Film-Liebe | Blink

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Ich persönlich habe mich die letzten zwei Jahren zu einer richtig große Film-Liebhaberin entwickelt und besonders momentan da so viele gute Filme in die Kinos kommen, habe ich das starke Bedürfnis heimlich ins Kino zu ziehen und mich von Popcorn und Nacho zu ernähren - hätte ich jetzt nicht wirklich was gegen einzuwenden *höhö*

Erst vor ein paar Tagen bin ich im Kino gewesen und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich fast vier Wochen nach dem Erscheinungsdatum erst den neuen X-Men Film geschaut habe! In die Welt der Mutanten würde ich mich schon ganz gern katapultieren lassen und besonders seitdem meine chinesische Lieblingsschauspielerin Fan Bing Bing die Rolle der Blink in "Zukunft ist Vergangenheit" verkörperte, habe ich auch so ziemlich meine Lieblingsfähigkeit entdeckt [natürlich nicht nur, weil sie Asiatin ist *hust* Bin doch keine Rassistin *hust*]. 

Bereits 2014 nachdem "Zukunft ist Vergangenheit" in die Kinos gekommen ist [und ich in der einen Woche direkt zwei Mal rein gegangen bin], habe ich in Seoul ganz spontan und ohne viele Hilfsmittel [da Auslandsjahr und wenig Krams] den Blink-Look geschminkt. Wieder vom X-Men Fieber gepackt wollte den Look nochmal für den Blog schminken und diesmal sogar mit einem richtigen Fischgrätenzopf, da meine Haare in der Zeit auch um einiges gewachsen sind. 

Verwendete Produkte für den kompletten Look:
MISSHA - Geum Seul Vitalizing BB Cake* 
The Balm - Bahama Mama
Urban Decay - Primer Potion
BHCosmetics - 88 Color Palette Matte Eyeshadow
I heart Make Up - Make Up Geek-Palette
Missha Cosmetics - Super Extreme Power Proof Eyeliner
Anasatasia Beverly Hills - Dipbrow Pomade in Soft Brown 
Fing'rs - Wimpernkleber
Smashbox - Vivid Violet

Mit dem inspirierten Make Up habe ich mich schon fast wie Blink gefühlt. Früher als Kind habe ich so gerne Filme und Serien geschaut, dass ich mir richtig vorgestellt habe, dass wenn man den Fernseher in einer bestimmten Szene kaputt machen würde und in den Fernseher quasi hineinsteigen würde, würde man sich in dieser Welt wiederfinden. Und so war ich schon fast richtig neidisch als ich gesehen habe, dass die Telekom in ihrer neuen Kampagne für das NG TV so viele klassische Filmszenen nachgedreht hat.


Und zum Schluss natürlich noch ein paar Miu-mäßige Bilder im Blink-Look. Jedes Mal wenn ich solche bunten Make Ups schminke, versetze ich mich gerne in die Figur, aber nach und nach weiß ich dann meist doch nicht mehr wie ich posen soll und dann kommen solche Werke bei raus:

Habt ihr schon den neuen X-Men gesehen?
Seid ihr auch so Film-affin oder bevorzugt ihr dann doch lieber Serien?



Neues Kleid zum 6. Geburtstag!

Seit gestern erstrahlt miutiful in einem ganz neuen Look - ich bin ganz hibbelig, da dies auch direkt der erste Blogbeitrag ist, der mit diesem Layout online gehen wird! Gezaubert hat die talentierte Mira, die die meisten von euch wahrscheinlich noch von Copy Paste Love kennen und die ich nun auch schon seit 5 Jahren kenne! 


Neues Layout, neue Motivation

Miutiful gibt es nun seit dem 10.06.2016 tatsächlich schon seit 6 Jahren und es wurde einfach langsam Zeit sich ein neues Kleidchen anzuziehen, denn auch ich habe mich in dem Zeitraum verändert und bin auch nicht mehr 19! *hust* 

Das Hauptaugenmerk des neues Layouts war es, dass ich mich selbst in dem Blog, dem Design und den Themen wiederfinde - bisher hatte ich das Problem, dass ich selbst nie wirklich definieren konnte, worüber ich genau schreibe und das hatte sich in dem Design auch wiedergespiegelt. Ich werde auch weiterhin über die schönen Seiten des Lebens bloggen, aber mit dem Fokus auf Reisen und Beauty, wobei ich Abschweifungen in die Bereiche Food, DIY und co. unter Lifestyle zusammenfasse. 

Wenn ihr mit der Maus über die Kategorien oben in der Leiste fahrt, werden sich Unterkategorien und Themen öffnen - damit ihr direkt zu den Blogbeiträgen kommt, die euch interessieren. Rechts oben findet ihr die Social Media-Buttons, so dass ihr mich überall finden könnt - also, wenn es ihr wollt *höhö* - als auch die Suchfunktion

Das Mosaik ersetzt ein Banner - es stellt sich immer wieder neu zusammen und zeigt euch die vier aktuellsten Blogbeiträge auf www.miutiful.de! 

Im Footer findet ihr die beliebtesten bzw. meist geklickten Blogbeiträge, die aktuellsten Instagram-Bilder und die TAGs, wenn ihr weiterstöbern möchtet. 

Und zum Schluss mein absolutes Highlight des neuen Blogdesigns: 
Sobald ihr nämlich auf einen Artikel klickt und von der Hauptseite weggeht, verschwindet das Mosaik und das erste Bild erstreckt sich über die Länge des Mosaik-Banners! Ich bin richtig verliebt in diesen Effekt! 

Mira hat hier mega viel Glitzerstaub verteilt und eine Engelsgeduld bei mir walten müssen - aber ich bin einfach rundum glücklich! Besucht meine gute Fee auf ihrer Homepage und Facebookseite

Das Layout an sich ist für mich perfekt, jetzt setz ich mich mit mehr Motivation ran und werde die Kategorien ausfeilen, die Seiten auf den neusten Stand bringen und durch die Veränderung mit dem Banner sind leider die Bilder der alten Blogbeiträge etwas unscharf, wenn sie oben im Headerbereich erscheinen, aber das werde ich nach und nach austauschen! 


Ich freue mich so richtig wieder aufs Bloggen und bin gespannt auf euer Feedback!
Falls euch etwas auffällt oder ihr Anregungen bezüglich Themen, Produktwünschen, etc habt, freue ich mich natürlich! ^-^//



Summertime Happiness | Kleines Giveaway

Was macht man am liebsten, wenn man eigentlich lernen sollte, wichtige Präsentationen bevorstehen oder eigentlich noch Unmengen an Reisevorbereitungen anstehen? Richtig! Wenn man eh schon am Laptop sitzt, kann man ja ohne Probleme als kleine Belohnung zwischen den Lerneinheiten ein wenig Online Shoppen gehen! *höhö* [Was denn auch sonst, oder?]

