6 Australian things


Als ich in Sydney angekommen bin [kurze Zwischenlandung bevor es weiter nach Brisbane ging] war ich echt erstaunt darüber, wie sehr mich der erste Eindruck an Deutschland erinnert hat - besonders der Flughafen von Sydney selbst hatte für mich starke Ähnlichkeiten zu dem Düsseldorfer Flughafen. Aber vielleicht lag es nur daran, dass ich erst vier Wochen Vietnam hinter mir hatte und mich in dem Moment alles Nicht-Asiatische an Deutschland erinnert hätte.

Ich bin jetzt nun schon seit drei Wochen in Brisbane [und es sind nur noch 2 Wochen meiner Reise übrig!] und bereits in der ersten Woche sind mir viele, kleine australische Besonderheiten aufgefallen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben oder an denen ich die lässige Denkweise und Mentalität erkennen konnte.

6 Australian Things

Die mich anfangs verwirrt, zum Schmunzeln oder zum Nachdenken angeregt haben!


"Hi, how are you?"

Wenn man in Australien Menschen begegnet - ob jetzt der Kassierer beim Einkauf, die Kellnerin im Restaurant oder ein Bekannter beim Vorbeilaufen - wird man direkt mit "Hi, how are you?" begrüßt. Die ersten Male war ich noch komplett überfordert mit der Frage, weil ich es mir in Deutschland irgendwann angeeignet habe tatsächlich und relativ ehrlich zu antworten und ich einfach nicht darauf gefasst war, dass irgendwelche fremden Menschen mich aus heiterem Himmel fragen, wie es mir ginge.

Das Problem war aber, dass mir nie genug Zeit blieb um zu Antworten UND auch noch die Gegenfrage zu stellen. Genau genommen bleibt einem nicht mal genug Zeit um mit "I'm fine" zu antworten - weil nebenbei das tatsächliche Geschehen schon ganz woanders ist. Denn hier drüben darf man die Frage nach dem Befinden gar nicht ernst nehmen, es ist viel mehr noch eine Floskel als in Deutschland - wie das "How do you do?" auf das man ja auch nur mit "How do you do?" antwortet.

Irgendwann habe ich mich schnell daran gewöhnt und sogar selbst bei der Arbeit angefangen die Kunden mit "Hi, how are you?" zu begrüßen.


Free like a bird?

Das hat mich am ersten richtigen Tag in Brisbane wahrscheinlich am meisten verwundert: Die ganzen verschiedenen Wildvögel, die es hier drüben gibt! Als erstes wurde ich direkt morgens früh [mit minimalen Jetlag bei drei Stunden Zeitverschiebung] von irgendeinem richtig lauten und nervigen Vogel vorm Fenster geweckt. Dann sind wir zum Southbank Parklands in die Innenstadt gefahren und es gab riesige Vögel, die ich nicht identifizieren konnte.

Zu Anfang habe ich noch gedacht, dass es daran läge, dass es sich um ein Park gehandelt hat, aber die Wildvögel sind durch das viele Grün in Australien wirklich überall und in den verschiedensten Arten zu finden. Witziger war es noch auf unserem Roadtrip entlang der Ostküste, da wir beim Zelten fast jedes Mal von allen möglichen Vögeln umzingelt worden sind, sobald wir mit dem Kochen oder Grillen anfingen. Obwohl ich es mir vor meiner Reise schon bildlich vorstellen konnte, wie ich jeden Tag eine Tarantel aus meinem linken Schuh fische, habe ich bisher mehr merkwürdige und außergewöhnliche Vogelarten gesehen als Spinnen und Schlangen [zum Glück *auf Holz klopf*].

Kurzlebigkeit und Spontanität der Dinge

Ich habe den Eindruck, dass in Australien das Leben nicht auf Langlebigkeit ausgerichtet ist bzw. man immer offen für Spontanität und Veränderungen ist. Während man beispielsweise bei Wohnungsanzeigen in Deutschland des Öfteren eine Mietzeit von mindestens einem Jahr gewünscht ist, liegt die Mindestanforderung in Australien bei nur drei Monaten. Oder auch die Miete wird nicht monatlich bezahlt, sondern wöchentlich.

Ein weiteres Beispiel für dieses "spontane Lebensgefühl" ist ein besonderes Arbeitsverhältnis, dass ich so noch nicht wirklich erlebt habe. Und zwar gibt es hier neben "Vollzeit" und "Teilzeit" noch die Möglichkeit "Casual" eingestellt zu sein. Das System an sich habe ich noch nicht ganz durchblickt, aber so wie ich es verstanden habe stehen folgende Bedingungen:
  • Als "Casual" befindet man sich in einem "Pool" und wird in den Arbeitsplan aufgenommen, wenn man gebraucht wird
  • Wöchentlich erhält man den Arbeitsplan für die nächste Woche, d.h. im Umkehrverfahren, dass man jede Woche auch angeben kann wann man arbeiten kann und wann nicht [ähnlich wie bei uns Studenten in Deutschland]
  • Stundenlohn liegt etwas höher als bei den anderen Arbeitsverhältnissen, da man keine Stunden garantiert bekommt
Allgemein ist es dadurch etwas lockerer, aber gleichzeitig auch unsicherer [da spricht die Deutsche in mir]. Meine Freunde haben mir aber auch gesagt, dass wenn man sich nicht ganz so blöd anstellt und die Basics in dem jeweiligen Job beherrscht, käme man auch auf die Stunden um über die Runden zu kommen.

Unglaubliches System, aber spiegelt die locker-lässig-spontane Mentalität der Australier definitiv wider.


Wer den Cent nicht ehrt, dem wird der Dollar nicht verwehrt?

Eine Debatte, die wir schon eine Weile in Deutschland führen, die aber in Australien schon ganz selbstverständlich ist: Obwohl die Preise in den Restaurants und Läden bis auf den krummen Cent genau aufgeführt werden, gibt es hier drüben keine 1- oder 2-Cent-Stücke und daher wird beim Bezahlen einfach passend auf- und abgerundet.

Anfangs hab ich mich mit meiner über-korrekten-deutschen [vielleicht auch kleinlichen] Art schon ein wenig dagegen gesträubt - ich mein 150x solcher abgerundeter 1-Cent-Aktionen ergeben zusammen auch einen Cheeseburger bei Mäcces *hust* Aber dieser vereinfachte Umgang mit den kleinen Centbeträgen macht das Leben doch etwas unkomplizierter.

