Die Balance machts!


Bezahlte Kooperation


Vielleicht hat die Quarter Life Crisis bei mir etwas später eingeschlagen als bei anderen Menschen, aber seitdem ich nun etwas länger mein Vollzeitpraktikum absolviere, habe ich viel über den Alltag nachgedacht. 

Kennt ihr das, wenn ihr auf die letzte Woche zurückblickt und Euch nicht mehr daran erinnern könnt, was ihr an welchem Tag unternommen habt, weil alle Tage gleich aussehen? Dass man gar nicht mehr wirklich weiß wie die Zeit davon rennt und sich zurückblickend fragt: "Na, und jetzt?" 

Ich wollte dieses Gefühl ändern, mich vom Sog des Alltagstrott trennen und trotz der Arbeitswoche mir die Zeit für mich nehmen, um mich für jeden Arbeitstag gewappnet zu fühlen und mich auch parallel persönlich weiter zu entwickeln.

Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass sich nicht hinter jedem Tag das größte Abenteuer, die unglaublichste Erinnerung stecken kann. Aber jeder einzelne Tag ist eine Chance eine kleine Tat für das große Abenteuer "Leben" zu vollbringen.

3 Little Habits
to take a break



Was ich stattdessen brauche ist die Woche mit drei Gewohnheiten auszutatten, um durchzuatmen und mir die Zeit zu nehmen um mich zu "besinnen". Damit ich nicht nur funktioniere und reagiere, sondern aktiv agiere. 


1. Be creative

Wohl mein erster und wichtigster Punkt ist das Gefühl zu haben, etwas für mich "geschaffen" zu haben, mich auf irgendeine Weise kreativ ausgetobt und ausgelebt zu haben. Ob ich mir nun die Zeit nehme um einen Blogbeitrag zu schreiben, Fotos zu bearbeiten oder mich für ein Lettering oder Aquarellbild zu pinseln, hauptsache ich mache etwas. 

Manchmal sind es kurze Sachen, die nur 15-20 Minuten in Anspruch nehmen, manchmal brauche ich für einen kompletten Beitrag 2-3 Stunden. 

Das Gefühl an etwas zu arbeiten, das eine persönliche Bedeutung hat, nicht direkt einen Mehrwert erzielen muss und man auch Fehler machen darf, ist unglaublich befreiend und in Kontrast zu einem sonst erfolgsorientierten Gesellschaft. 

Wie ich es schaffe auch im Alltag kreativ zu bleiben, habe ich Euch bereits in dem Beitrag erzählt. 


2. Be calm 

Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals zu meiner täglichen Routine zählen würde. Aber können 5 Minuten Meditation am Morgen entscheidend darüber sein wie mein allgemeine Stimmung sich über den Tag verhält. 

Eigentlich bin ich sowieso ein Frühaufsteher, aber ich habe sonst immer die Zeit genutzt um ulkige Youtube-Videos zu schauen oder mein Social Media-Feed durch zu scrollen. Seitdem ich das Buch Miracle Morning gelesen habe, habe ich das Programm gegen 5 Minuten Ruhe und heißem Tee ausgetauscht. 

Bevor man in den Alltag hineinstürzt helfen diese 5 Minuten Ruhe dabei, dass man sich einfach bewusst darüber ist, dass ein neuer Tag angefangen hat und kann über seine Ziele für den Tag nachdenken oder einfach seine Gedanken laufen lassen. Besinnliches Nachdenken geht in unserer heutigen Zeit durch die permanente Beschallung so verloren, da sind diese 5 Minuten Meditation am Morgen direkt nach dem Aufstehen ein wahrer Schatz. 


3. Be active 

Während meines Bachelorstudiums war ich ein wahrer Sportmuffel - bis auf Zumba habe ich alle körperlichen Aktivitäten für Schmu gehalten. Seitdem ich im Masterstudium bin und auch hier während der Vollzeit sind Yoga, Kraft- und Ausdauertraining zu meiner persönlichen Vorliebe geworden [Vergangeheitsmiu sitzt in der Ecke und kriegt sich nicht mehr ein vor Lachen]. 

Für mich ist die eine Stunde Sport die perfekte Pause für mein Hirn, weil ich mich so auf die Übungen konzentrieren muss um nicht vor Erschöpfung umzukippen kann ich an vorliegende Probleme gar nicht mehr denken. Nach dem Sport komme ich hin und wieder auf neue Ideen, kann Gelerntes viel besser aufnehmen und verarbeiten und durch das bessere Körpergefühl habe ich auch ein sicheres Auftreten und Selbstbewusstsein. 

Never quit
never stand still 


Und ab und an darf es dann auch etwas als Belohnung sein, um die kleinen Rituale auch mit mehr Motivation durch zu ziehen: Ob nun neue Pinsel oder neue Farben für die kreativen Auswüchse, eine App mit Meditationsmusik oder neue, fancy Fashletics-Sportschuhe damit man einen guten Grund hat um in den nächsten fiesen Krafttrainingskurs zu gehen [nach welchem man dann zwei Tage nicht mehr laufen kann]. 



Was sind Eure liebsten Angewohnheiten für eine gute Balance im Alltag?
Braucht ihr nach der Arbeit eher Ruhe oder mehr Social Life?