Im Sommer mutiere ich zu einem absoluten Kleidmädchen - leider schwankt das Wetter hier am Bodensee den ganzen Tag über ziemlich stark. Morgens laufe ich in Jeanshose, Pulli und Jacke raus und gegen Mittags kommen mir Mädels in kurzen Shorts und Tops entgegen, die auf dem Weg zum Baden im Seerhein sind. Daher habe ich es mir jetzt langsam angewöhnt morgens ein Kleidchen anzuziehen und drüber einen leichten Pulli und Überzieher, so dass ich mich im Laufe des Tages entzwiebeln kann [oder ich verstecke irgendwo an der Hochschule einen kleinen Kleiderschrank mit Klamotten zum Wechseln *höhö*]... 

Blue Off-Shoulder | Flower Print | White Cold Shoulder | Grey Spaghetti Strap
Auf SheIn habe ich vier Kleider gefunden, die mir richtig gut gefallen und irgendwie fallen sie alle in einen ähnliche Stilkategorie: Feminin, leicht und schlicht. 

Ich habe nämlich bei den Kleidern noch an die bevorstehende Reise gedacht, also welche man am ehesten noch in die hinterste Ecke im Koffer rein knüddeln könnte, und bei den Kleidern könnte man mit den richtigen Accessoires, Schuhen und Taschen tagsüber zum Flanieren tragen oder auch abends in ein schickes Outfit wandeln. 



Kleines Gewinnspiel



Erinnert ihr euch vielleicht noch an dieses Kleid vom Beitrag zum Thema "Leuchtmitteldilemma"? Leider ist es mir zu groß, so wie auch das süße Sommerkleid hier, dass ich erst vor kurzem von SheIn zugeschickt bekommen habe. Obwohl ich normalerweise bei Kleidern selbst die Größe 'S' trage, sind mir beide Kleider ein Stück zu groß und ich fände es schade, sie im Kleiderschrank versauern zu lassen. 

Daher habe ich mir gedacht, dass ich lieber eine von euch damit glücklich machen und für den Sommer ausrüsten möchte! ^-^// Zu gewinnen gibt es also zwei schöne Sommerkleider in der Größe 'M'Beide Kleider sind bisher nur 1x daheim anprobiert worden! 


Teilnahmebedingungen:

  • Das Gewinnspiel startet jetzt und endet am Sonntag, den 19.06.2016 um 23:59Uhr!
  • Regelmäßiger Leser des Blogs sein (egal ob GFC, Bloglovin, RSS oder Blog-Connect) Neue Leser sind herzlich Willkommen!
  • Volljährig oder im Gewinnfall die Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
  • Die Gewinner werden am 20.06.2016 per Mail benachrichtigt.
  • Nur eine Teilnahme pro Person! Mehrfachteilnahmer werde ich von diesem Gewinnspiel ausschließen. 
  • Um teilzunehmen, hinterlasst mir einen Kommentar mit eurer E-mail Adresse [auch gerne verschlüsselt mit [at und dot]


Hoffe euch gefällt das kleine Gewinnspiel für den Sommer! ^-^// 



5 Lerntipps fürs Abitur und die Prüfungsphase

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Da meine eigene Prüfungsphase vor der Tür steht, gibt es von mir ein paar Lern- und Organisationstipps, die mir im Februar arg dabei geholfen haben die 10 Prüfungen verteilt auf einen Zeitraum von 13 Tagen zu überleben [selbst jetzt im Nachhinein, kann ich nicht glauben, dass ich das echt geschafft habe so viel unterschiedlichen Lernstoff innerhalb kürzester Zeit mir anzueignen und auch relativ erfolgreich "auszukotzen"]

Ich glaube die meisten Tipps sind  jetzt nicht besonders neu, aber vielleicht gibt es den einen oder anderen, der euch in eurer eigenen Prüfungs- und Abiturphase oder sogar als Organisations- und Lerntipp im Allgemeinen für das ganze Schuljahr bzw. Semester weiterhelfen können. 

Also, los gehts


1. Überblick behalten

Besonders wenn viele Termine auf dem Plan stehen und sich einiges an Aufgaben ansammeln, neige ich schnell dazu den Berg ineffektiv zu bearbeiten - man sieht dann tatsächlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. [Bei mir ist es sogar nicht allzu selten, dass ich schon unmotiviert bin bevor ich überhaupt angefangen habe - dann koch ich erstmal stundenlang und dann leg ich mich für ein Schläfchen auf die Couch *hust*]

Daher ist es sehr wichtig den Überblick zu behalten und vor Augen zu halten wie viel Zeit man zwischen den Prüfungen hat, was als Nächstes ansteht und was man beispielsweise nebenher laufen lassen muss [wie z.B. Hausarbeiten und Forschungsprojekte]

Bei mir hab ich das folgendermaßen gemacht: Ich habe eine To Do-Liste für das gesamte Semester aufgeschrieben mit den Terminen der Präsentationen, Abgaben und Prüfungen, dann sind die einzelnen Termine in meinem Taschenkalender mit pinken Post-It-Zettelchen markiert und in meiner "Mappe für alles" habe ich einen Jahresüberblick ausgedruckt und habe die Termine nochmal eingetragen, um wirklich den Gesamtüberblick zu behalten. Doppelt gemoppelt - oder sogar dreifach - hält wirklich besser! 



2. Karteikarten

Meine wahren Helden in der Prüfungsphase - neben Kaffee und Energydrinks! Karteikarten kann man wirklich für jedes Fach anwenden und sind für mich besonders hilfreich, wenn ich mir prägnante Sachverhalte, komplexe Formeln und Definitionen merken möchte. Man reduziert dabei den Lernstoff auf das Allernötigste, kann sich selbst abfragen und kontrollieren wie sicher man mit der Thematik schon ist. Und man kann auch sehr gut Freunde und Familie beim Lernen mit einspannen und damit beauftragen beim Lernen zu helfen, in dem man ihnen einfach den Karteikartenstapel in die Hand drückt und sich abfragen lässt - diejenigen müssen sich noch nicht mal mit der Materie auskennen, sondern können einfach die Antworten von der Rückseite ablesen! Perfekt! 


3. Team Up! 

Ich habe vor der letzten Prüfungsphase bisher immer alleine gelernt und für manche ist das selbstständige Lernen in der Bib oder Daheim am effektivsten. Was ich aber trotzdem wirklich ans Herz legen kann ist es einen Lernpartner zu haben, der vielleicht einen ähnlichen Terminkalender hat. 

Mit einem Lernpartner kann man den Lernstoff durchgehen, Probleme und Fragen gemeinsam bearbeiten und sich beim Abfragen mit den Karteikarten helfen. Bei mir persönlich hat mir der gegenseitige Zuspruch und die Motivation auch auf jeden Fall geholfen, weil man das gleiche Leid teilte. Wenn ich für mich allein gelernt habe, habe ich häufig das Problem, dass ich mich selbst gut rede und mir mehr Pausen gönne als erlaubt. Mit Lernpartner hat man auch jemanden der einen "kontrolliert" bzw. ich hatte mehr das Bedürfnis mich an Absprachen wie Lerntermine zu halten [das Gleiche ist bei mir auch mit Sport...] 