How to speak Australian

Vorab - mir ist es auch in Deutschland aufgefallen, dass ich arg Probleme bekomme wenn es um Dialekte geht. Aber für mich klingt der australische Akzent wie der coole, kiffende Bruder des British English, der einfach so vor sich her nuschelt. Mein Englisch ist relativ akzeptabel, aber es ist schon so oft vorgekommen, dass ich zwei Drittel der Konversation allein aufgrund des Akzents eigentlich nicht verstanden habe und im Endeffekt nur am Grinsen und Nicken war [die haben dann wahrscheinlich eh gedacht ich wäre eine Fresh-Off-the-Boat-Asiatin *höhö*].

Das Schwierigere liegt wahrscheinlich auch noch daran, dass Australier sehr gerne abkürzen - also einfach am liebsten alles und in einer ganz merkwürdigen Art, die für mich fast wie eine geheime "Teenie-Sprache" klingt. Da ist es ganz besonders schwierig reinzukommen, wenn man noch nicht "ganz drin" ist.

Das Video von den beiden australischen Jungs Josh und Rhy "Abbreviate Everything" demonstriert diesen Hang zu Abkürzungen einfach perfekt:


BBQ - wherever you go!

Wenn ich an Australien gedacht habe, habe ich mit dem Land auf der anderen Seite der Erdkugel Sonne, Strand, Outback, Känguruhs, unheimliche Viecher und ganz viel brutzelnden Fleisch beim BBQ in Verbindung verbracht. Und da hat sich einiges definitiv bestätigt - besonders das BBQ!

Ich weiß nicht, ob es überall in Australien so ist, aber in Queensland und New South Wales zum Beispiel findet man fast in jedem öffentlichen Park oder in der Nähe von Spielplätzen elektrische Grillplätze - Japs, genau! Elektrisch betrieben! Die sind fast ausschließlich überdacht und man bringt einfach sein Grillszeugs mit, drückt etwas länger auf einen Knopf bis das ein Lämpchen leuchet und die Grillplatte brutzelt für die nächsten 20 Minuten Fleisch, Maiskolben oder sonstiges himmliches Grillfutter.


Das nenn ich doch mal gut investierte Steuergelder!
[Naja, in einem Land wo man auch noch im "Winter" 18-23°C hat, lohnt sich das auch eher *höhö*]


Ich verbringe vergleichbar eine relativ kurze Zeit in Australien und habe gerade meine dritte Woche hinter mir, aber das sind bisher die australischen Eigenarten, die mir besonders markant aufgefallen sind und wahrscheinlich auf ewig in Erinnerung bleiben werden.

Wart ihr schon mal in Australien und habt Ähnliches erlebt?
Oder was war die spezifischste Besonderheit im Ausland, die für euch die Mentalität der Menschen des Landes widergespielt haben?

"The list"

In den vergangenen Jahren habe ich eine besondere Vorliebe für Listen entwickelt und zwar für jegliche Lebenslage - es hat eigentlich ganz simpel damit angefangen, dass ich gemerkt habe wie viel ich erreiche und erledigt bekomme, sobald ich mir sogar noch vor dem Frühstück eine To Do-Liste für den Tag erstelle. Das befriedigende Gefühl nach jeder erledigten Aufgabe die Liste vorzuknöpfen und durchzustreichen ist oft schon Belohnung genug für mich!

[Mein Tipp für nervige Angelegenheiten wie Hausarbeiten oder Aufräumen: Aufgaben in kleinere Einheiten aufteilen, sodass man tatsächlich "Erfolg" erkennen kann und nicht das Gefühl hat vor einem riesigen Berg zu sitzen und nicht zu wissen wo man eigentlich anfangen soll!]

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viel zu oft den Gedanken hatte "Ach, dafür ist doch noch genug Zeit..." bis ich dann Tag für Tag im Alltag versunken bin. Manchmal weiß ich selbst nicht worauf ich warte um die Tage tatsächlich sinnvoll zu nutzen [vielleicht bin ich auch einfach eine geborene Couch Potato], manchmal warte ich bis die Uhr tatsächlich tickt und ich in Zeitnot gerate.

Wie damals als ich 2010 nach Bonn gezogen bin und es erst 2015 vor meinem Umzug geschafft habe den Drachenfels hochzulaufen, die Kirschblüten in der Altstadt zu sehen oder das First Flush auszuprobieren.

Oder wie damals als ich im Auslandsjahr in Korea erst in den letzten beiden Monaten die günstige Lage genutzt habe um nach Tokio und Hong Kong zu fliegen - statt es bereits in den zehn Monaten zuvor in aller Ruhe irgendwann gemacht zu haben.

Oder wie damals als ich dann in Seoul erst in den letzten Wochen ins Königspalast gegangen bin, mit meinen Mädels die traditionellen Kleider anprobiert habe und zum ersten Mal nach Hyehwa gefahren bin!

Man erkennt irgendwie schon ganz deutlich ein Muster: Ich mach gern alles auf den letzten Drücker! *hust* Zum Glück habe ich zumindest ein bisschen aus meinen Erfahrungen gelernt und mir zwei Angewohnheiten angeeignet um gegen das kartoffelige Dasein anzukämpfen:

Instagram

A Picture a day

Für mich ist es zum Ziel geworden jeden Tag mindestens ein Foto auf Instagram hochzuladen - nicht, weil ich mich um ein Hochglanzprofil bemühe, sondern weil ich mir dadurch automatisch jeden Tag vornehme etwas Besonderes, etwas Außergewöhnliches für mich zu tun oder mir einfach nur bewusst eine kleine schöne Auszeit zu nehmen.

Es ist eine Art "Tagebuch" für mich geworden, weswegen ich es nie geschafft habe ein besonderes "theme" für mein Profil durchzuziehen - Weil jeder Tag einfach doch ein bisschen anders ist und die Bilder auch meine Stimmungen und Launen widerspiegeln.


The list

Track your life Goals

Ich glaube vor Jahren habe ich bereits schon eine Einladung zu der Seite "Bucketlist" bekommen, aber damals habe ich noch gedacht, dass ich "jetzt noch keine Zeit, kein Geld und keine Möglichkeiten" dafür hätte. Aber die Sache ist die: "Wenn nicht jetzt, wann dann?"

Food-, Sightseeing- und To Do-Listen habe ich auf Reisen schon immer angefertigt, aber warum nicht mehrere Listen anfertigen um den Alltag Alltag sein zu lassen: Dinge, die man wirklich und tatsächlich bis zum Jahresende erledigt haben möchte [und nicht sowas wie 10kg abnehmen, sondern fünf neue Rezepte ausprobieren oder alternativ auch fünf neue Restaurants *höhö*], oder eine Film-Liste [weil man sonst immer wieder zu denselben Filmen greift oder viel zu lange sucht und am Ende doch eine Folge Supernatural, Big Bang Theory oder HIMYM schaut] oder eine richtige Bucketlist fürs Leben.