Let's DIRNDL

Obwohl ich in den Süden Deutschlands gezogen bin, hatte ich es letztes Jahr verpasst das Oktoberfest so richtig mitzuerleben, da ich noch auf meiner Reise durch Vietnam und Australien war.

Dieses Jahr lag es erneut auf der Kippe, da ich momentan ein Vollzeitpraktikum in Düsseldorf absolviere und es arg knapp hätte werden können, aber ich habe es mir fest-fest vorgenommen zum Cannstatter Wasen nach Stuttgart zu fahren! Dafür muss natürlich ein Dirndl her! 

Wie ihr wisst liebe ich traditionelle Trachten und besonders unsere deutsche Tracht hat was ganz besonders - ich hätte jedoch nicht gedacht, dass sich so viel hinter der Tracht verbirgt und was man alles wissen sollte! 

Let's Dirndl

5 Dinge, die ich noch nicht über die deutsche Tracht wusste!


1. Immer eine Kleidergröße kleiner!

Das Besondere am Dirndl ist die enge Schnürung, das schöne Dekolleté und der aufgebauschte Rock. Wusstet ihr, dass man für den perfekten Sitz am besten die Tracht in einer Konfektionsgröße kleiner auswählen sollte? 

Natürlich sollte man noch in das Kleid reingequetscht werden können, aber damit es wirklich gut sitzt darf es die ersten 20-30 Minuten auch Mal gut die Atmung wegschnüren. 

Ich habe mir mein Dirndl Elodia in der Größe 38 gewählt und es passt mir sehr gut, aber mit der Info hätte ich mir in der Größe 36 gewählt und hätte die perfekte Vorlage für den Vorbau! 

2. Oh, push it! 

Apropros, Vorbau! Ihr wollt Dekolleté perfekt anheben und besonders im Dirndl in Szene setzen und habt jetzt kein fancy Push Up-BH zur Hand? Dann gibt es hier einen kleinen Tipp, den mir meine beste Freundin gegeben hat: 

Den kleinsten BH aus eurer Schublade rauskramen, die beiden Träger enger schnüren und so klein wie möglich zuschnallen - und die beiden Mädels sind gut gepushed fürs Fest! 

3. Oh, Daschn'?

Wirklich random, aber wusstet ihr, dass einige Dirndl-Kleider auch Taschen haben? Ich war total erstaunt, dass bei meinem Dirndl auf der rechten Seite praktischerweise eine Tasche zu finden ist. 

Das Maß kann in der linken Hand gehalten werden, während die rechte Hand chillig in der Tasche chillen kann. 

4. Rechts, links, vorne oder hinten? 

Bei der Dirndlschürze kann man beim Binden der Schleife stellte sich mir die Frage: Auf welche Seite trägt man die Dirndlschleife?


Schleife links:

(von mir aus betrachtet, wenn ich mein Dirndl an habe)
Bedeutet ledig! Das Flirten wird erwartet bzw. ist sogar erwünscht! 

Schleife rechts: 

Verliebt, verlobt oder sogar verheiratet! Da sollen die Herren der Schöpfung definitiv ihre Finger von lassen! Auch geeignet für Damen, die nicht blöd angegraben werden wollen, sondern nur das Fest genießen wollen.

Goldene Mitte? 

Nee, so ganz und gar nicht! Die Schleife mittig zu binden bedeutet nicht, dass jemand sich nicht entscheiden kann ob sie sich noch nicht entscheiden kann, ob sie flirten mag oder nicht, sondern dass sie Jungfrau istEhrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob man so viel überhaupt preisgeben mag. 

Schleife hinten: 

Für verwitwete Frauen oder Kellnerinnen.


Ich hätte nicht gedacht, dass eine Schleife so aussagekräftig sein kann, aber besonders auf dem Oktoberfest kann das doch ziemlich praktisch sein!

5. Dirndl-Trend 2017

Um dieses Jahr "Fesch auf die Wiesn" zu gehen, schmeißt man sich dieses Jahr eine legere Jeansjacke über die festliche Tracht! Meiner Meinung nach perfekt um für das kalte Wetter gewappnet zu sein, um von Zelt zu Zelt zu wandern. 

Es gibt die Jeansjacken auch mit passenden Wiesnmotiven, aber die eigene, locker sitzende Jeansjacke tut es definitiv auch! 

Ich freue mich schon riesig drauf in drei Wochen nach Stuttgart zu fahren und offiziell und so richtig mein neues Dirndl ausführen zu dürfen. Es hat mich ehrlich gesagt Ewigkeiten (2 Stunden um genau zu sein) gedauert um mich für ein Modell auf Dirndl.com zu entscheiden - am liebsten hätte ich alle ausgesucht!

Was ich an meinem aller-aller-ersten Dirndl so gern mag ist die Farbkombi Babyblau und Bordeaux-Rot und dem feinen Blumenmuster. Es ist etwas kitschig, aber trotzdem klassisch und zeitlos! 


Geht ihr dieses Jahr auf das Oktoberfest?
Was sind eure Tipps um solch ein Fest zu überstehen?
Habt ihr ein Dirndl? Welche Farben sind euch da am liebsten für Tracht?













Danke an meine liebste Evi für das schöne Shooting! 
Und ein paar Extras, weil ein paar wunderschöne, besondere Shots entstanden sind:

Wusstet ihr, wie viele Schichten ein Dirndl hat? 