4. Effektive Lernpausen

Wer feiern kann, kann auch schaffen - ist zwar mein Motto, aber das Gleiche gilt auch andersrum: Um wirklich produktiv schaffen zu können, braucht man effektive Lernpausen
Kennt ihr das, wenn man nur kurz Pause zwischen den Lerneinheiten machen will und dann erstmal stundenlang auf Youtube, Facebook, Blogs und anderen Social Media-Kanälen surft? Man hängt vorm Bildschirm rum ohne sich wirklich zu erholen und hangelt sich von einem Link zum Nächsten. 

Dadurch, dass man keinen richtigen Zeitrahmen für die Pause einplant und sich nicht vom Schreibtisch entfernt, fühlt es sich nicht wie eine Pause an - es gibt keine klare Trennung zwischen Lernen und Pause und es fällt einem schwerer wieder in die nächste Lerneinheit rein zu kommen.

Bei mir habe ich es angewöhnt für eine Lerneinheit das Internet an meinem Handy auszustellen, ruhige Pianomusik einzuschalten und einen Wecker auf 45 Minuten zu stellen. Während dieser 45 Minuten konzentriere ich mich zu 100% auf die Aufgabe - wenn der Wecker klingelt gönne ich mir dann eine kurze Pause: Ich koche dann oder gehe kurz an die frische Luft, dann mache ich mich wieder an die nächste Lerneinheit. 
Für jeden Lerntag plane ich mir nach längeren oder mehreren Lerneinheiten immer eine großzügige Pause ein: Entweder ich gehe für eine Stunde zum Sport, verabrede mich für zwei Stunden - einfach etwas, was mir Spaß macht.


5. Spielerisch und individuell Sprachen lernen

Ich bin selbst jemand, der während der Schulzeit der festen Überzeugung war, dass Sprachen einfach nicht mein Ding sind - ich habe mich vor Englisch- und Französischklausuren richtig gefürchtet. Erst nach dem Abitur - und witzigerweise habe ich mich dann doch für ein eher sprachenlastigeres Studium entschieden - habe ich gemerkt, dass ich mich falsch an das Sprachenlernen rangesetzt habe.

Das Problem war, dass ich einfach kein Mensch bin, der sich vor die Vokabelliste setzt und die einfach runterbete. Als ich Mandarin und Koreanisch gelernt habe, hat es mir geholfen, dass ich mich durch Filme, Serien und Musik spielerisch an die Sprachen rangetastet habe, mehrere Sinne angesprochen worden sind und dass ich mit den Sprachen auch Spaß und etwas Positives verbunden habe. Wenn ich gewisse Wörter oder komplette Zusammenhänge auch ohne Untertitel verstehen konnte, war das ein absolutes Erfolgserlebnis!

Wenn man mit Spaß ans Lernen ran geht, fällt es einem definitiv leichter, die Sache dabei ist dann nur, dass man nicht ganz so strukturiert und gezielt die Grammatik lernt und man die Lernfortschritte nicht genau verfolgen kann. Daher fand ich es sehr interessant die Lernplattform WordDive für euch ausprobieren zu dürfen, die meiner Meinung eine gute Mischung zusammenbringt um das Sprachenlernen spielerisch und effizient zu gestalten:


Das Team von WordDive hat eine spezielle Methode entwickelt, sodass die Lerngeschwindigkeit individuell und passend auf den Nutzer zugeschnitten ist, es werden mehrere Sinne beansprucht wodurch Vokabeln, Grammatikregeln und co. nicht nur im Kurzzeitgedächtnis bleiben, sondern auch langfristig erhalten bleibt.

Insgesamt gibt es 12 Sprachen, die man auf WordDive erlernen kann - ob nun für die Englisch-Abiturprüfung, fürs Studium oder auch fürs Berufsleben gibt es Kurse. Man hat quasi einen privaten Mentor beim Lernen, der mit einem strukturierten Plan gezielt an die Prüfungsvorbereitung ran geht - sowohl auf den schriftlichen als auch mündlichen Teil der Prüfung durch grammatikalische Einsetzübungen, Vokabelabfragen und aktives Nachsprechen. 



Und es gibt eine zusätzliche Lernmotivation auf der Plattform: Im Abikurs kann man gegen Samu Haber von Sunrise Avenue antreten und die Lernfortschritte mit ihm vergleichen! [Da pocht mein kleines Fan-Herz schneller und ich hab direkt einen Ohrwurm von Hollywood Hills!] Und wem Samu nicht als Motivation ausreicht [*hust* kann ich fast nicht nachvollziehen...]: WordDive garantiert 12 Punkte im Englisch Abitur - sonst gibt es Geld zurück!




Auch wenn die Abiturprüfungen für dieses Jahr erstmal rum sind - ich hoffe, dass da trotzdem einige Tipps mit bei sind, die euch weiterhelfen können!

Wie lernt ihr eigentlich am liebsten?
Zuhause oder in der Bib alleine? Oder viel lieber gemeinsam mit Freunden?


Meine Reiseziele - Halbzeit | Advertorial

Kaum zu glauben, dass wir bereits Juni haben! Die Zeit vergeht dieses Jahr unglaublich schnell und im Kopf habe ich bisher eigentlich noch nicht mal richtig realisiert, dass 2015 bereits vorüber ist und wir schon mitten in 2016 stecken! 

Besonders da sich bereits die Prüfungsphase für das Sommersemester schrecklich schnell nähert, musste ich wieder an die letzten Prüfungen im Februar denken und wie eifrig ich mich an meine Reiseziele für dieses Jahr gesetzt habe. 
[Und musste grinsen als ich von mir selbst gelesen habe, wie ich mich darauf freute das Buch "Ein ganzes halbes Jahr" zu lesen - jetzt bin ich momentan dabei das Buch ein zweites Mal zu lesen und der Film erscheint schon in weniger als zwei Wochen!]

