01 April 2014

앨리스 Alice | Coffee World Seoul

Da es zu einem meiner Lieblingsbeschäftigungen geworden ist die ganzen vielen süßen, ausgefallenen und individuellen Cafés nach der Uni zu besuchen und dort zu lernen, mit Freunden zu quatschen oder zu schlafen *höhö* , habe ich mir gedacht, dass es doch eine schöne Reihe für den Blog wäre, wenn ich euch meine Lieblings-Cafés vorstelle. Zum einen gibt es wirklich unglaublich knuffiges Zeugs, das ich euch gern zeigen möchte und zum anderen wäre es vielleicht auch für diejenigen interessant, die bald nach Seoul kommen wollen! ^-^// 

Heute wollte ich euch das 앨리스 Alice Café vorstellen, welches ich erst vor knapp einer Woche gefunden habe, aber seitdem schon dreimal besucht habe *höhö* 
Was mir besonders gut an diesem Café gefällt ist die herzallerliebste Besitzerin und ihr Mann, die einem jedes Mal mit einem breiten Grinsen begrüßen und stehts gut gelaunt sind. So gut wie alle Mitarbeiter in Cafés und Restaurants in Seoul sind freundlich, aber diese beiden sind einfach liebenswert. 

Die Inneneinrichtung ist bunt und wirr zusammengewürftelt, aber hat gerade durch ihren besonderen Charme. Die Stühle sind recht gemütlich und man findet an den meisten Tischen sogar Steckdosen für die Arbeit mit dem Laptop {oder um das Handy aufzuladen, was in Korea sehr typisch ist}.

Neben der kitschigen Inneneinrichtung, die einem beim ersten Mal definitiv ein leises "Wow" entlockt, ist auch die ruhige Playlist, bestehend aus Disney-, Ghibli- und anderen sanften Stücken, für die angenehme Atmosphäre im 앨리스 Alice verantwortlich.

Die Cupcakes werden jeden Tag frisch von der Besitzerin hergestellt und handverziert - soweit ich es weiß, gibt es ein bestimmtes "Sortiment" an Cupcakes, welches sie ab und an in der Icing-Art abändert. Je nach Saison gibt es wohl noch einige zusätliche Sorten. 

Preise: Die Getränke kosten zwischen 2.500-4.500Won {zwischen 1,70-3,00€}, was für koreanische Verhältnisse wirklich sehr günstig ist. Eine Kanne Tee kostet 3.500Won {2,40} und man darf sie gern mit heißem Wasser nachfüllen lassen. Alle Cupcakes kosten 3.500Won.

Wo: Mit der Linie 2 [die hellgrüne Linie] bis zu "이대역 Ewha Woman's University" fahren und Exit 2 oder 3 nehmen. Die Hauptstraße geradeaus laufen bis zur Universität und in die Straße links neben dem Haupteingang laufen. Direkt die nächste Straße links abbiegen, ein Stück geradeaus und das Café befindet sich auf der rechten Seite im 1. Stock {was übrigens in Korea als Second Floor ausgeschildert wird, da es kein Erdgeschoss gibt!}.

Ich mag das 앨리스 Alice - Café wirklich sehr gern und werde es wohl noch einige viele Male zum Lernen und Quatschen aufsuchen! Da es direkt neben der Uni ist, muss ich da noch nicht mal weit laufen und mein Portemonée schreit auch nicht bei meinen Besuch laut auf *höhö* 


Da meine Mädels und ich wirklich viel Zeit in Cafés verbringen, haben wir den Hashtag "CoffeeWorldSeoul" für Instagram, unter dem ihr unsere liebsten Cafés aus Seoul mit Maps auch wiederfinden könnt, wenn ihr mal hier seid! ^-^// 

Ich wünsche euch einen versüßten Montag! 