 Ich wollte ein Sprungfoto machen...

ddd
 Drama Miu
Weil ich demonstrieren wollte wie eng die Schnürung eines Dirndls ist. 

Dorky Miu in her element

Always | #WieEinMädchen

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Wenn ich mich an die Miu aus der Schulzeit zurück erinnere, tut es mir weh daran zu denken wie eingeschüchtert ich war und wie wichtig mir die Meinung meiner Klassenkameraden, meiner Mitmenschen waren. Ich habe mich kaum getraut mich zu melden, aus Angst eine falsche Antwort zu geben. Ich habe mich nie getraut etwas zu wagen, für etwas einzustehen oder irgendwas zu tun, was aus der Masse hervorsticht - aus Angst dadurch ein Tabu zu begehen, etwas zu tun was ich später bereuen könnte, einen Fehler zu machen. 

Dagegen habe ich immer die Jungs aus meiner Klasse bewundert, die ohne Probleme eine Dummheit begehen konnten und mit dem Ausruf "Typisch Jungs" war alles wieder irgendwie gegessen. Oder auch im Vergleich zu meinem Bruder: Ich habe immer mehr Ärger bekommen für die Dinge, die ich ausgefressen hatte und als mein Bruder den gleichen Schmu auch anstellte, war es wieder "Na, typisch Jungs halt - sie müssen sich in der Pubertät halt austoben!". 
Umso mehr war ich von den aktuellen Studienergebnissen von Always geschockt, wonach sich etwa 73% aller Mädchen nicht trauen Neues auszuprobieren - aus Angst zu scheitern. Die "Confidence & Puberty"-Studie von Always gab darüber hinaus bekannt, dass 62% der Mädchen von der Angst vor dem Versagen gelähmt sind. 

Aber gerade Rückschläge, Scheitern und das Begehen von Fehlern macht uns Menschen stark, wir können daraus lernen und uns persönlich weiterentwickeln. Always möchte mit dem neuen #WieEinMädchen-Video junge Mädchen und Frauen dazu ermutigen Fehler aus einer anderen Perspektive zu betrachten und Neues in ihrem Leben zu wagen.

Denn Fehler sollten nicht diese eine Sache sein, die wir fürchten. Auch wenn wir schon viele Fehler gemacht haben und noch einige Fehler in unserem Leben machen werden, sind Fehler die beste Möglichkeit um über uns hinaus zu wachsen.

Es gibt viele Fehler in meinem Leben, die mich noch heute zusammen zucken lassen allein wenn ich an sie denke. So ein richtiges Schaudern vor Scham - auch noch 10 Jahre danach.

Manchmal frage ich mich was gewesen wäre, wenn ich doch einen anderen Studiengang gewählt hätte, die eine Beziehung nicht eingegangen wäre oder dieses eine Missgeschick rückgängig machen könnte. 

Aber am Ende kann ich nur sagen, dass ich all diese möglichen Fehlentscheidungen nicht bereue, weil ich sonst nicht ich wäre, mit dem Wissen und der Vergangenheit, die ich jetzt habe. Was ich nach allem doch am meisten bereue sind eher die Entscheidungen, die ich nicht gewagt habe. 

Und warum jetzt diese Wassermelonen auf den #Boobstellen des Shirts?
Weil ich stolz darauf bin ein Mädchen zu sein
- mit Boobs und so. 



INGLOT | EYELINER GEL

Ich habe diese furchtbare Bloggerkrankheit: 

Wenn ich mir neue Produkte kaufe, möchte ich sie vor der ersten Anwendung noch hübsch abfotografieren - falls ich mich dazu entscheiden sollte eine Review zu schreiben. Da ich aber in den meisten Fällen nicht direkt motiviert, das Licht zu schlecht, keine richtige Deko dabei ist, der Kameraakku leer ist [ihr kennt vielleicht die vielen Ausreden], kommt das gute, neue Stück erst einmal in meine Schublade für neue Produkte. 

Und da bleibt der Neuzugang in der Regel auch erstmal ein Weilchen - bei 2-3 Wochen, schlimmstenfalls sogar schon ein halbes Jahr bis die Freude daran das Produkt abzufotografieren letztendlich vergangen ist und ich das Produkt einfach so [ganz ohne Fotosession] - benutze. 

So wäre es auch fast diesem guten Stück ergangen, das ich vor einem Monat in Warschau gekauft habe: 

AMC Eyeliner Gel von Inglot 

Farbe Schwarz, Nr. 77

INGLOT ist eine polnische Kosmetikmarke, auf die ich durch diverse Bloggerinnen wie Talasia, Smoke and Diamonds und Pinky Sally aufmerksam geworden bin. Sie ist besonders für die vielfältige Auswahl an hochpigmentierten Lidschattenfarben bekannt und dafür, dass man sich günstig und unkompliziert individuelle Paletten stellen kann. 

Da ich selbst im Alltag nie zu knalligen, bunten Lidschatten greife und da auch nicht wirklich ein Händchen für habe, ist die Marke relativ lange an mir vorbei gegangen. 
Als Mici und ich bei unserem kurzen Städtetrip durch die Innenstadt von Warschau einen Store entdeckten, fiel mir wieder ein, dass die Produkte dort um einiges günstiger sein sollten. 