Geplant war für das erste Halbjahr: 
Indien im Februar/März für knapp 3,5 Wochen - merke gerade, dass ich bisher noch nicht wirklich von der Reise berichtet habe *hust*
Schottland/Irland über Ostern
Mailand im Mai/Juni
Dänemark als Kurzausflug
Australien als unwahrscheinlichstes Wunschtraumreiseziel

Es hat sich seit Februar einiges an meiner Planung geändert und das Witzigste daran ist wahrscheinlich, dass das Reiseziel, dass ich für unmöglich gehalten habe nun konkret feststeht, wodurch ich mich dazu entschieden habe auf die anderen Reiseziele zu verzichten, um das nötige Kleingeld zusammen zu kratzen für das große Abenteuer im Sommer [naja, "mich entschieden habe" klingt so, als hätte ich eine andere Wahl gehabt *höhö* Mein Sparschwein stand schon mit einem Knüppel vor mir]

Nachdem ich aus Indien zurückgekehrt bin hat sich bei mir privat und persönlich einiges verändert. Mir ist durch die Zeit in Mumbai, Pune und Goa einfach wieder eingefallen, wie sehr es mir gefällt in weit entfernte, fremde Länder zu reisen - es war als wäre die reiselustige Miu aus der Zeit in Südkorea wieder erwacht [Warum muss ich jetzt an eine Verwandlung wie bei Sailor Moon denken?]

Während meiner "schlechten Phase", habe ich mich häufig nach diesem befreienden Gefühl gesehnt - fernab vom Alltag, mittendrin in der Fremde, in einer anderen Kultur mit anderen Bräuchen. Dort wo man neue Perspektiven kennenlernt und sich selbst irgendwie näher kommt. An einem dieser eher mieseren Tage, habe ich mich einfach an mein Laptop gesetzt und nach Flügen geschaut um meine verschwommenen Reiseziele konkret in die Tat umzusetzen. Und jetzt steht es tatsächlich fest:

In weniger als 5 Wochen werde ich meinen Koffer packen und mich in das nächste Reiseabenteuer stürzen. 

Zuerst geht es für etwa einen Monat nach Vietnam um meine Familie zu besuchen - dieses Mal wird es etwas anders, weil ich mich in den letzten Wochen durch das Studium sehr viel mit dem Land, der Geschichte und der Politik auseinander gesetzt habe, werde ich diesmal nicht nur "Familienurlaub" machen und mich von den Plänen meiner Familie treiben lassen, sondern selbst meinen Aufenthalt planen und den Spuren der Geschichte folgen. 

Während ich in Vietnam bin werde ich für etwa 5 Tage nach Kambodscha fahren - es liegt direkt nebenan und ich versteh jetzt im Nachhinein eigentlich nicht so recht, wieso ich das bisher nie gemacht habe! Auf der Liste steht natürlich ganz oben "Angkor Wat"

Dann wird noch in Vietnam umgepackt und es geht weiter nach Australien - geplant ist eine Ankunft in Sydney und dann ein Roadtrip entlang der Küstenlinie bis nach Brisbane, wo ich meine langjährigste Freundin treffen werde. Sie ist vor einem Jahr ausgewandert und ich kann es kaum erwarten sie endlich wieder zu sehen! [Wir beide kennen uns schon seit fast 20 Jahren *oh gott*] - dann geht es Ende September über einen kurzen Zwischenstopp in Saigon wieder nach zurück nach Deutschland. 



Ich bin eigentlich ein Mensch, der To do-Listen und durchstrukturierte Pläne liebt - in mir breitet sich in normalen Fällen immer ein Gefühl der Unzufriedenheit aus, wenn ich meine liebevollen Pläne über Bord schmeißen muss und mich neu ransetzen müssen. Aber dieses Mal ist es irgendwie anders - dieses Mal freue ich mich richtig drauf, dass sich meine Reiseplanung geändert hat und ich freue mich unglaublich auf die 10 Wochen! Australien war schon immer ein großes Ziel von mir, das ich aber immer im Hinterkopf behielt, weil ich es für sehr unwahrscheinlich gehalten habe - aber ich bin jetzt an einem Punkt angekommen, wo ich sage: "Warum eigentlich nicht?" Man muss es einfach ausprobiert haben! 

Vermutlich gerade durch die Reise nach Indien bin ich aufgeschlossener geworden - ich hatte die ganze Zeit befürchtet, dass mir das Land, die Kultur und die Menschen gar nicht gefallen würde und zum Schluss wollte ich gar nicht mehr dort weg.

Zwar fallen bei mir durch die Vietnam-Australien-Reise die vielen kleinen Ausflüge weg, aber dafür habe ich für die nächsten zwei Jahre noch Reiseziele auf die Liste gesetzt, die ich bisher nie vermutet hätte: Beispielsweise Chile und Peru als To Do für Südamerika und Südafrika und Kenia in Afrika - denn außerhalb von Europa und Asien war ich bisher noch nie. 

Und durch die neue Kampagne von AIDA musste ich ein wenig schmunzeln und habe mich gefragt, ob ich nicht auch mal eine Kreuzfahrt auf meine To Do-Liste setzen sollte. Kreuzfahrtschiffe waren in meiner Vorstellung bisher einfach nur Reisen für Senioren, die den ganzen Tag in der Sonne am Pool rum lümmeln - aber ich habe es bisher noch nie ausprobiert, woher soll ich also eigentlich wissen können, ob es mir gefällt oder nicht? 


Weitere Informationen zur AIDA-Kampagne mit Fabio Wibmer findet ihr sonst auch noch auf Facebook, Youtube und auf der Homepage!


Habt ihr schon Mal eine Kreuzfahrt gemacht?
Welches Reiseziel hat euch bisher am meisten beeindruckt - welches ihr mir auf jeden Fall ans Herz legen möchtet? ^-^//

Und über meine Reise in Indien möchte ich auf jeden Fall noch berichten
- was interessiert euch da am meisten?


Black Lady | Sailor Moon Blogparade

Wieder hat ein neuer Monat angefangen und dies bedeutet, dass auch die Sailor Moon-Blogparade von der lieben Steffi wieder weitergeht! 

In diesem Monat geht es um die dunkle Seite der kleinen Lady: Chibiusa wird in der Staffel mit dem Black Moon-Clan kurzzeitig vom Wiseman manipuliert und wird durch seine schwarze Macht zur Black Lady, wodurch sie auch eine "erwachsene Form" annimmt. 

Die Blogparade zu Chibiusa selbst fand bereits im Januar statt und ich habe mich besonders auf diesen Monat gefreut, weil ich die Figur Black Lady immer richtig hübsch fand! 

Bei diesem inspirierten Augen-Make Up habe ich die verschiedenen Pinsel so richtig in die Farbtöpfe gedötscht, um ihre starke und ausgereifte Figur darzustellen - im Gegensatz zu diesem AMU ist der inspirierte Look zur eigentlichen Chibiusa schon fast alltagstauglich und nahezu simpel.

Zur Black Lady natürlich eindeutig die Farbe Pink - um der Farbe mehr Facetten zu verleihen habe ich noch mit Violett, Blau und Rot gearbeitet - und Schwarz darf man hier natürlich auch nicht vergessen. Um ihre Zugehörigkeit zum Black Moon-Clan zu verdeutlichen habe ich mit schwarzem Lidschatten in der Lidfalte das Wappen der Black Moon-Familie, einem schwarzem Halbmond auf dem Kopf - nachempfunden. 

