften als "Special Guests" in dem buddhistischen Frauenkloster Unmunsa übernachten c( ~v~c)

 Die Nonnen bauen sehr viel selbst an und dadurch schmeckte das Essen besonders lecker *www*//


Chuuuuu~*

Ein Haulchen zwischendurch

Eigentlich hatte ich ja vorgehabt von jeden Tag in Korea einen Blogpost zu veröffentlichen, aber der Unterricht und auch das Kulturprogramm nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass ich leider kaum dazu gekommen bin. Daher wollte ich mich melden und euch Bescheid geben, dass es mir gut geht und ich vollkommen glücklich, gesund und zufrieden bin (obwohl ich mich schon nach einem typischen, deutschen Frühstück und einem Döner verzehre *www*)

Natürlich habe ich es auch mal zwischendurch geschafft Geld für Kosmetik auszugeben (ich befinde mich anscheinend zur Zeit im absoluten Kosmetikhimmel *muhaha*) und wollte euch einen kleinen Teil meiner Ausbeute zeigen. 

Das interessante an Korea ist, dass die verschiedenen Marken wie Etude House, Tony Moly oder Holika Holika ihre eigenen kleinen Shops haben und dadurch das Konkurrenzdenken sehr stark ist: Junge Damen stehen vor den Shops und preisen über Mikrofone die neusten Angebote und Produkte an, im Laden selbst befinden sich mehrere Verkäuferinnen um die Kundinnen zu bedienen und man kriegt haufenweise Samples, damit man sich von weiteren Produkten daheim begeistern lassen kann.


Ich war jetzt selbst in verschiedenen Shops, damit ich die verschiedenen Marken ausprobieren kann (schaut euch die Menge an Samples an!! *wwww*♥)

Holika Holika
Aqua Petit Jelly BBCream für 13,500W (ca. 9,50€)
- Lipgloss gab es als Geschenk dazu - 


It's Skin
BB Magic Kompact für 12,800W (ca. 9€)
- Feuchtigkeitsmaske in Originalgröße gab es dazu - 


Skin Food
Black Egg Pore Primer für 10,000W (ca. 7€)
Rice Mask Wash Off für 7,700W (ca. 5,50€)


Tony Moly
Floria Whitening Toner & Emulsion im Vorteilspack für 16,000W (ca. 11€)
Lip Tint in Cherry Pink für ca. 4,900W (ca. 3,50€)
Petite Gloss Bar 04 für ca. 4.600W (ca. 3,20€)


Und das alles an einem Tag *höhö* Okay, wenn man alles zusammenrechnet kommt man gerade auf ca. 50€ und es kam mir deutlich mehr vor (bestimmt weil man hier alles mit zu vielen Nullen bezahlt :D)

Gerade weil die Auswahl hier so groß ist, erlebe ich jeden Tag die totale Reizüberflutung und weiß einfach gar nicht wo ich anfangen soll @.@//  Einige Produkte, wie z.B. die Jelly BBCream von HolikaHolika und die Rice Mask von Skin Food hatte ich mir schon voher ausgeguckt, aber wenn ich in einem Shop stehe, von der ich vorher noch nichts gehört habe, fühle ich mich meistens ziemlich hilflos und weiß auch gar nicht wonach ich suchen soll (absolute Erste-Welt-Probleme...).


So, dann werd ich mich langsam ins Bett machen - morgen ist nämlich schon der letzte Unterrichtstag, am Freitag findet eine Abschiedsfeier statt und am Samstag geht es los nach Seoul *yaaay*


Falls ihr interessante, asiatische Kosmetikprodukte oder -marken kennt, würde ich mich über eine Empfehlung freuen oder wenn ihr von irgendeinem Produkt gehört habt, von der ihr gern eine Review lesen würdet, schreibt sie mir und ich halte nach ihnen Ausschau! ^-^b

Viele liebe Grüße nach Deutschland! Chuuuuu~*

Ohvuha und ganz viel Krams [LiK #4]

Im Language Center der Uni gefunden :D 

Am Donnerstag hatten wir nach dem Mittagessen Taekwondo-Unterricht und ich muss sagen, dass ich - dafür, dass ich absolut unsportlich bin - richtig viel Spaß daran hatte ^-^//
Aufwärmübungen
Nach einigen Aufwärm- und Dehnübungen haben wir von dem Taekwondo-Lehrer einige Block-, Schlag- und Kickübungen gelernt. Er war einfach so lieb und total darum bemüht, dass wir Formen einhalten und ihn verstehen :3