Also Handy rausgezückt [hoch lebe EU-Roaming], Must-Haves-Listen durchforscht, Preise verglichen und schon wanderte der beliebte, hochgelobte AMC Eyeliner Gel in meine Einkaufstüte. 

Insgesamt stehen 26 Farben des Gel Eyeliners zur Auswahl - knallig, bunt, kräftig und auch klassisch. Ich habe mich für die Farbe Schwarz entschieden, weil ich mir bewusst war, dass eine andere Farbe nie oft genug zum Einsatz kommen würde [jetzt bereue ich diese Entscheidung doch ein wenig... ein knalliges Blau oder Bordeaux-Rot hätte ich doch gern mal ausprobiert]

In dem Plastiktiegel sind 5,5g enthalten und der Preis liegt in Deutschland bei 16€ - in Polen bei 40 Zloty, umgerechnet etwa 10€ [lohnt sich also auf jeden Fall]

Erster Eindruck

Das Produkt an sich fühlt sich in der Hand sehr leicht an und macht keinen hochwertigen Eindruck. Vom rein Optischen her würde ich den Eyeliner in das mittelpreisige Drogeriesegment einstufen.

Als ich das erste Mal mit dem dünnen Pinsel in den Tiegel tupfte, überraschte mich die sehr zarte und weiche Textur des Eyeliner Gels. Es erinnerte mich an die ersten Eyeliner Gele in der Drogerie von Alverde, aber einen Ticken trockener, und dadurch auch einfacher im Auftrag. 

Bei den ersten Versuchen habe ich dennoch gern mal zu viel vom Schwarz am Pinsel gehabt - man muss sich ein wenig daran gewöhnen. 

Auftrag und Finish

Hat man sich an die Textur gewöhnt ist der Auftrag für Eyeliner-Liebhaber tatsächlich ein Klacks. Für Anfänger würde ich empfehlen am hinteren Augenlid anzufangen und die Farbe nach vorne zu arbeiten um eine sauberen Lidstrich zu zaubern. 

Man sollte jedoch darauf achten etwa 10 Sekunden zu warten bevor man die Augen komplett öffnet, da die Farbe Zeit braucht um zu trocknen. 

Ein schönes Tiefschwarz mit einem matten Finish, was mir sehr gut gefällt. Die Farbe ist kräftig und hochpigmentiert, wodurch man sehr wenig Farbe braucht um ein schönes Ergebnis zu erzielen. 

Haltbarkeit

Insbesondere aufgrund der hochgelobten Haltbarkeit der Eyeliner von INGLOT, erhoffte ich mir einiges von diesem Souvenir. Ich liebe den perfekten, schwarzen Lidstrich, bin jedoch gleichzeitig als Kind fettiger Haut bekannt, wodurch ich nach der Hälfte des Tages sehr gerne mal aussehe wie ein verheulter Panda. 

Daher war ich nach meiner letzten Enttäuschung mit dem Gel Eyeliner von Gaya Cosmetics besonders gespannt. 

Wie ihr oben aber in dem Bild sehen könnt, hält die Farbe einem Rubbel- und Wassertest am Handrücken relativ stand. Zwar sitzt die Farbe nicht mehr in ihrer ganzen Glorie am vorherigen Fleck und verliert an Deckkraft, aber ganz elendig sieht das Ergebnis nicht aus. 

Am Auge selbst ist mir jedoch aufgefallen, dass an besonders schwülen Tagen mit höheren Temperaturen die Farbe sich am Lid selbst "abstempelt" und am unteren Augeninnenwinkel unschön verläuft. 

Fazit

Meiner Meinung nach ist der AMC Eyeliner Gel von INGLOT ein gutes Produkt: Schöne Farbe, angenehmer Auftrag und eine gute Haltbarkeit [für den normalsterblichen Lidstrich-Liebhaber mit nicht allzu öligen Augelidern] zu einem guten Preis. 

Für 16€ würde ich den Eyeliner nicht unbedingt nachkaufen, da mir persönlich die Haltbarkeit nicht zu 100% zusagt. Aber als Souvenir aus Polen für 10€ kann ich definitiv eine Empfehlung aussprechen - und da auch gerne die anderen, außergewöhnlichen Farben genauer unter die Lupe nehmen. 

Von mir persönlich gibt es daher 4/5 Sterne!
Weitere Reviews zu den Eyelinern von INGLOT findet ihr auf Magimania, It's faaaabulous und Noell auf Bema Beauty


Habt ihr schon Produkte von INGLOT ausprobiert? Und habt ihr da ein Lieblingsprodukt? 

Being the DUFF

Kennt ihr diese Filme, die ihr euch anschaut und die ganze Zeit denken müsst: "Oh Gott... das bin ja ich?!" Bei manchen Filmen ist es eher eine witzige Peinlichkeit oder eine süße Liebesromanze. Manchmal wiederrum sieht man Abschnitte seines Lebens aus einem ganz anderen Blickwinkel. 

Vor 2-3 Jahren schauten wir uns an einem Mädelsabend den Film "DUFF - Hast du keine, bist du eine" an und während des Filmes kamen mir immer wieder Erinnerungen meiner Jugend zurück und ich gab mein bestes um diesen erleuchtenden Moment vor meinen Freundinnen zu verbergen. Wochen, Monate und jetzt noch Jahre danach muss ich immer wieder an den Film bzw. an die Bezeichnung denken und wie sehr es mich prägt. 

DUFF. 