Natürlich gibt es für alle Punkte der Liste seine eigene Zeit und ich sag auch nicht, dass man all sein Hab und Gut verkaufen sollte, seinen Rucksack packen sollte um sich auf den Weg zu machen um seine Liste abzuhaken - aber eine Liste zu haben, die man vor Augen hat, die man korrigieren und abändern, auf der man Punkte hinzufügen und durchstreichen kann, war für mich der erste Schritt in die richtige Richtung.

Das klingt möglicherweise nach etwas Arbeit und von meiner Seite aus viel zu euphorisch, aber ich bin wirklich happy, dass ich diesen Tick mit den "Listen" entwickelt habe [auch wenn ich teilweise schon von meinen Freunden dafür geneckt werde... *hust*]. Allein wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke gibt es so viele Dinge, die ich ohne den Drang meine Liste endlich "abzuarbeiten" vielleicht nie in Angriff genommen hätte:

  • Ich hätte den Tandemsprung mit meinem Bruder nicht gemacht [weil ich mächtig Respekt vor Höhen habe, aber da war damals ein Angebot auf Groupon und ich dachte "Dann kommt es endlich runter von der Liste!"]
  • Ich hätte nicht mein letztes Erspartes zusammengekratzt um einmal Weihnachten in Paris zu verbringen und endlich ins Disneyland Paris zu gehen [mein Ziel ist es alle Disneyparks auf der Welt zu besuchen!]
  • Ich hätte mich nie zu einer Reise nach Indien getraut [... weil man doch so vieles Schlechtes in den Medien hört, wäre ich wohl nie allein geflogen! Aber dank der Studienreise nach Mumbai und Pune bin ich unendlich dankbar für das bunte, chaotische und exotische Abenteuer und die daraus entstandenen Freundschaften]
  • Ich hätte es wahrscheinlich mit dem Sprung von der Fahrradbrücke in Konstanz nie wirklich durchgezogen oder
  • ich hätte es mit dem Segelausflug nie richtig organisiert bekommen [und wäre dann wahrscheinlich auch bisher noch nicht nachts im Bodensee Nacktbaden gewesen *muhahaha* Davon gibt es zum Glück keine Fotos]

...und ich würde wahrscheinlich jetzt nicht gerade bei meinen Freunden in Brisbane sitzen und diesen Blogbeitrag tippen.


Im Alltag ist es schwierig die richtige Balance zu finden zwischen Arbeit und Erholung, zwischen den Dingen, die man tun muss und die man tun will. Aber in 10 oder 20 Jahren werde ich mich nicht an die Tage erinnern, die ich gefrustet über den Lehrbüchern verbracht habe oder an denen ich komplett faul auf der Couch rumgelegen habe [aber manchmal muss das auch sein!].

Daher ist es mir wichtig in Bewegung zu bleiben und etwas Auszeit, etwas bewusste Erholung oder etwas Spannendes [klingt fast wie ein Ü-Ei!] mit in jeden einzelnen Tag zu integrieren.


Neben meinen gekritzelten Listen und meinen imaginären Listen habe ich mir gedacht, dass ich mich wieder mal an der Seite "Bucket List" ran tasten möchte und habe mir gerade eben erst beim Tippen dieses Blogbeitrags einen neuen Account erstellt *höhö*

Hier ist meine noch-nicht-richtig-angefangene Bucket-Liste!

Seid ihr auch auf Bucket List?
Hinterlasst mir doch euren Account, damit ich euch folgen und mich von euch inspirieren lassen kann [*hust* Ideen klauen *hust*]

Wie findet ihr Listen?
Habt ihr vielleicht auch eine Angewohnheit mit To Do-Listen?



Shinny Green

Long time no Circle Lenses on the blog! Dem Datum nach ist die letzte Review über Circle Lenses schon über ein Jahr her - dafür, dass ich damals quasi mit Berichten über Circle Lenses und Gesichtsmasken gestartet habe, sah es für lange Zeit eher mau auf dem Blog aus! Das wollen wir doch mal fix ändern!

Und zwar handelt es sich dieses Mal um meine ersten echten Grünen - vor ein paar Jahren habe ich mir die Adult Green von EOS bestellt, die auf den Augen leider doch eher deutlich ins Bläuliche gingen [Selfiegame wasn't that strong that day *hust*].

G&G Shinny
Farbe: Grün
Durchmesser: 14,5 mm
Basiskurve: 8,8 mm
Wassergehalt: 38%
Haltbarkeit: max. 12 Monate
Preis: $28,90 im Online Shop von LensFlavors

Die Linsen erkennt ihr vielleicht aus dem Beitrag "Film-Liebe" wieder, in dem ich die chinesische Schauspielerin Fan BingBing in ihrer Rolle als "Blink" nachgeschminkt habe - die Linsen sind auffällig, groß und ganz weit entfernt von natürlich.

Farbe 5/5: Unglaublich schöner, mystischer Grünton  - obwohl ich den gelben Innenring anfangs etwas abgespaced fand, ist die Kombination des Gelbs und der Grünnuancen richtig hübsch!

Design 4/5: Simples 3-tone Design, das man schon kennt und das eigentlich immer geht. Hübsch, aber jetzt kein Wawawoow-Effekt.

Komfort 4/5: Für Kontaktlinsen mit einem solchen Durchmesser von 14,5mm finde ich einen Wassergehalt von 38% meist viel zu wenig - jedoch gingen diese Linsen relativ gut und man bemerkt sie für die ersten 3-4 Stunden kaum

Enlargement 4.5/5: Bäm! Der fehlende schwarze Außenring lässt die Linsen "natürlicher" und nicht allzu groß erscheinen, wie andere kleinere Linsen mit schwarzem Ring - wie z.B. diese Pinken von EOS.

Overall 4/5:

Ich mag die Linsen unheimlich gerne und mag den Effekt, den die Linsen erzielen. Aber es kommt natürlich immer darauf wann zu welchem Zweck man die Circle Lenses kauft - wenn man sie im Alltag tragen möchte, würde ich die G&G Shinny Green ganz anders bewerten. Für verrückte Looks für den Blog oder Cosplays sind die Circle Lenses auf jeden Fall zu empfehlen.

Wusstet ihr, dass die Leute in Asien auch im Alltag sehr auffällige Circle Lenses tragen? Zwar sind es dann immer noch eher natürliche Farben wie Schwarz, Braun und Grau, aber die Durchmesser und Designs sind absolut auffällig - die Leute gehen damit ganz normal zur Uni, zur Arbeit oder zum Supermarkt und sie sind immer noch im Trend!