Und hier habe ich etwas Food-Porn für euch: 
 Bibimbab in der Mensa *sehrlecker*

 Bibim Naengmyeon *sehrscharf*

 Lecker... *kenn den Namen nicht mehr*

Onigiri-Set mit Udon (umgerechnet mal 2€ o.O//)

Und wisst ihr wen ich an der Uni getroffen habe? *wwwww*♥
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Jackie Chan!!!
... ach, ich Scherzkööks! *höhö*

Eine koreanische Hochzeit [LiK #3]

Am Montag sind unsere Kommilitonen aus Deutschland gekommen und wir sind direkt im Anschluss mit einem Reisebus nach Daegu zur Keimyung Universität gefahren - die Fahrt dauerte ungefähr 3-4 Stunden. 

Nachdem wir dort angekommen sind, haben wir unsere Koffer auf dem Zimmer gelassen und sind dann auch direkt nach unten in die "kleine Innenstadt" um etwas zu essen (es wurde wieder lecker Samgyeopsal gefuttert *nomnomnom*). Mit vollem Magen ließen wir uns früh ins Bett fallen und versuchten bei böser Hitze zu schlafen. 

Am nächsten Morgen hatten wir zunächst Koreanisch-Unterricht und danach machten wir eine Besichtigungstour durch die Uni. Die Keimyung Universität ist eine privatgeführte, christliche Universität und wir sind mit einem Reisebus über dem Campus gefahren, weil sie einfach verdammt riesig ist - sie umfasst eine Kirche, ein Museum und viele weitere Dinge, so dass man eigentlich gar nicht in die Stadt gehen braucht, wie z.B. Frisör, Optiker, Post, Reisebüro, Bäckerei, etc.

Aussicht von der Kirche der Uni 
Moi mit Jenny und Deli (Augen kaum aufhalten können *höhö*)

Am Mittwoch stand auf unserem Kulturprogramm "Hanbok" - die koreanische Tracht und ein minimaler Teil der Teetraditionen. Darauf hatte ich mich am meisten gefreut: 

Zwei von uns durften das Brautpaar darstellen und wir haben die traditionellen Verbeugungen geübt: 
einige meiner Kommilitonen habe ich noch nicht gefragt, ob ich Bilder von ihnen online stellen darf - daher die Herzchen :b
Es war richtig warm in dem Hanbok: Wir hatten einen weißen Unterrock, ein rotes oder pinkes Kleid und dann ein buntes Oberteil. Uns wurde gesagt, dass man damals als unverheiratete Frau  ein grünes Oberteil anhatte und als verheiratete dann ein gelbes tragen sollte. Die bunten Oberteile sind sozusagen modernere Variationen des Hanboks. 

das von Deli war richtig hübsch *wwww*♥
Ach, und die Hanboks von den Jungs? :D Einfach nur lustig in Pink und Rot oder Türkis *höhö*
Aber so ein Weibchen-Hanbok ist wirklich schön... würd ich mir schon gern kaufen ^-^♥

Da wir als ausländische Studenten eine kleine Sensation darstellen, kamen auch einige Journalisten um Fotos von uns zu machen für zwei verschiedene Zeitungsverläge. Und daher sollten wir uns extra in Szene setzen, so tun als würden wir an einer Hochzeit teilnehmen, als würden wir uns unterhalten und haben ganz viele Erinnerungsfotos geschossen.
Aaach.. keine Lust so viele Herzchen draufzupappen auf das Bild :b

Wir haben jeden Tag von 9:00-12:00 Uhr Koreanisch Unterricht, danach gehen wir immer in die Mensa und danach haben wir meistens bis 16 Uhr etwas auf dem Kulturprogramm ^-^b

Es macht wirklich richtig viel Spaß zu lernen, das Mittagessen in der Mensa ist superlecker (und richtig günstig :D) und das Programm ist bisher auch interessant gewesen (Taekwondo haben wir auch schon gemacht... die Bilder dazu kommen morgen *höhö*).