Abkürzung für "Designated Ugly Fat Friend". Die Eine im Freundeskreis, die nicht die Walla-Walla-Haare und 2-Meter-Beine hat. Nicht so hübsch, schlank, herausstechend oder mit ihrer Art besonders beliebt. Quasi das hässliche Entlein der Clique mit der man sich anfreundet, um an die anderen Mädels ranzukommen. 

Ich war von uns fünf Mädels die Jüngste mit Akne und im Vergleich nicht die Schlankste. Bei den Jungs war ich nicht so beliebt bzw. war ich eher der Kumpeltyp, die mal mit auf einen Zocker- oder Filmabend mitkommt und mit der man über die anderen Freundinnen quatschen könnte. 

Zu der Zeit gab ich mich nach außen "fine" damit, unterschwellig wollte ich aber auch so hübsch, anziehend und besonders sein wie meine Freundinnen. Der Gedanke "Nicht so schön, witzig, attraktiv, gut zu sein wie die anderen" blockierte mich selbst - in dem Alter kennt man seine eigenen Stärken noch nicht zu schätzen, verglich mich ununterbrochen und ich versuchte mich anzupassen, zu verändern. 

Ich probierte diverse Diäten aus [weil dünn = schön] und wenn ich daran denke, dass ich damals noch 5-7kg weniger wog als ich es jetzt tue, kann ich nur den Kopf schütteln. Meine peinlichste Erinnerung daran ist als ich mit Frischhaltefolie den Rumpf und die Oberschenkel abwickelte und ich mich 30 Minuten lang mit Kniebeugen abmühte. Jetzt kann ich ein wenig darüber schmunzeln, über die Dummheiten der Jugend. Damals war ich eher verbissen, enttäuscht und wütend über mich selbst. 

Fotos: Talkasia | Weißes Kleid*: Zaful


Jetzt kommt kein mega geniales Wundermittel, keine weltbewegende Veränderung wodurch das hässliche Entlein zum schönen Schwan wurde [sacht auch keiner, dass am Ende n schöner Schwan geworden ist, ge?]. Denn zum Einen glaube ich nicht, dass eine solche Veränderung über Nacht passieren kann: Mit der Zeit habe ich meinen Fokus auf andere Dinge in meinem Leben gelenkt - mit meinen eigenen Hobbies, sozialen Engagement und Dingen, die zu meiner eigenen persönlichen Weiterentwicklung geführt haben. 

Es passierte nicht von dem einen auf den anderen Tag. Ich zog für die Uni weg, ging ins Auslandsjahr und zog noch einmal für den Master weg. Diese Gedanken kamen erst wieder, als ich wieder näher in die Heimat gezogen bin und mich meinem Vergangenheits-Ich gegenüber sah.

Diese graduelle Loslösung von dem Vergleich mit meinen eigenen Freundinnen hat mich von dem negativen Standpunkt befreit, wodurch ich den Fokus auf mich persönlich als Mensch lenken konnte. Ich konnte die ganze Energie darauf verwenden mich persönlich zu entwickeln, besser kennen zu lernen und auf mich und meine eigenen Bedürfnisse und Stärken zu hören. 


Und zum Anderen glaube ich, dass die Gedanken des hässlichen Entlein irgendwo noch tief in mir schlummern, aber nicht der vergleichende Teil, sondern der Teil, der mich dazu antreibt das Beste in mir herausholen zu wollen.

Ich habe einfach akzeptieren gelernt, dass ich nie Size Zero, ultra-feine Haut oder Walla-Walla-Haar und zwei Meter-Beine haben kann, muss oder will. Und dass gerade das ganz gut so ist und mich zu dem macht wer ich bin.

Und eines Tages erkennt man, dass Aussehen nicht alles ist und dass nicht hinter jedem schönen Lächeln auch eine schöne Wahrheit steckt. Aber das Wichtigste ist, dass man lernt, dass die Richtigen einen genau dafür lieben, dass man so ist wie man ist.




Das Kleid wurde mir kosten- und bedingungsfrei zur Verfügung gestellt. 

"Nein" heißt "Ja"?

Ich höre sehr gerne vietnamesische Popmusik. Ich bin damit aufgewachsen und habe durch das Singen auf Vietnamesisch das Schreiben und Lesen gelernt. Daher informiere ich mich gern über die neusten Chartstürmer, lasse mich gern auf neue Ohrwürmer ein und freue mich wie modern und offen sich die Musikindustrie in den vergangenen zehn Jahren geworden ist. 

Gestern Abend entdeckte ich das neue Lied der vietnamesischen Girgroup Lip B: "Anh Ơi Anh À" - ein Lied, das den vermeintlichen Flirt dazu motivieren soll sich doch zu trauen den ersten Schritt zu machen, forscher zu sein, wirklich zu handeln und nicht zu schüchtern zu bleiben, denn in Wirklichkeit wolle frau doch einfach nur erobert werden. 

Es ist catchy, es ist süß und bunt inszeniert und trotzdem kommt mir die Galle hoch. 

In dem Lied haben die vier Mädels zwei Zeilen aus einem vietnamesischen Klassiker eingebaut und auch in dem Musikvideo den alten Vibe durch das Setting und "veraltete" Sequenzen integriert. 