Obwohl ich Circle Lenses vor 6-7 Jahren entdeckt habe, habe ich mich glaub ich noch nie so richtig getraut im Alltag getragen [morgens sind meine Augen vor Müdigkeit noch zu klein und krieg sie auch nicht rein... *hust*]


Wie gefallen euch die Linsen?
Welche Farben würdet ihr am liebsten an Circle Lenses ausprobieren wollen?


Lieblingsdirndl

Als ich vor knapp einem Jahr in den Süden Deutschlands gezogen bin, hatte ich mir fest vorgenommen endlich einmal das Oktoberfest live mitzuerleben - also so richtig richtig auf den Wiesn mit einem Maß in der einen Hand, einer fetten Bretzel in der anderen Hand, Lebkuchenherz mit peinlichen Spruch um den Hals, schönem Flechtzopf [den ich nie und nimmer selbst schaffen würde] und natürlich und nicht zu vergessen in einem zauberhaften, eng geschnürten, Boobies-pushenden Dirndl! 

Dank der vergesslichen und übereifrigen Vergangenheits-Miu, hatte ich das mit dem tollen Plan gar nicht mehr auf den Schirm gehabt als ich meine Flüge gebucht habe und nun verpasse ich wieder einmal das Oktoberfest. Das ist gerade dermaßen Meckern auf höchstem Niveau [mimimimiii...], aber ich fand es bisher immer schade die gute Gelegenheit zu verpassen ein Dirndl tragen zu dürfen! Während man in anderen Ländern die traditionellen Trachten noch viel häufiger trägt {das vietnamesische Kleid "Ao Dai" wird beispielsweise als Schuluniform oder sogar zur Hochzeit getragen oder eigentlich zu jedem Fest und in den verschiedensten Farben und Schnitten}, macht man das in Deutschland kaum [naja, genau genommen ist'n Dirndl auch ein bayrischen und österreichisches Trachtenkleid, aber ich nehm es hier mal nicht so eng *hust*].


Lieblingsdirndl
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Was ich an einem Dirndl so schön finde ist, dass er klassisch-elegant-feminin ausschaut und gleichzeitig praktisch-tough wirkt - so wie ich mir die deutsche Frau halt auch vorstelle:

Hübsch, aber weiß wie man richtig anpackt!



Aber als mini-kleines Trostpflaster kann ich für dieses Jahr zumindest sagen, dass ich zum ersten Mal ein Dirndl angezogen habe! Als ich Ende April meine beste Freundin in München besucht habe, sind wir aus Spaß in ein Geschäft für die traditionellen Kleider gegangen und ich hab ganz sneaky sogar ein paar Bilder in der Umkleidekabine gemacht [darf man eigentlich nicht *hust*].

Ich hab mich so richtig in die Farbkombination verliebt und mir fest vorgenommen für das erste Mal Oktoberfest genau das Kleid zu kaufen - naja oder ein so Ähnliches *höhö*. Ich finde bei Dirndl gibt es so eine große Auswahl von Bunt, Kitschig und Auffallend bis hin zum richtig Glamourösen. Allein schon bei Peek & Cloppenburg Düsseldorf habe ich viele schöne Varianten gesehen und ich weiß gar nicht so recht mit welchem Modell in die Dirndl-Welt einsteigen soll - besonders weil man schon ein kleines Sümmchen in DAS deutsche Trachtenkleid investiert.


Habt ihr ein Dirndl daheim?
Für was für eine Farbe habt ihr euch entschieden
bzw. geht das Kleid eher in Richtung elegant oder farbenfroh?

Und noch viel wichtiger: Wart ihr schon mal auf dem Oktoberfest?




Hello from the other side!

Puh, wo fängt man da wieder an?

Das neue Blogdesign sollte mich eigentlich dazu motivieren wieder regelmäßig anzufangen zu bloggen und dann war ich plötzlich weg. Plötzlich waren da die letzten Prüfungsleistungen [die ich natürlich alle auf den letzten Drücker erledigen musste], die vielen Punkte auf meiner "Sommersemester-Liste" [die ich schaffen wollte, da ich nur ein Sommersemester am Bodensee verbringe] und plötzlich war ich auch schon auf meiner großen Reise.

Und das bin ich immer noch.

Nach meiner Indienreise juckte es mich noch viel zu sehr, als das ich für dieses Jahr meine Füße hätte ruhen lassen können. Und jetzt bin ich schon seit knapp sieben Wochen unterwegs - den ersten Monat habe ich bei meiner Familie in Vietnam verbracht und habe mit ihnen unglaublich schöne Kurztrips an die traumhaftesten Strände Vietnams und nach Kambodscha gemacht [...Berichte folgen später :D]
Für mich hat eine Reise nach Vietnam immer "nur" Familienbesuch bedeutet, aber mir ist dieses Mal erst aufgefallen, wie viel ich mich in der Zeit mit meiner eigenen Identität zwischen zwei Kulturen und Mentalitäten bewusst und unbewusst auseinandergesetzt habe. Wie viel ich mit meiner Familie verbinde bzw. wie viele ähnliche Eigenarten wir aufweisen, obwohl wir tausende Kilometer voneinander entfernt unseren Alltag finden. Aber ich habe mir auch stets die Frage gestellt, ob ich so wie ich aufgewachsen bin jemals in Vietnam leben könnte - vielleicht habe ich für mich selbst andere Wert im Leben gesetzt, aber auch ein anderes Bedürfnis für den Alltag entwickelt.

Ich liebe Vietnam für sein geordnetes Chaos, für das immer-währende bunte Nachtleben in Saigon und für das ständige Gefühl der "Bewegung". Aber auf der anderen Seite brauche ich auch hin und wieder einen Moment der Auszeit, des "Zur-Ruhe-Kommens" und einfach mal so viel Ruhe zu haben, dass man seinen eigenen Gedanken zuhören kann.

So erlebte ich vor ein paar Wochen einen kleinen Schock als ich in Brisbane gelandet bin - direkt aus dem Trubel Vietnams rausgerissen und rein in das gelassene und entspannte Leben in Australien. Aber ein durchaus positiver und willkommener Schock.

Der zweite große Teil meiner Reise in Australien war nie als "Urlaub" gedacht und für diese Entscheidung bin auch jetzt, wo ich mich mittendrin befinde, unheimlich dankbar. Denn hauptsächlich bin ich eigentlich hier um meine Freunde zu besuchen, die aus Deutschland ausgewandert sind - und mit ihnen kann ich den "australischen Alltag" erleben und trotzdem die wichtigsten Sightseeing-Spots abklappern.