Am Wochenende fahren wir in einer größeren kleineren Gruppe nach Busan, die zweitgrößte Stadt in Korea am Strand! *yaaaay* ^-^b

Lost in Korea #2

Am Sonntag starteten Mr. P und ich unseren zweiten Tag in Seoul mit einem schönen Frühstück im süßen Paris Baguette - wir können morgens einfach nicht anders als "typisch Deutsch" mit Gebäck in den Tag einzusteigen. 
Das Lädchen ist liebevoll eingerichtet, die Arbeitskräfte tragen dunkle Hosen, weiße T-shirts mit dunklen Querstreifen und Baskenmützen und erinnern an die Pantomimendarsteller aus den Stummfilmen. 

Verhältnismäßig ist es eigentlich schon teuer, wahrscheinlich weil es etwas ausgefallener für die Koreaner ist: 1-2€ für ein kleines Gebäck und 4-6€ für Sandwiches, aber es ist lecker ^-^b

Vor einem Restaurant
Nach unserem leckeren Frühstück machten wir uns auf die Suche nach dem "berühmten" Philippenmarkt, den es in der Nähe unseres Hostels in Hyehwa-dong geben soll.
Ich hatte mir wirklich einen großen Marktplatz vorgestellt, der zugestellt ist... am Ende war es aber bloß ein kleines Eckchen an der Straße mit einigen wenigen Ständen, die gemoppste Smartphones und Gemüse/Lebensmittel verkauften: 

Nach der kleinen Enttäuschung machten wir uns weiter nach Dongdaemun. 
Dongdaemun ist ein Markt auf dem man (laut einigen guten Quellen) gut Kleidung kaufen kann. Leider waren wir an einem Sonntag auf dem Marktplatz und das auch noch viel zu früh, weswegen viele Stände noch zu hatten TT_TT//

Zwei Pleiten hintereinander und dann auch noch die schlimme Hitze brachte uns dazu uns auf dem Weg zurück ins Guesthouse zu machen, um ein kleines Mittagsschläfchen zu halten ^-^b

Am späten Nachmittag waren wir mit André und Simon vom Vortag verabredet und wir wollten uns den künstlich angelegten Fluss anschauen und zum Abendessen so richtig typisch Koreanisch essen gehen. 
Cheonggyecheon
"Natur" vs. Alt vs Neu

Natürlich kann man sich nicht nur den künstlich angelegten Fluss anschauen und den "echten" Fluss durch Seoul außen vor lassen - naaaah~ eigentlich sind wir am Ende der Meinung gewesen, dass uns Cheonggyecheon gereicht hätte :b 

Der Weg zum Fluss war mühsam, es roch an vielen Stellen minimal unangenehm und es war schwierig einen Rückweg zu finden. 

Am Abend fingen unsere Mägen an zu knurren und wir machten uns in HongDae (die Gegend um die Universität Hongik) auf die Suche nach Samgyeopsal und wurden auch schnell fündig: 
Bei Samgyeopsal handelt es sich um einen Tischgrill - jeder Tisch hat eine kleine Tonne, in die man glühende Kohle einlässt und oben mit einem Gitter abschließt. Auf der Karte stehen dann die verschiedenen Fleischsorten unter denen man auswählen kann und auf dem Tisch landen als Beilage Salat, eine scharfe Suppe, eine Art Rührei, Kimchi und anderes eingelegtes Gemüse. 

Es war einfach suuuperlecker (weswegen ich auch eher wenig Fotos gemacht habe, ich musste mich schließlich neben drei Jungs behaupten *höhö*) und die Besitzerin war einfach liebenswert: Sie hatte gesehen, dass wir nicht wirklich Ahnung hatten, wie wir das Ganze essen sollten und erklärte uns alles auf Koreanisch, während sie mit den Händen auf die verschiedenen Sachen zeigte und unser Fleisch auf dem Grill gekonnt wendete. Ich kann es einfach nur empfehlen, denn es schmeckt gut und hat auf eine angenehme Art und Weise gesättigt *nomnomnom*

Nach dem Essen waren wir dann in zwei Bars, um den letzten Abend mit André und Simon gemütlich ausklingen zu lassen :3
Stühle an den Decken

Am Montag sind unsere Kommilitonen in Korea angekommen und wir sind nach Daegu an die Keimyung Universität gefahren. Hier werden wir erstmal die nächsten drei Wochen bleiben und artig Koreanisch lernen :D 
 
(Zu Abend haben wir am Montag tatsächlich schon wieder Samgyeopsal gegessen *hehe*)