Con gái nói có là không
Con gái nói không là có 

Übersetzt bedeuten diese beiden Zeilen grob: "Wenn ein Mädchen 'Ja' sagt, meint sie 'Nein'. Wenn ein Mädchen 'Nein' sagt, meint sie 'Ja'". 

Genau solche Zeilen können meiner Meinung ein falsches Abbild des weiblichen Geschlechts definieren. Dass Frauen nie wüssten was sie wollen. Dass man sie doch rumkriegen kann, wenn man sich richtig Mühe gibt. Dass Frauen mit ihren Worten zwar klar und deutlich 'Nein' gesagt haben, doch mit ihren Blicken, ihrem Kleidungsstil, ihrer Gestik 'Ja' meinen. 

Ist es nicht eine völlig falsche Konditionierung des anderen Geschlechts? 

Manchmal sehe ich unsere Gesellschaft noch in diesem Wandel der Gleichberechtigung: Während genug Frauen und Männer ganz klar definieren, dass alle Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierungen dieselben Rechte und Fähigkeiten haben, gibt es immer noch Menschen, die dem weiblichen Geschlecht die schwächeren, devoten Charakterzüge zuordnen.

Insbesondere beim Flirten wird die Frau immer noch als 'Beute' gesehen und der Mann muss nur schnell, stark und hartnäckig genug sein. Dann wird er das zarte Wesen am Ende des Abends schon über die Schulter schmeißen, sich mit der Keule drei Mal auf die Brust klopfen und siegreich davon stampfen.

Jeder soll flirten wie er mag. Ich bin wahrscheinlich die Letzte, die im Club auf den Kerle zugeht und zwinkernd fragt [Bitte hier Joeys Stimme und Mimik einfügen] "How you doin'?", weil es nicht meine persönliche Art ist. Und ich kann es auch natürlich auch nachvollziehen, dass man sich zu einem gewissen Grad begehrlich machen möchte - aber dies trifft nach meinen Erfahrungen definitiv auf alle Geschlechter zu!


Womit ich meine Probleme habe ist es wie das weibliche Bild in den asiatischen Medien inszeniert wird. 


Natürlich sehe ich, dass es da noch einen Unterschied zwischen den westlichen und asiatischen Medien gibt und dass in Asien das Geschlechterbild noch deutlich konservativer ist als unseres hier in Deutschland.

Aber in wie vielen Actionfilmen ist tatsächlich die Protagonistin weiblich? Wie oft ist sie nur hilfloses Anhängsel, damit der Held sie aus den grausamen Klammern des Schurken befreien kann? Oder denkt man unsere geliebten, hochwertigen Sendungen "Bachelorette" und "Bachelor" in denen die Frauen unheimlich viele Phobien haben, in äußerste Gefahren gebracht werden um von den heißen Mackern beschützt zu werden.

Oder in wie vielen beliebten K-Dramas sind die männlichen Helden zu Anfangs so richtig idiotische Ekelpakete und doch verliebt sich die Protagonistin zum Ende hin in ihn, weil er hartnäckig bleibt [und in wie vielen Fällen in Wirklichkeit Bad Boys mit zartem Kern sind und ihr eigentlich doch nur die Welt zu Füße legen möchte]. Stellt Euch "Boys over Flowers" mal mit einem unattraktiven Goo Jun Pyo ohne traurige Familiengeschichte vor?!

Wie sollen die Männer denn die Zeichen deuten oder uns Frauen verstehen, wenn Medien vermitteln, dass ein "Nein" nur ein zaghaftes Hinauszögern der Frauen ist, weil sie wollen, dass man sich noch mehr um sie bemüht? Wenn Frauen in ihren eigenen Liedern singen: "Du schaffst das! Erobere mich, denn ich habe schon länger ein Auge auf dich geworfen! [...] Es ist nur eine Herausforderung!"

Und gerade wenn wir in den Nachrichten immer wieder von Vergewaltigung von Studentinnen in Amerika hören und sich die Beamten vom Dienst ein Formular ausdenken um von wirklichem "Consent" zu sprechen. Nein, ich sage nicht, dass ihr 'Nein' nicht stark genug war und dass er aufgrund der Medien ja nicht hätte wissen können, dass ihr 'Nein' auch wirklich 'Nein' bedeutet.

Meiner Meinung nach trägt es aber nicht positiv dazu bei wenn man sich an solchen gefügigen, schwachen Weibsbildern in Film und Musik festhält.

Wenn sie 'Nein' sagt, meint sie 'Nein'!

Wahrscheinlich störe ich mich besonders an diesem Lied, weil ich zwischen den beiden Kulturen aufgewachsen bin und die beiden Bilder des weiblichen Geschlechts sich aufgrund der Kultur nicht kompromisslos vereinen lassen. Woran ich einfach nur glaube ist, dass man Worte nicht ihrer Bedeutung entrauben darf - denn Sprache definiert Kultur und Kultur spiegelt sich in der Sprache wieder. 

Und dass ich noch keine großen Hoffnungen habe, dass sich die vietnamesische - oder allgemein asiatische - Gesellschaft auf einem grundsätzlichen Weg der Gleichberechtigung befindet. 

Zwischen Sicherheit und Freiheit

Seit einigen Wochen trage ich einen schweren Stein mit mir rum. Ich habe versucht ihn zu ignorieren und den Arbeitsalltag zu überleben. Manchmal wenn ich aber zu schnell losgelaufen bin und gerade das Gefühl habe ihn losgeworden zu sein, kommt er hinterhergeschnellt und das Gewicht fühlte sich umso erdrückender an. 