Verwendete Produkte: 
Etude House - Play 101 Pencil in No. 8 (um die Form vorzuzeichnen)
Urban Decay - Primer Potion
BHCosmetics - 88 Color Palette Matte Eyeshadow
I heart Make Up - Make Up Geek-Palette 
Missha Cosmetics - Liquid Sharp Eyeliner*
Fing'rs - Wimpernkleber

Circle Lenses: G&G A21 Grey

Weitere Informationen zu der Blogparade und wie ihr daran teilnehmen könnt, findet ihr wie immer in dem Ankündigungspost auf Talasias Dreamz!

Und hier sind die festen Teilnehmer der Sailor Moon-Blogparade für diesen Monat: 

Mittwoch, 01.06.: tamatheunicorn - rubywhosbeautyblog
Donnerstag, 02.06.:  
fioswelt
Freitag, 03.06.: milchschokis-beautyecke - sweetcherry
Samstag, 04.06.: 
stadtprinzessinnessa - miutiful
Sonntag, 05.06.: piranhaprinzessin - nisinails
Montag, 06.06.:  talasia - shiaswelt
Dienstag, 07.06.:  majkaswelt - dasminibloggt





Ich wünsche euch ein schönes Wochenende 
und bin gespannt auf eure Looks zur Black Lady!

The Art of Finding Yourself Again

Manchmal hat man einfach einen schlechten Tag. An solchen Tagen lasse ich mir nicht allzu schnell die Laune verderben, im schlimmsten Fall gehe ich meist früher nach Hause, lege mich vor den Fernseher oder gehe früh ins Bett, schlafe eine Nacht drüber und starte am nächsten Morgen erholt und lasse den schlechten Tag in der Vergangenheit.

Wenn aber nach einem schlechten Tag noch ein paar mehr folgen, sich eine ganze Woche daraus zieht und man am Ende einen ganzen Monat zusammen hat, dann macht das Ganze langsam auch keinen Spaß mehr.  

Im bisherigen Mai habe ich mir schon ein paar Mal die Frage gestellt, ob ich mein Glück für 2016 bereits aufgebraucht hatte [bin ne ganz melodramatische Nudel]. Es sind mehrere Dinge beinahe zeitgleich passiert und jedes Mal wenn ich den Eindruck hatte, ich konnte mich halbwegs mit den Umständen arrangieren, ließ ich mich vom nächsten Klotz von der Klippen treten [stellt euch hier an dieser Stelle bitte die Szene von 300 vor und wie mich Leonidas I. dramatisch wegkickt und schreit: "DAS LEBEN IST KEIN WUNSCHKONZERT!" - Danke *hust*]

Aber der Mensch ist deutlich anpassungsfähiger als er denkt und ich laufe mit der Einstellung durchs Leben, dass nichts ohne Grund geschieht - auch wenn der Grund einfach nur der war, dass man aus Fehlern mehr lernt als wenn immer der Nase nach verläuft.

Auch wenn man in vielen Situationen rational alles sehr gut nachvollziehen kann und objektiv betracht die Probleme möglicherweise relativ harmlos sind, ist es die emotionale Ebene die im Alltag auf uns wirkt. Das schwere Gefühl in der Magengegend, dem Körper fehlt Energie und erschlafft und die lastenden Gedanken mit denen wir uns konfrontieren müssen, wenn wir alleine sind. 

In den vergangenen Wochen habe ich viel zu dem Thema gelesen und mich selbst damit auseinandersetzen müssen. Dabei habe ich für mich ein paar Dinge entdeckt, die mir relativ gut geholfen haben gegen meine schlechten Stimmungen anzukämpfen und irgendwo auch wieder zu meiner "alten Form" zu finden. Und ich habe mir gedacht, dass ich sie niedertippe, damit ich mich in schlechten Zeiten wieder daran erinnern kann und für den einen oder anderen in einer ähnlichen Situation ein kleiner Schubser in die richtige Richtung. 

The Art of Finding Yourself Again

Oder 5 Dinge, die in Krisenzeiten helfen

#TeamAntiKartoffelsack



1. Perspektiven schaffen 

Der erste Schritt ist oft einfach nur über die Probleme und Gefühle zu sprechen - besonders für mich war das eine Überwindung: Im Allgemeinen bin ich ein offener Mensch, aber häufig kommt es bei mir vor, dass ich erst über emotionale Probleme rede, wenn sie längst der Vergangenheit angehören. Häufig habe ich auch einfach nur Angst, dass ich mit meinen vergleichsweise "simplen" Problemen den Menschen um mich herum auf die Eier gehe und lasse es dann irgendwann ganz, weil man sich irgendwann auch nur wiederholt.

Was ich in den vergangenen Wochen gelernt habe ist, dass Gefühlszustände sich nicht messen lassen - wenn man sich blöd fühlt, fühlt man sich halt blöd. Besonders wenn man sich dem allein gegenüber stellt, kreist man immer wieder um die selben Punkte. Daher ist es gut wenn man offen mit seinen engsten Freunden reden kann oder auch mal Meinungen einholt von Freunden, die mit den Situationen noch nicht vertraut sind: Man entwickelt nach einer gewissen Zeit eine Distanz zu den Ereignissen und kann beim Erzählen auch vieles Revue passieren lassen - und man hört mal etwas Neues.

Gerade in der heutigen Zeit hat man die Möglichkeit auf unterschiedliche Art und Weise neue Perspektiven zu entwickeln: Bücher, Artikel im Internet, TED- oder andere Youtube-Videos. Mit diesen Perspektiven kann man anders an das Problem herangehen und man erhält den Eindruck, dass man mit seinen Gefühlen nicht allein ist. 


2. Decluster your life, decluster your mind

Aufräumen, aussortieren und umräumen gehört nicht nur zur Prüfungssaison zu meinen liebsten Hobbys. Ich erinnere mich an einem Tag als ich mich gar nicht aufraffen konnte etwas zu unternehmen oder überhaupt zu sozialisieren, während mein Zimmer immer mehr im Chaos versank. 

Irgendwann bin ich in die Küche gegangen und starrte die Glasflaschen an, die sich angesammelt hatten und beschloss, dass es endlich Zeit wurde die Glascontainer aufzusuchen. Das war der Beginn eines sehr produktiven Tages: Ich zog mein wöchentliches Putzprogramm durch, putzte zusätzlich die Fenster, ordnete den Kleiderschrank neu und schmiss einiges in die Kleiderspende, dekorierte ein wenig im Zimmer um, holte frische Blumen, sortierte mein Laptop (und schmiss einige Ordner auf die externe Festplatte) und nahm eine lange heiße Dusche. 

Es tat gut mich äußerlich mit der Unordnung zu befassen, weil ich dadurch das Gefühl hatte auch das Durcheinander in mir drin zu bewältigen. Zusätzlich kommt, dass man sich von vielen Dingen verabschieden kann, sachlich sowie gedanklich. 