Und das Wichtigste für mich während meiner Zeit in Australien ist, dass ich endlich Zeit und Abstand aus dem Alltag in Deutschland habe und mir ganz ungezwungen Zeit für mich nehmen kann. In den letzten Monaten ist viel passiert und auch wenn ich so ziemlich wieder zu meinem "alten Selbst" wiedergefunden habe [ganz melodramatisch hier], ist es ganz gut mal etwas Leerlauf zu haben und von der Ferne einen Blick auf die vergangene Zeit zurückwerfen kann [uff, klingt n bisschen so als hätte ich die letzten Tage die Nase wieder viel zu lang in Belletristik-Romane gesteckt *hust*].


Und Zeit für den Blog scheine ich auch noch zusammenkratzen zu können *höhö*

Was habt ihr eigentlich am liebsten?
Ständiger Trubel um euch herum - so richtig Großstadtmäßig -
oder liebt ihr die Ruhe?


Film-Liebe | Blink

Advertorial

Ich persönlich habe mich die letzten zwei Jahren zu einer richtig große Film-Liebhaberin entwickelt und besonders momentan da so viele gute Filme in die Kinos kommen, habe ich das starke Bedürfnis heimlich ins Kino zu ziehen und mich von Popcorn und Nacho zu ernähren - hätte ich jetzt nicht wirklich was gegen einzuwenden *höhö*

Erst vor ein paar Tagen bin ich im Kino gewesen und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich fast vier Wochen nach dem Erscheinungsdatum erst den neuen X-Men Film geschaut habe! In die Welt der Mutanten würde ich mich schon ganz gern katapultieren lassen und besonders seitdem meine chinesische Lieblingsschauspielerin Fan Bing Bing die Rolle der Blink in "Zukunft ist Vergangenheit" verkörperte, habe ich auch so ziemlich meine Lieblingsfähigkeit entdeckt [natürlich nicht nur, weil sie Asiatin ist *hust* Bin doch keine Rassistin *hust*]. 

Bereits 2014 nachdem "Zukunft ist Vergangenheit" in die Kinos gekommen ist [und ich in der einen Woche direkt zwei Mal rein gegangen bin], habe ich in Seoul ganz spontan und ohne viele Hilfsmittel [da Auslandsjahr und wenig Krams] den Blink-Look geschminkt. Wieder vom X-Men Fieber gepackt wollte den Look nochmal für den Blog schminken und diesmal sogar mit einem richtigen Fischgrätenzopf, da meine Haare in der Zeit auch um einiges gewachsen sind. 

Verwendete Produkte für den kompletten Look:
MISSHA - Geum Seul Vitalizing BB Cake* 
The Balm - Bahama Mama
Urban Decay - Primer Potion
BHCosmetics - 88 Color Palette Matte Eyeshadow
I heart Make Up - Make Up Geek-Palette
Missha Cosmetics - Super Extreme Power Proof Eyeliner
Anasatasia Beverly Hills - Dipbrow Pomade in Soft Brown 
Fing'rs - Wimpernkleber
Smashbox - Vivid Violet

Mit dem inspirierten Make Up habe ich mich schon fast wie Blink gefühlt. Früher als Kind habe ich so gerne Filme und Serien geschaut, dass ich mir richtig vorgestellt habe, dass wenn man den Fernseher in einer bestimmten Szene kaputt machen würde und in den Fernseher quasi hineinsteigen würde, würde man sich in dieser Welt wiederfinden. Und so war ich schon fast richtig neidisch als ich gesehen habe, dass die Telekom in ihrer neuen Kampagne für das NG TV so viele klassische Filmszenen nachgedreht hat.


Und zum Schluss natürlich noch ein paar Miu-mäßige Bilder im Blink-Look. Jedes Mal wenn ich solche bunten Make Ups schminke, versetze ich mich gerne in die Figur, aber nach und nach weiß ich dann meist doch nicht mehr wie ich posen soll und dann kommen solche Werke bei raus:

Habt ihr schon den neuen X-Men gesehen?
Seid ihr auch so Film-affin oder bevorzugt ihr dann doch lieber Serien?



Neues Kleid zum 6. Geburtstag!

Seit gestern erstrahlt miutiful in einem ganz neuen Look - ich bin ganz hibbelig, da dies auch direkt der erste Blogbeitrag ist, der mit diesem Layout online gehen wird! Gezaubert hat die talentierte Mira, die die meisten von euch wahrscheinlich noch von Copy Paste Love kennen und die ich nun auch schon seit 5 Jahren kenne! 


Neues Layout, neue Motivation

Miutiful gibt es nun seit dem 10.06.2016 tatsächlich schon seit 6 Jahren und es wurde einfach langsam Zeit sich ein neues Kleidchen anzuziehen, denn auch ich habe mich in dem Zeitraum verändert und bin auch nicht mehr 19! *hust* 

Das Hauptaugenmerk des neues Layouts war es, dass ich mich selbst in dem Blog, dem Design und den Themen wiederfinde - bisher hatte ich das Problem, dass ich selbst nie wirklich definieren konnte, worüber ich genau schreibe und das hatte sich in dem Design auch wiedergespiegelt. Ich werde auch weiterhin über die schönen Seiten des Lebens bloggen, aber mit dem Fokus auf Reisen und Beauty, wobei ich Abschweifungen in die Bereiche Food, DIY und co. unter Lifestyle zusammenfasse. 

Wenn ihr mit der Maus über die Kategorien oben in der Leiste fahrt, werden sich Unterkategorien und Themen öffnen - damit ihr direkt zu den Blogbeiträgen kommt, die euch interessieren. Rechts oben findet ihr die Social Media-Buttons, so dass ihr mich überall finden könnt - also, wenn es ihr wollt *höhö* - als auch die Suchfunktion

Das Mosaik ersetzt ein Banner - es stellt sich immer wieder neu zusammen und zeigt euch die vier aktuellsten Blogbeiträge auf www.miutiful.de! 

Im Footer findet ihr die beliebtesten bzw. meist geklickten Blogbeiträge, die aktuellsten Instagram-Bilder und die TAGs, wenn ihr weiterstöbern möchtet. 

Und zum Schluss mein absolutes Highlight des neuen Blogdesigns: 
Sobald ihr nämlich auf einen Artikel klickt und von der Hauptseite weggeht, verschwindet das Mosaik und das erste Bild erstreckt sich über die Länge des Mosaik-Banners! Ich bin richtig verliebt in diesen Effekt! 

Mira hat hier mega viel Glitzerstaub verteilt und eine Engelsgeduld bei mir walten müssen - aber ich bin einfach rundum glücklich! Besucht meine gute Fee auf ihrer Homepage und Facebookseite

Das Layout an sich ist für mich perfekt, jetzt setz ich mich mit mehr Motivation ran und werde die Kategorien ausfeilen, die Seiten auf den neusten Stand bringen und durch die Veränderung mit dem Banner sind leider die Bilder der alten Blogbeiträge etwas unscharf, wenn sie oben im Headerbereich erscheinen, aber das werde ich nach und nach austauschen! 