Möglicherweise liegt es daran, dass meine Zukunft in der Schwebe liegt. Wieder einmal. 

Wieder einmal weiß ich nicht, was in einigen Monaten sein wird. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen wie es nach Praktikum weitergehen wird. Ich weiß nicht, was die Zukunft für mich bereit hält, welche Pfade für mich gepflastert sind.

Diese Unsicherheit machte mich ohnmächtig, ich fühlte mich machtlos gegenüber meinem eigenen Leben und war gelähmt von der Situation - irgendwie starr vor Angst, Sorge und Gedankenwahnsinn. 

White Lace Dress von NUON WOMEN | Floral Backpack von Christian Lacroix | Sonnenbrille vom Trödelmarkt

Da kam der kurze Trip nach Warschau mit Mici einfach zum richtigen Zeitpunkt. Ich wurde aus dem Alltag rausgeholt und tat das, was ich am liebsten tue: Ohne Plan durch unbekannte Straßen und Gassen schlendern, neues Essen ausprobieren, fremde Luft einatmen und mich auf eine ganz andere Kultur einlassen.

Und das alles ohne Zeitdruck, ohne Zwang. 


Mici und ich quatschten bis spät in die Nächte hinein - und es tat gut für drei Tage aus meiner Box heraus zu kriechen und aus einer ganz anderen Perspektive die Dinge zu betrachten.

Jetzt zurückblickend muss ich ein wenig darüber schmunzeln. Ich fühle mich wie beim Lesen eines spannendes Romans: Ich will so sehr wissen, wie die Geschichte ausgeht, doch umso mehr fürchte ich mich davor, mich von dem Abenteuer verabschieden zu müssen.

Und auch wieder einmal  neigt sich ein spannendes Kapitel dem Ende zu - und doch ist es dieses Mal ein wenig anders. Es ist eine Frage zwischen Freiheit und Sicherheit, die ich mir persönlich noch nicht beantworten kann.

Die Unsicherheit nicht zu wissen wohin es gehen wird, ist gleichzeitig Freiheit. Der Luxus an Freiheit, der den Preis der Sicherheit hat. Zu dem mir die richtige Portion Mut fehlte. 

Fotos by Mici

Ich bin ein sehr empathischer und emotionsgetriebener Mensch. Es kann eine Stärke sein, aber wie ich in den vergangenen Wochen lernen musste, kann ich es auch zu meiner größten Schwäche werden lassen.

When nothing is sure
everything is possible


Dieser kurze Tapetenwechsel hat mir diesen kleinen Funken "Mut" wiedergegeben die Unsicherheit als Chance zu sehen, als kostbare Freiheit. Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass die drei Tage ausreichen um von nun an auf Dauer der strahlenste Sonnenschein zu sein und das Leben aus einer rosaroten Brille zu betrachten.

Aber das soll es auch nicht sein, denn trotzdem werde ich schauen müssen was danach kommen könnte. Ich möchte einfach das Leben einen Ticken leichter tragen, den Alltag mit schönen Dingen versüßen und nicht verbittert auf die Zukunft starren. Zukunft einfach mal Zukunft sein lassen und einfach mal das Durchatmen nicht vergessen.

Auf dieses kitschige Geschreibsel gönne ich mir erstmal ein Eis! 

Pretty in Paradise | Lookfantastic Box

Vor dem Urlaub in Warschau erreichte mich noch die Juli-Ausgabe der Lookfantastic-Box* unter dem Motto "Pretty in Paradise". Die Lookfantastic-Box verspricht im Juli eine Zusammenstellung exotischer Produkte mit einem Warenwert von über 65€ für den Preis von 15,50€ [bei einem Abo von 12 Monaten]. 

Wer mir auf dem Blog und auch bei Instagram schon länger folgt wird vielleicht bemerkt haben, dass ich nicht der Boxen-Typ bin. Tatsächlich ist die paradiesische Box meine allererste Box, die ich euch vorstelle. 

Enthalten sind insgesamt sieben Produkte - drei in Originalgröße und vier im Probierformat. Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass man noch zusätzlich die englische Ausgabe der Elle erhält [ich liebe es im Urlaub in ausländischen Mode- und Beautyzeitschriften zu stöbern und zu schauen, was woanders im Trend ist] und ein Beautybox-Magazin, worin man mehr über die erhaltenen Produkte erfahrt PLUS ein paar Beauty Highlights und Trends gezeigt werden. 

Passend zu dem Motto konnte ich direkt ein paar Produkt mit auf den Kurztrip mitnehmen - daher gibt es zu dem Unboxing heute zu den Produkten auch einen kurzen, knackigen ersten Eindruck. 

Moroccanoil - Hydrating Styling Cream, 75ml (Original)

Die Styling Cream ist sowohl auf feuchtes oder trockenes Haar anwendbar und soll hydratisieren und gleichzeitig einen definierten Look zaubern. Moroccanoil ist bekannt für seine Haaröle, so enthält auch die Cream Arganöl, wodurch sie einen edlen, schweren Duft hat. 