3. Move it! 

Es hört sich im Nachhinein viel einfacher an als es tatsächlich war, aber mir hat es am meisten geholfen stetig in Bewegung zu bleiben und sich nicht auf das Gefühl der Trägheit einzulassen, sondern mich von dem sozialen Strom mitziehen zu lassen.
Ich habe oft einfach den Kopf ausgeschaltet und habe mich einfach zu Events, Kurztrips und Verabredungen mitreißen lassen - egal ob ich mich eigentlich danach fühlte oder nicht. Teilweise habe ich wahrscheinlich auch zu allem einfach "Ja" gesagt, weil ich das Alleinsein mit meinen Gedanken nicht aushielt. 

Und es war wirklich das Beste, was ich tun konnte: Ich war abgelenkt, blieb in Bewegung, erlebte so viele schöne Tage, verbrachte viel Zeit mit meinen Freunden und lernte sie noch besser kennen. Am Ende solcher Tage war ich einfach zufrieden und stolz mit mir selbst - und ein Stück näher dran ich selbst zu sein. 

Zusätzlich habe ich mich auch wieder meinen Hobbys zuwenden können: Das Bedürfnis danach ständig irgendwas mit meiner Zeit anzufangen und meine Finger Sachen machen zu lassen, brachte mich dazu mich wieder an ein Buch zu setzen, mehr kochen und neue Rezepte auszprobieren, und ich habe auch wieder angefangen mich um den Blog richtig zu kümmern, so wie um Instagram und Twitter (war teilweise echt tote Hose bei mir und ich nutzte es eigentlich nur noch, weil die Verbindung zu Instagram bestand)


4. Sporten

Eigentlich habe ich immer gedacht, dass ich ein kleiner Sportmuffel bin, aber die letzten Wochen habe ich richtig Spaß gefunden!
Zum einen kann man sehr gut seine Aggressionen und überschüssigen Energien loswerden und Endorphine tanken. Zum anderen liebe ich einfach Zumba und habe einfach Spaß daran mich rhythmisch zur Musik zu bewegen - und ich kann dabei nicht so viel nachdenken, sondern muss mich zu 100% auf die Schritte konzentrieren. Sobald ich meinen Gedanken nachhänge, stolpere ich mit dem einen Fuß schon über den anderen *hust*

Nach und nach setzt sich auch ein Erfolgserlebnis ein: Wenn man länger braucht bevor man prustend auf dem Boden liegt, wenn man die Gewichte um 2,5kg erhöhen kann oder wenn man statt 10 Wiederholungen sogar 15 am Stück schafft. Dadurch steigt das Vertrauen an sich selbst und man ist irgendwie mit sich und der Welt wieder in Balance. 


5. Liegen bleiben

Manchmal ist es aber auch schwer in Ordnung einfach nur liegen zu bleiben. Gefühle machen uns menschlich, Fehler machen uns einzigartig. Das Leben in der heutigen Zeit ist sowieso schon schnell genug: Man muss immer erreichbar sein, wird ständig mit Informationen zugedröhnt und der Alltag fühlt sich fast wie ein täglicher Kampf bei den Gladiatoren an. Oft grüßt einen auch schon das Murmeltier und man liegt nachts platt im Bett ohne wirklich im Leben vorangekommen zu sein. 

Manchmal hört man seine eigenen Gedanken nicht mehr vor lauter Werbung, sozialen Medien und co - daher ist es ganz gut wenn man sich ein Stück "Entschleunigung" gönnt, damit man sich darauf besinnt wer man ist, was man will und wohin man gehen möchte. 




Nicht immer, aber oft hilft es einen Schritt rückwärts zu gehen, sich von den Problemen 

weg zu bewegen und eine Distanz aufzubauen. Nach einer kurzen Pause holt man tief Luft 

und schaut von einer anderen Perspektive darauf.


Und nicht immer, aber oft sieht die Welt schon ganz anders aus.



Ringleuchte vs Studioleuchte | Battle

Anfang des Jahres habe ich euch bereits von meinem kleinen Leuchtmitteldilemma erzählt und es hat eine Weile gedauert bis ich mir eine Meinung zu der Ringleuchte gebildet habe. Da einige von euch auch kommentiert haben, dass sie sich selbst schon länger für die Ringleuchte interessieren, habe ich für euch heute ein Beauty Battle, der etwas anderen Art:

Ringleuchte vs. Studioleuchte

Kommen wir zunächst einmal zu den Kontrahenten, die sich heute im Ring begegnen: 

Ringleuchte


Auf der linken Seite haben wir den heiß umschwärmten Kandidaten, der geheimnisvolle Ringe in die Augen zaubert und für mich bereits seit 2010 wohl DER heilige Gral der Selfie-Queens zu sein schien: Xia Xue machte es vor und ihr Freundeskreis ziehte natürlich bald nach - und über Xia Xue kann man sagen was man will, aber Selfies und Photoshop hat sie definitiv drauf.

Bei meinem Modell handelt es sich um die Walimex Ringleuchte 75W mit Drehknopf um die Leuchtintensität zu variieren.

Kostenpunkt: 139€ [ich habe zu Weihnachten die Leuchte für 'nur' 99€ ergattern können]


Studioleuchte


Auf der rechten Seite sehen wir meinen treuen Begleiter seit fast 1,5 Jahren - eine klassische Studioleuchte mit einem Diffuser, um das Licht gleichmäßig, weich und breit zu streuen.
Die TecTake Profi Studioleuchte mit 40W.

Kostenpunkt: 34,99€ [variiert immer wieder um 1-2€]

Lassen wir das Duell beginnen:

[Alle Vergleichsfotos sind bis auf Größenveränderung und Zusammenfügen unbearbeitet]

Links: Ringleuchte | Rechts: Studioleuchte
Runde 1: Preis
Da brauchen wir nicht lange rumdrucksen, da hat die Studioleuchte definitiv gewonnen - bei TecTake handelt es sich sogar um ein eher mittelpreisiges Modell, hin und wieder entdecke ich beim Stöbern sogar Studioleuchten im Doppelpack für knapp 50€
[RL 0:1 SL]

Runde 2: Stauraum
Das Praktische an der Studioleuchte ist, ist dass man den Schirm, sowie das Stativ sehr gut zusammenfalten und verstauen kann. Verpackt in der Tasche, kann man sie ohne Probleme in kleine Ecken stellen. Bei der Ringleuchte sieht es schon wieder etwas anders aus: Sie ist sehr sperrig und ich habe mich beim Auf- und Abbauen eher unwohl gefühlt - mit der Befürchtung sie jeden Moment kaputt zu machen. Es handelt sich dabei schon eher um ein Leuchtmittel, das man aufbaut und auch stehen lässt.
[RL 0:2 SL]

Oben: Studioleuchte | Unten: Ringleuchte

Runde 3: Leuchtkraft
Ich musste ehrlich gesagt bei den Lippenswatches ein wenig grübeln, welches davon nun mit welchem Leuchtmittel gemacht worden ist - der chronologischen Bildreihenfolge nach gehört das obere Bild tatsächlich zu der Studioleuchte und das untere Bild zur Ringleuchte. 