Ich freue mich so richtig wieder aufs Bloggen und bin gespannt auf euer Feedback!
Falls euch etwas auffällt oder ihr Anregungen bezüglich Themen, Produktwünschen, etc habt, freue ich mich natürlich! ^-^//



Summertime Happiness | Kleines Giveaway

Was macht man am liebsten, wenn man eigentlich lernen sollte, wichtige Präsentationen bevorstehen oder eigentlich noch Unmengen an Reisevorbereitungen anstehen? Richtig! Wenn man eh schon am Laptop sitzt, kann man ja ohne Probleme als kleine Belohnung zwischen den Lerneinheiten ein wenig Online Shoppen gehen! *höhö* [Was denn auch sonst, oder?]

Im Sommer mutiere ich zu einem absoluten Kleidmädchen - leider schwankt das Wetter hier am Bodensee den ganzen Tag über ziemlich stark. Morgens laufe ich in Jeanshose, Pulli und Jacke raus und gegen Mittags kommen mir Mädels in kurzen Shorts und Tops entgegen, die auf dem Weg zum Baden im Seerhein sind. Daher habe ich es mir jetzt langsam angewöhnt morgens ein Kleidchen anzuziehen und drüber einen leichten Pulli und Überzieher, so dass ich mich im Laufe des Tages entzwiebeln kann [oder ich verstecke irgendwo an der Hochschule einen kleinen Kleiderschrank mit Klamotten zum Wechseln *höhö*]... 

Blue Off-Shoulder | Flower Print | White Cold Shoulder | Grey Spaghetti Strap
Auf SheIn habe ich vier Kleider gefunden, die mir richtig gut gefallen und irgendwie fallen sie alle in einen ähnliche Stilkategorie: Feminin, leicht und schlicht. 

Ich habe nämlich bei den Kleidern noch an die bevorstehende Reise gedacht, also welche man am ehesten noch in die hinterste Ecke im Koffer rein knüddeln könnte, und bei den Kleidern könnte man mit den richtigen Accessoires, Schuhen und Taschen tagsüber zum Flanieren tragen oder auch abends in ein schickes Outfit wandeln. 



Kleines Gewinnspiel



Erinnert ihr euch vielleicht noch an dieses Kleid vom Beitrag zum Thema "Leuchtmitteldilemma"? Leider ist es mir zu groß, so wie auch das süße Sommerkleid hier, dass ich erst vor kurzem von SheIn zugeschickt bekommen habe. Obwohl ich normalerweise bei Kleidern selbst die Größe 'S' trage, sind mir beide Kleider ein Stück zu groß und ich fände es schade, sie im Kleiderschrank versauern zu lassen. 

Daher habe ich mir gedacht, dass ich lieber eine von euch damit glücklich machen und für den Sommer ausrüsten möchte! ^-^// Zu gewinnen gibt es also zwei schöne Sommerkleider in der Größe 'M'Beide Kleider sind bisher nur 1x daheim anprobiert worden! 


Teilnahmebedingungen:

  • Das Gewinnspiel startet jetzt und endet am Sonntag, den 19.06.2016 um 23:59Uhr!
  • Regelmäßiger Leser des Blogs sein (egal ob GFC, Bloglovin, RSS oder Blog-Connect) Neue Leser sind herzlich Willkommen!
  • Volljährig oder im Gewinnfall die Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
  • Die Gewinner werden am 20.06.2016 per Mail benachrichtigt.
  • Nur eine Teilnahme pro Person! Mehrfachteilnahmer werde ich von diesem Gewinnspiel ausschließen. 
  • Um teilzunehmen, hinterlasst mir einen Kommentar mit eurer E-mail Adresse [auch gerne verschlüsselt mit [at und dot]


Hoffe euch gefällt das kleine Gewinnspiel für den Sommer! ^-^// 



5 Lerntipps fürs Abitur und die Prüfungsphase

Advertorial

Da meine eigene Prüfungsphase vor der Tür steht, gibt es von mir ein paar Lern- und Organisationstipps, die mir im Februar arg dabei geholfen haben die 10 Prüfungen verteilt auf einen Zeitraum von 13 Tagen zu überleben [selbst jetzt im Nachhinein, kann ich nicht glauben, dass ich das echt geschafft habe so viel unterschiedlichen Lernstoff innerhalb kürzester Zeit mir anzueignen und auch relativ erfolgreich "auszukotzen"]

Ich glaube die meisten Tipps sind  jetzt nicht besonders neu, aber vielleicht gibt es den einen oder anderen, der euch in eurer eigenen Prüfungs- und Abiturphase oder sogar als Organisations- und Lerntipp im Allgemeinen für das ganze Schuljahr bzw. Semester weiterhelfen können. 

Also, los gehts


1. Überblick behalten

Besonders wenn viele Termine auf dem Plan stehen und sich einiges an Aufgaben ansammeln, neige ich schnell dazu den Berg ineffektiv zu bearbeiten - man sieht dann tatsächlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. [Bei mir ist es sogar nicht allzu selten, dass ich schon unmotiviert bin bevor ich überhaupt angefangen habe - dann koch ich erstmal stundenlang und dann leg ich mich für ein Schläfchen auf die Couch *hust*]

Daher ist es sehr wichtig den Überblick zu behalten und vor Augen zu halten wie viel Zeit man zwischen den Prüfungen hat, was als Nächstes ansteht und was man beispielsweise nebenher laufen lassen muss [wie z.B. Hausarbeiten und Forschungsprojekte]

Bei mir hab ich das folgendermaßen gemacht: Ich habe eine To Do-Liste für das gesamte Semester aufgeschrieben mit den Terminen der Präsentationen, Abgaben und Prüfungen, dann sind die einzelnen Termine in meinem Taschenkalender mit pinken Post-It-Zettelchen markiert und in meiner "Mappe für alles" habe ich einen Jahresüberblick ausgedruckt und habe die Termine nochmal eingetragen, um wirklich den Gesamtüberblick zu behalten. Doppelt gemoppelt - oder sogar dreifach - hält wirklich besser! 