Ich persönlich mag das Styling Cream bisher sehr gern. Für mich ist die Anwendung unkomplizierter und einfacher als mit einem Haaröl [da bin ich nach ner Weile so faul geworden, weil die Hände nach der Anwendung so klebrig sind *hust*]. Das werde ich auf jeden Fall weiter verwenden! 

Preis: 12,85€

Revers - hot makeup bronzing powder, 8g (Original)

Ein orangener Bronzer mit feinen Goldpartikeln. Eigentlich ein ideales Produkt für den sommerlichen Glow - für mich leider aufgrund der Farbe und der billigen Plastikverpackung kein "Hot Make Up". 

Zum Originalpreis konnte ich leider online nichts finden, aber auf Ebay ganz oft entdeckt - scheint wohl einigen Boxenladies nicht gefallen zu haben. 

REGENERATE ENAMEL SCIENCE - ADVANCED ZAHNPASTA, 14ml 


Die Formel der Zahnpasta ist nicht auf Wasser basierend und verwendet eine sogenannte NR-5™ Technologie, die beim Zähne putzen dabei helfen soll das Zahnschmelz neu zu produzieren. 
Ob das mit dem Zahnschmelz so klappt, kann ich ohne medizinische Kenntnisse nicht wirklich nachweisen - die Formulierung ist milchig mit ganz vielen glitzernden Partikeln. Da ich Zahnschmelz-Probleme habe, werde ich sie auf jeden Fall ausprobieren und beim nächsten Zahnarztbesuch mal genauer nachfragen, was der davon hält. 

Preis: 11,95€ fürs Original, 75ml

MIMITIKA - Face Sunscreen SPF50, 10ml

Als ich den Tiegel der Sonnencreme das erste Mal gesehen habe, runzelte ich das Näschen da sich die Testgröße keinenfalls hochwertig anfühlt, sondern eher wie diese Verpackungen aus der Drogerie, die man zum Umfüllen kauft. 

MIMITIKA ist eine französische Marke, die sich der perfekten Sonnenpflege verschrieben hat. Nach der anfänglichen Skepsis muss ich zugeben, dass mir die Creme ziemlich gut gefällt: Ein feiner Geruch, der mich an eine Babycreme erinnert [Bübchen mit der orangenen Blume... kann ich nicht an den Namen erinnern] und eine unheimlich zarte Textur. Sie klebt nicht wie herkömmliche Sonnencremes, sondern fühlt sich wie eine gewöhnliche Gesichtscreme an. Der Vorteil an dieser ist, dass man ihn statt einer Feuchtigkeitspflege im Gesicht verwenden kann. 

Mit 50SPF definitiv was für mich für den Sommer. 

Preis: 16,95€ fürs Original, 50ml

Jelly Pong Pong - Bare Necessities Highlighting Pencil, 1,5g (Original)

Ein buttrig-weicher Stift in einem sehr hellen, rosa-stichigen Schweinchenfarbe. Für meinen asiatischen, goldenen Teint leider nicht die richtige Farbe, aber die Konsistenz des Stifes finde ich sehr gut zum Verblenden. Besonders fürs Highlighten der Augenbrauen wahrscheinlich sehr gut geeignet. 

Preis: 17,95€


IMEDEEN - ADVANCED BEAUTY SHOT, 15ML

Ein Beauty-Drink bestehend aus Kollagen und Vitamin C - ich persönlich halte nicht besonders viel von solchen Nahrungsergänzungsmitteln, da ich der Ansicht bin, dass es förderlicher für den Körper ist die Vitamine und Nährstoffe direkt aus unserem Essen und Trinken zu nehmen. 

Der Advanced Beauty Shot war auch das einzige Produkt, dass nicht in dem Magazin aufgelistet ist. Ich werde heute Abend mal so n Shot nehmen, aber es ist nicht eines meiner Highlights der Box - insbesondere nicht mit Blick auf den Preis. 

Preis: 39,45€ für 10 Shots

Cowshed - Chamomile Refreshing Toner, 50ml

Ein erfrischender und beruhigender Toner mit Kamille und Lavendel, der die Haut reinigt und auf die Feuchtigkeitspflege vorbereitet. Im Original kommt der Toner mit einer Spritz-Kappe, was den erfrischenden Effekt für den Sommer im Vergleich zu herkömmlichen Tonern verstärken soll. 

Ich mag den ätherischen Geruch sehr gern, aber kann mir auch gut vorstellen, dass er für einige für den Sommer zu schwer ist. Statt mit einem Wattepad die Flüssigkeit auf die Haut zu tragen, gebe ich etwas von dem Toner in die Handfläche und patsche kbeauty-mäßig in meinem Gesicht herum. 

Für alle Hauttypen geeignet, alkohol- und parabenfrei. 

Preis: 19,45€ fürs Original, 250ml

Ich finde die Box "Pretty in Paradise" ziemlich gelungen - von Kopf bis Fuß sind Produkte aus verschiedenen Bereichen mit dabei, die sehr gut zum Thema passen. Erfrischend bei der Hitze, schützend vor der Sonne und ganz viel Feuchtigkeit und Pflege für die Haut. 

Rechnet man die Produkte runter, hat die Box einen hohen Wert von über 65€ mit interessanten und für mich neuen Marken. Für mich sind vier Produkte von sieben auf jeden Fall interessant und den Shot gönne ich mir gleich nachdem ich mit dem Beitrag fertig bin! 

Hier kommt ihr zu der Box - Lookfantastic Box


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