Warum mich die Bilder stutzig gemacht haben?
Weil das Bild mit der Ringleuchte deutlich heller geworden ist und die Farbe des Lippenstiftes komplett verfälscht worden ist - was ich nicht von der Ringleuchte erwartet habe. 

Links: Ringleuchte | Rechts: Studioleuchte
Denn im Vergleich bei den Porträts habt ihr vielleicht bemerkt, dass die Ringleuchte im Vergleich zur Studioleuchte die Gesichtszüge nicht überblendet, sondern noch gewisse Tiefenbereiche hinterlässt [obwohl ich im Test die Ringleuchte aufs Maximum gedreht habe]

Hierbei kommt es darauf an, wie man seine Fotos im Nachhinein bearbeiten möchte und wofür man die Fotos verwendet. Denn gerade mir gefallen die Ergebnisse mit der Studioleuchte meist schon relativ gut - das diffuse und breitgefächerte Licht gibt dem Gesicht sehr zarte Züge, die Haut wirkt strahlender und feiner und ich muss letztendlich sehr wenig nach bearbeiten. 

Das Ergebnis mit der Ringleuchte hingegen lässt noch deutlich mehr Spielraum: Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es immer einfacher ist ein Foto aufzuhellen als es nachzudunkeln. Die Porträts haben meiner Meinung nach mehr Charakter und Tiefe - sind für mich jedoch nicht unbedingt für den Blog geeignet bzw. würden für mich mehr Arbeit für den Blog bedeuten. 

Was mich am Ende aber dennoch sehr irritiert hat waren dann doch die hochgelobten Ringe in den Augen: Sie wirkten auf mich ungewohnt und unnatürlich [fast schon alienartig], während die Studioleuchten an große Fenster erinnerten und die Augen zum Strahlen brachten. 

Hier gibt es keinen Gewinner, da es darauf ankommt wie ihr am liebsten mit euren Fotos arbeitet und was für Ergebnisse man erzielen möchte.
[RL 1:2 SL]

So würde beispielsweise ein bearbeitetes Ergebnis für den Blog aussehen mit Studioleuchte

Mius Fazit


Ihr könnt euch das Ergebnis wahrscheinlich schon fast denken: Ich habe mich am Ende dazu entschieden die Ringleuchte nicht zu behalten und meiner Studioleuchte treu zu bleiben.

Zumindest so lange ich noch als Studentin in einem kleinen WG-Zimmer alles irgendwie verstaut bekommen muss - auf der ersten Collage mit den zwei Leuchten seht ihr übrigens mein einziges Stück freie, weiße Wand, dass ich momentan immer für meine Fotos verwende, viel Platz ist da wirklich nicht. Würde ich ein Arbeitszimmer haben, wo die Ringleuchte durchgehend aufgestellt da stehen könnte ohne jemandem im Weg zu stehen, würde ich mich wahrscheinlich doch noch zusätzlich für eine Ringleuchte entscheiden, da sie einfach noch mehr Möglichkeiten in der Fotografie bietet und man auch mit der Helligkeitsstufe rumspielen kann. 

Da es momentan aber beim Auf- und Abbau immer schnell gehen soll, ich nicht viel Platz habe, man mit der Studioleuchte auch gleichzeitig sehr gut Produktfotos schießen kann und ich hinzu bei der Bearbeitung selbst nicht viel Zeit brauche, bin ich sehr zufrieden mit meiner Studioleuchte.

Und wenn es ganz "fancy" wird, habe ich immer noch eine zweite Studioleuchte irgendwo unter dem Bett versteckt. 

Vorher | Nachher
Derzeit bearbeite ich meine Fotos wirklich nicht viel, da mir die Ergebnisse mit der Studioleuchte wirklich reichen: Mit Photoscape [übrigens vor Jahren durch Magnolia Electric entdeckt und nutze ich fast nur noch!] wird das gesamte Bild etwas aufgehellt und vertieft, mit den Effect Brushes 'Aufhellen', 'Vertiefen' und 'Abdunkeln' akzentuiere ich dann nur noch die Augenpartie und die Lippen. 
Ich stehe nicht auf bis ins kleinste Detail makellos retuschierte Haut [der eine oder andere dicke Pickel darf trotzdem verschwinden *hust*], da ich das persönlich gerade schön finde an Bloggern: Keiner von uns ist perfekt, wir sind eben nicht die Models aus der Werbung oder aus den Hochglanzmagazinen. 

Und da ich lange Zeit mit meiner Akne zu kämpfen hatte, bin ich sehr glücklich und zufrieden mit meiner Haut - sie ist lange nicht perfekt, aber "wir" haben schon so viel schlimmeres durchgemacht bis wir jetzt an diesem Punkt angekommen sind und da bin ich ein bisschen stolz drauf. 



Ich hoffe der Vergleich zwischen der Ringleuchte und der Studioleuchte kann ich euch weiterhelfen!
Mit welchem Licht fotografiert ihr am liebsten?
Und mit welchem Programm arbeitet ihr bei euren Fotos? ^-^//


Worte der Vergangenheit | Gedankenstrudel

"Ein kleiner Gruß aus der Vergangenheit von der Verwirrten, der Abenteuerlustigen, von der, die bereit ist das Leben an den Hörnern anzupacken und selbst zu dirigieren. 

Egal wie du dich entschieden hast, ich hoffe du bist zufrieden, fühlst dich leicht und bereust nichts. 
Denke an die Zeit in Indien mit einem Lächeln zurück. Lerne. Begreife. Und gehe voran. 

Du lebst nur dieses eine Leben - lebe glücklich und bereue nichts. 

Fehler sind ein Teil deines Lebens und machen Macken rein, die dich besonders auszeichnen. Bleibe dir selbst treu, auch wenn es heißt dich verändern zu müssen. 

Sei mutig und wage es. 

Vergisst nicht wer du hier warst und wie sehr du dich selbst mochtest."

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Vor einigen Jahren habe ich mir etwas angewöhnt, wovon ich bisher noch keiner Seele etwas erzählt habe:
Ich schicke auf meinen Reisen einen persönlichen Gruß an mein Zukunfts-Ich

Es hat einen irgendwie recht einfachen, aber auch sehr kitschigen Grund {ich verziehe beim Tippen ja schon selbst ein wenig das Gesicht...}: Wenn ich durch unbekannte Gassen umherwandere, mich von all den bunten Eindrücken treiben lasse, neue Menschen und Kulturen kennen lerne oder für mich unaussprechbare Gerichte ausprobiere, bin ich einfach mehr die Miu, die ich am liebsten mag

Und an sie möchte ich mich selbst erinnern. 