2. Karteikarten

Meine wahren Helden in der Prüfungsphase - neben Kaffee und Energydrinks! Karteikarten kann man wirklich für jedes Fach anwenden und sind für mich besonders hilfreich, wenn ich mir prägnante Sachverhalte, komplexe Formeln und Definitionen merken möchte. Man reduziert dabei den Lernstoff auf das Allernötigste, kann sich selbst abfragen und kontrollieren wie sicher man mit der Thematik schon ist. Und man kann auch sehr gut Freunde und Familie beim Lernen mit einspannen und damit beauftragen beim Lernen zu helfen, in dem man ihnen einfach den Karteikartenstapel in die Hand drückt und sich abfragen lässt - diejenigen müssen sich noch nicht mal mit der Materie auskennen, sondern können einfach die Antworten von der Rückseite ablesen! Perfekt! 


3. Team Up! 

Ich habe vor der letzten Prüfungsphase bisher immer alleine gelernt und für manche ist das selbstständige Lernen in der Bib oder Daheim am effektivsten. Was ich aber trotzdem wirklich ans Herz legen kann ist es einen Lernpartner zu haben, der vielleicht einen ähnlichen Terminkalender hat. 

Mit einem Lernpartner kann man den Lernstoff durchgehen, Probleme und Fragen gemeinsam bearbeiten und sich beim Abfragen mit den Karteikarten helfen. Bei mir persönlich hat mir der gegenseitige Zuspruch und die Motivation auch auf jeden Fall geholfen, weil man das gleiche Leid teilte. Wenn ich für mich allein gelernt habe, habe ich häufig das Problem, dass ich mich selbst gut rede und mir mehr Pausen gönne als erlaubt. Mit Lernpartner hat man auch jemanden der einen "kontrolliert" bzw. ich hatte mehr das Bedürfnis mich an Absprachen wie Lerntermine zu halten [das Gleiche ist bei mir auch mit Sport...] 


4. Effektive Lernpausen

Wer feiern kann, kann auch schaffen - ist zwar mein Motto, aber das Gleiche gilt auch andersrum: Um wirklich produktiv schaffen zu können, braucht man effektive Lernpausen
Kennt ihr das, wenn man nur kurz Pause zwischen den Lerneinheiten machen will und dann erstmal stundenlang auf Youtube, Facebook, Blogs und anderen Social Media-Kanälen surft? Man hängt vorm Bildschirm rum ohne sich wirklich zu erholen und hangelt sich von einem Link zum Nächsten. 

Dadurch, dass man keinen richtigen Zeitrahmen für die Pause einplant und sich nicht vom Schreibtisch entfernt, fühlt es sich nicht wie eine Pause an - es gibt keine klare Trennung zwischen Lernen und Pause und es fällt einem schwerer wieder in die nächste Lerneinheit rein zu kommen.

Bei mir habe ich es angewöhnt für eine Lerneinheit das Internet an meinem Handy auszustellen, ruhige Pianomusik einzuschalten und einen Wecker auf 45 Minuten zu stellen. Während dieser 45 Minuten konzentriere ich mich zu 100% auf die Aufgabe - wenn der Wecker klingelt gönne ich mir dann eine kurze Pause: Ich koche dann oder gehe kurz an die frische Luft, dann mache ich mich wieder an die nächste Lerneinheit. 
Für jeden Lerntag plane ich mir nach längeren oder mehreren Lerneinheiten immer eine großzügige Pause ein: Entweder ich gehe für eine Stunde zum Sport, verabrede mich für zwei Stunden - einfach etwas, was mir Spaß macht.


5. Spielerisch und individuell Sprachen lernen

Ich bin selbst jemand, der während der Schulzeit der festen Überzeugung war, dass Sprachen einfach nicht mein Ding sind - ich habe mich vor Englisch- und Französischklausuren richtig gefürchtet. Erst nach dem Abitur - und witzigerweise habe ich mich dann doch für ein eher sprachenlastigeres Studium entschieden - habe ich gemerkt, dass ich mich falsch an das Sprachenlernen rangesetzt habe.

Das Problem war, dass ich einfach kein Mensch bin, der sich vor die Vokabelliste setzt und die einfach runterbete. Als ich Mandarin und Koreanisch gelernt habe, hat es mir geholfen, dass ich mich durch Filme, Serien und Musik spielerisch an die Sprachen rangetastet habe, mehrere Sinne angesprochen worden sind und dass ich mit den Sprachen auch Spaß und etwas Positives verbunden habe. Wenn ich gewisse Wörter oder komplette Zusammenhänge auch ohne Untertitel verstehen konnte, war das ein absolutes Erfolgserlebnis!

Wenn man mit Spaß ans Lernen ran geht, fällt es einem definitiv leichter, die Sache dabei ist dann nur, dass man nicht ganz so strukturiert und gezielt die Grammatik lernt und man die Lernfortschritte nicht genau verfolgen kann. Daher fand ich es sehr interessant die Lernplattform WordDive für euch ausprobieren zu dürfen, die meiner Meinung eine gute Mischung zusammenbringt um das Sprachenlernen spielerisch und effizient zu gestalten:


Das Team von WordDive hat eine spezielle Methode entwickelt, sodass die Lerngeschwindigkeit individuell und passend auf den Nutzer zugeschnitten ist, es werden mehrere Sinne beansprucht wodurch Vokabeln, Grammatikregeln und co. nicht nur im Kurzzeitgedächtnis bleiben, sondern auch langfristig erhalten bleibt.

Insgesamt gibt es 12 Sprachen, die man auf WordDive erlernen kann - ob nun für die Englisch-Abiturprüfung, fürs Studium oder auch fürs Berufsleben gibt es Kurse. Man hat quasi einen privaten Mentor beim Lernen, der mit einem strukturierten Plan gezielt an die Prüfungsvorbereitung ran geht - sowohl auf den schriftlichen als auch mündlichen Teil der Prüfung durch grammatikalische Einsetzübungen, Vokabelabfragen und aktives Nachsprechen. 



Und es gibt eine zusätzliche Lernmotivation auf der Plattform: Im Abikurs kann man gegen Samu Haber von Sunrise Avenue antreten und die Lernfortschritte mit ihm vergleichen! [Da pocht mein kleines Fan-Herz schneller und ich hab direkt einen Ohrwurm von Hollywood Hills!] Und wem Samu nicht als Motivation ausreicht [*hust* kann ich fast nicht nachvollziehen...]: WordDive garantiert 12 Punkte im Englisch Abitur - sonst gibt es Geld zurück!




Auch wenn die Abiturprüfungen für dieses Jahr erstmal rum sind - ich hoffe, dass da trotzdem einige Tipps mit bei sind, die euch weiterhelfen können!

Wie lernt ihr eigentlich am liebsten?
Zuhause oder in der Bib alleine? Oder viel lieber gemeinsam mit Freunden?