Ich werfe die Postkarte relativ am Ende der Reise in den Briefkasten und meist halte ich sie 2-3 Wochen wieder in Deutschland in den Händen, genau dann wenn ich mich mit vollem Schwung wieder in den Alltag geworfen habe. Obwohl ich dann in etwa immer noch weiß, was ich geschrieben habe, ist es was ganz anderes die Worte der Vergangenheits-Miu zu lesen und mich daran zu erinnern wo ich die Karte geschrieben habe, wie ich mich dabei gefühlt habe und wer ich in dem Moment war.

"You get a strange feeling when you leave a place. Like you will not only miss the place, 

the moment and the people, but you will miss the person you are at this time and place."


In den letzten paar Wochen hat sich bei mir ein absolutes Tief eingeschlichen, aus dem ich mich wieder und wieder raus zu buddeln versuche. Ich bin eigentlich ein positiver und optimistischer Mensch und überzeugtes Steh-Auf-Männchen - nur ähnelte ich in letzter Zeit eher einem Kartoffelsack [einmal umgekippt und bleibt liegen] und war umso dankbarer für die Worte, die ich mir aus Goa schickte.

Mumbai Nationalpark | Februar 2016
Im Moment schweben viele Fragezeichen in meinem Kopf herum und auch wenn ich es rational selbst einsehe, dass ich mich immer auf höchstem Niveau beschwere, sagt mir mein schweres Gefühl in der Magengegend und die plötzlich starke Anziehungskraft, die mich am liebsten in die horizontale Lage drängt, etwas ganz anderes. 

Eine gute Freundin hat mir einmal gesagt, dass ich absolut keinen Filter für meine Gefühle und meine Stimmungen habe und dass man an meinem Gesicht jeden Gedanken ablesen kann. Irgendwie habe ich es damals als Kompliment aufgefasst, momentan bedeutet es für mich nur in Bewegung zu bleiben und nicht so viel Zeit zum Nachdenken zu haben.


Manchmal weiß man einfach nicht besser.

Aber das, was ich weiß ist, dass sich zwei virtuelle Flugtickets meinem Email-Postfach befinden und ich Ende diesen Sommers persönliche Grüße aus Vietnam und Australien aus dem Briefkasten fischen werde.



#TeamAntiKartoffelsack

Dramatic Rose Petal Blusher | Beauty

Nach langer Zeit soll es auf dem Blog mal wieder um ein Beautyprodukt gehen: Ich habe die Fotos für die Review nämlich schon lange auf der SD-Karte, aber war bisher noch nicht dazu gekommen und dann verflüchtet sich immer ganz schnell die Euphorie oder mir gefallen die Bilder nicht und pipapo

Diesmal möchte ich euch nämlich von dem heißgeliebten Dramatic Rose Petal Blusher von Missha Signature berichten, der sich seit über einem Jahr in meiner Schatzkiste befindet! 

Den Rose Petal Blusher gibt es in zwei Farbvarianten: 01 Pink Rose und 02 Coral Rose

Inhalt: 7g
Haltbarkeit: 24 Monate
Preis: Um die 20€ - Missha Germany 19,90€ (derzeit nicht verfügbar), Koreadepart 23US$, Cosmetic Love 20€

Ich habe den süßen Blusher damals bei Beautymango bei einem Gewinnspiel mit ganz viel Glück ergattern können und habe mich einfach riesig drüber gefreut, da ich ihn schon lange ins Auge gefasst hatte. 

Bei MISSHA handelt es sich um eine koreanische Kosmetikmarke, die sich eher im oberen Preissegment aufhält. Sie richtet sich daher bei der Produktauswahl, dem Design und natürlich dem Preis selbst eher an reifere Frauen {im Vergleich zu Etude House, Tony Moly und co.}

Daher waren die Produkte von Missha bisher für eher weniger ansprechend {bin leider ein großes Verpackungsopfer *hust*} und wurde erst durch das Geum Sul Vitalizing BB Cake so wirklich auf die Marke aufmerksam - wodurch seitdem sich meine Sammlung an MISSHA-Produkten stetig vermehren {der Powerproof Eyeliner ist der Hammer!}

Links: Hellste Blüte | Mitte: Mischng aus allem | Rechts: Kann mich nicht mehr erinnern *hust*
Zurück zum eigentlichen Hauptdarsteller dieses Posts: 

Der Dramatic Rose Petal Blusher in 02 Coral Rose gibt fünf verschiedene Nuancen her, die zusammen ein sehr warmes und erfrischendes Korallrosé {wie der Name tatsächlich schon verrät} ergeben. Von der Farbmischung her erinnert mich Coral Rose stark an den Bronzing Glow Blusher von Artdeco, meinem ersten richtigen Blush, den ich abgöttisch liebte und sooft trug bis er mir an einem verschlafenden morgen aus den Händen fielen und in einen sehr bröseligen Tod stürzte - nur mit einem Ticken mehr Hightlighter-Potenzial

Der Blush hat eine angenehme Konsistenz und ist weder zu pudrig noch zu tragen. Er lässt sich mit dem fluffigen Pinsel unkompliziert auftragen und verblenden {und ist daher auch was für untalentierte Blender geeignet}

Es ist eine Nuance, die einfach immer irgendwie geht - egal ob ich im Winter einen Ticken heller werde oder durch 2-3 Tage in der Sonne schon wieder aussehe wie fünf Wochen nur am Strand gebrutzelt, ob ich nur meinen Lidstrich trage, ein Abend-Make Up mit Nude-Lippen oder ein Wawawuum-Make Up mit unküssbaren roten Lippen. 

Mius Fazit:

Für mich mein Go To-Blusher und das Produkt, das immer in meine Kosmetiktasche mit hinein gehört: Wunderschöne Farben, mehrere Kombinationsmöglichkeiten, auch einzelnd als Highlighter einsetzbar, unkompliziert und komplimentiert einfach jeden Look. 

Dass er auch noch so hübsch anzusehen ist, ist einfach ein weiterer Pluspunkt
Kein Wunder also, dass ich bei meinen Reisen immer ganz intuitiv nach diesem Blush greife!

Von mir gibt es daher 4.8/5 Sterne! [Kleine Minuspunkte für die eher langweilige Umverpackung, die liegt leider auch nicht so ganz hochwertig in der Hand für den Preis]

Weitere Review zu dem Dramatic Rose Petal Blusher findet ihr auf Make Up Moshpit, Little Porcelain Princess und Jolse Beauty Blog

Kennt ihr Produkte der Marke MISSHA bereits?
Und wusstet ihr, dass sie bereits einen Offline-Store in Ingolstadt haben und demnächst auch in München eröffnen werden? {Kommt mir immer wieder surreal vor, dass sich momentan auch koreanische Marken zum richtigen deutschen Markt vorarbeiten}