Meine Reiseziele - Halbzeit | Advertorial

Kaum zu glauben, dass wir bereits Juni haben! Die Zeit vergeht dieses Jahr unglaublich schnell und im Kopf habe ich bisher eigentlich noch nicht mal richtig realisiert, dass 2015 bereits vorüber ist und wir schon mitten in 2016 stecken! 

Besonders da sich bereits die Prüfungsphase für das Sommersemester schrecklich schnell nähert, musste ich wieder an die letzten Prüfungen im Februar denken und wie eifrig ich mich an meine Reiseziele für dieses Jahr gesetzt habe. 
[Und musste grinsen als ich von mir selbst gelesen habe, wie ich mich darauf freute das Buch "Ein ganzes halbes Jahr" zu lesen - jetzt bin ich momentan dabei das Buch ein zweites Mal zu lesen und der Film erscheint schon in weniger als zwei Wochen!]

Geplant war für das erste Halbjahr: 
Indien im Februar/März für knapp 3,5 Wochen - merke gerade, dass ich bisher noch nicht wirklich von der Reise berichtet habe *hust*
Schottland/Irland über Ostern
Mailand im Mai/Juni
Dänemark als Kurzausflug
Australien als unwahrscheinlichstes Wunschtraumreiseziel

Es hat sich seit Februar einiges an meiner Planung geändert und das Witzigste daran ist wahrscheinlich, dass das Reiseziel, dass ich für unmöglich gehalten habe nun konkret feststeht, wodurch ich mich dazu entschieden habe auf die anderen Reiseziele zu verzichten, um das nötige Kleingeld zusammen zu kratzen für das große Abenteuer im Sommer [naja, "mich entschieden habe" klingt so, als hätte ich eine andere Wahl gehabt *höhö* Mein Sparschwein stand schon mit einem Knüppel vor mir]

Nachdem ich aus Indien zurückgekehrt bin hat sich bei mir privat und persönlich einiges verändert. Mir ist durch die Zeit in Mumbai, Pune und Goa einfach wieder eingefallen, wie sehr es mir gefällt in weit entfernte, fremde Länder zu reisen - es war als wäre die reiselustige Miu aus der Zeit in Südkorea wieder erwacht [Warum muss ich jetzt an eine Verwandlung wie bei Sailor Moon denken?]

Während meiner "schlechten Phase", habe ich mich häufig nach diesem befreienden Gefühl gesehnt - fernab vom Alltag, mittendrin in der Fremde, in einer anderen Kultur mit anderen Bräuchen. Dort wo man neue Perspektiven kennenlernt und sich selbst irgendwie näher kommt. An einem dieser eher mieseren Tage, habe ich mich einfach an mein Laptop gesetzt und nach Flügen geschaut um meine verschwommenen Reiseziele konkret in die Tat umzusetzen. Und jetzt steht es tatsächlich fest:

In weniger als 5 Wochen werde ich meinen Koffer packen und mich in das nächste Reiseabenteuer stürzen. 

Zuerst geht es für etwa einen Monat nach Vietnam um meine Familie zu besuchen - dieses Mal wird es etwas anders, weil ich mich in den letzten Wochen durch das Studium sehr viel mit dem Land, der Geschichte und der Politik auseinander gesetzt habe, werde ich diesmal nicht nur "Familienurlaub" machen und mich von den Plänen meiner Familie treiben lassen, sondern selbst meinen Aufenthalt planen und den Spuren der Geschichte folgen. 

Während ich in Vietnam bin werde ich für etwa 5 Tage nach Kambodscha fahren - es liegt direkt nebenan und ich versteh jetzt im Nachhinein eigentlich nicht so recht, wieso ich das bisher nie gemacht habe! Auf der Liste steht natürlich ganz oben "Angkor Wat"

Dann wird noch in Vietnam umgepackt und es geht weiter nach Australien - geplant ist eine Ankunft in Sydney und dann ein Roadtrip entlang der Küstenlinie bis nach Brisbane, wo ich meine langjährigste Freundin treffen werde. Sie ist vor einem Jahr ausgewandert und ich kann es kaum erwarten sie endlich wieder zu sehen! [Wir beide kennen uns schon seit fast 20 Jahren *oh gott*] - dann geht es Ende September über einen kurzen Zwischenstopp in Saigon wieder nach zurück nach Deutschland. 



Ich bin eigentlich ein Mensch, der To do-Listen und durchstrukturierte Pläne liebt - in mir breitet sich in normalen Fällen immer ein Gefühl der Unzufriedenheit aus, wenn ich meine liebevollen Pläne über Bord schmeißen muss und mich neu ransetzen müssen. Aber dieses Mal ist es irgendwie anders - dieses Mal freue ich mich richtig drauf, dass sich meine Reiseplanung geändert hat und ich freue mich unglaublich auf die 10 Wochen! Australien war schon immer ein großes Ziel von mir, das ich aber immer im Hinterkopf behielt, weil ich es für sehr unwahrscheinlich gehalten habe - aber ich bin jetzt an einem Punkt angekommen, wo ich sage: "Warum eigentlich nicht?" Man muss es einfach ausprobiert haben! 

Vermutlich gerade durch die Reise nach Indien bin ich aufgeschlossener geworden - ich hatte die ganze Zeit befürchtet, dass mir das Land, die Kultur und die Menschen gar nicht gefallen würde und zum Schluss wollte ich gar nicht mehr dort weg.

Zwar fallen bei mir durch die Vietnam-Australien-Reise die vielen kleinen Ausflüge weg, aber dafür habe ich für die nächsten zwei Jahre noch Reiseziele auf die Liste gesetzt, die ich bisher nie vermutet hätte: Beispielsweise Chile und Peru als To Do für Südamerika und Südafrika und Kenia in Afrika - denn außerhalb von Europa und Asien war ich bisher noch nie. 

Und durch die neue Kampagne von AIDA musste ich ein wenig schmunzeln und habe mich gefragt, ob ich nicht auch mal eine Kreuzfahrt auf meine To Do-Liste setzen sollte. Kreuzfahrtschiffe waren in meiner Vorstellung bisher einfach nur Reisen für Senioren, die den ganzen Tag in der Sonne am Pool rum lümmeln - aber ich habe es bisher noch nie ausprobiert, woher soll ich also eigentlich wissen können, ob es mir gefällt oder nicht? 


Weitere Informationen zur AIDA-Kampagne mit Fabio Wibmer findet ihr sonst auch noch auf Facebook, Youtube und auf der Homepage!


Habt ihr schon Mal eine Kreuzfahrt gemacht?
Welches Reiseziel hat euch bisher am meisten beeindruckt - welches ihr mir auf jeden Fall ans Herz legen möchtet? ^-^//

Und über meine Reise in Indien möchte ich auf jeden Fall noch berichten
- was interessiert euch da am meisten?