30 March 2014

Wanderlust | HAUL

Die beiden Monate auf Reisen in Vietnam, Singapur und Malaysia waren eine wirklich unglaublich interessante Erfahrung für mich. Ich konnte nicht nur meine Großeltern und meine Familie wiedersehen, sondern auch neue Menschen kennenlernen und viele Ecken in den verschiedenen Orten entdecken. 

Was ich im Urlaub unheimlich gerne mache ist, Souvenirs in Form von Kleidungsstücken und Accessoires zu kaufen, die ich auch in der Heimat tragen kann und die mich an die Erlebnisse und Abenteuer erinnern... [und manchmal auch mein Fernweh wieder zu entfachen *höhö*]

In Hue {in der Mitte Vietnams} habe ich mir schwarze Fächer-Ohrringe gekauft - obwohl ich seit Ewigkeiten keine "Hänge"-Ohrringe mehr trage. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie zu meiner kurzen Frisur nicht mehr ganz passen, aber ich fand sie so hübsch, dass ich mir dachte, dass ich ja vielleicht irgendwann meine Meinung ändern werde. 

Eigentlich habe ich mir am letzten Tag in Vietnam richtig viele Piercings gekauft, aber ich habe mein Tütchen wohl im Zug auf den Weg vom Flughafen nach Hause in Seoul (!) verloren! Aber zum Glück ist mir zumindest mein Superman-Motiv geblieben, da meine Cousine und ich uns als Andenken das gleiche Motiv geholt haben! {Das erste Piercing habe ich mir Anfang September stechen lassen und das zweite Anfang März... ich will mir demnächst neue Piercings kaufen! *höhö*}

Diese beiden luftigen Hosen habe ich mir in Malaysia gekauft - sie sind superbequem und für das schwüle Wetter dort drüben perfekt gewesen: Die Sonnenstrahlen kommen nicht an die Haut und es ist trotzdem immer noch fluffig um nicht einzugehen.

Die gemusterte Hose würde ich hier zwar eher nur zu Hause tragen, aber auf die schwarze Hose freue ich mich schon wenn der Sommer da ist! Beide Hosen habe ich für knapp 20€ kaufen können. 

Ich trage eigentlich sehr selten Uhren, aber diese beiden wollte ich unbedingt haben - leider müssen bei beiden erst die Batterien austauscht werden! TT^TT// 

Beide Uhren habe ich auf unterschiedlichen Märkten in Saigon gekauft, wobei es sich bei der Rado-Uhr natürlich nicht um ein Original handelt *höhö*

Und diese Jeansjacke war meine treue Betreuerin die ganze Zeit über in Vietnam, Malaysia und Singapur! Ich habe sie direkt in der Woche gekauft in der ich angekommen und habe sie so gut wie überallhin mitgenommen. Denn obwohl es in Südostasien den ganzen Tag über sehr heiß ist, wird es abends dann doch recht verhältnismäßig kühl - gerade wenn man nur auf Motorbikes unterwegs ist. Ich liebe diese Jacke unglaublich, und obwohl ich anfangs die Befürchtung hatte, dass mir das Blumenmuster auf dem Rücken schnell langweilig werden könnte, ist das nun gerade das, was mir so gut gefällt ^-^//

Ich finde eine gutsitzende Jeansjacke gehört zu den absoluten Must-Haves, die nie aus der Mode gehen und zu der man immer greifen kann, wenn man seine Outfits etwas legerer halten oder wenn man zu feminine Outfits (z.B. Kleider) etwas "Markanteres" verleihen möchte. Falls ihr noch nicht DIE Jeansjacke gefunden habt: >>HIER auf dem Fashionportal StylesYouLove findet ihr beispielsweise die Möglichkeit eine große Auswahl an Jacken aus verschiedenen Online Shops miteinander zu vergleichen und so die Perfekte für euch zu finden!

Diese Tasche habe ich mir in Hoi An [liegt ebenfalls in der Mitte Vietnams] gekauft, als ich dort mit meiner koreanischen Freundin unterwegs war. Wenn man sich in dieser Stadt befindet, hat man das Gefühl man ist in einer komplett anderen Welt zu sein: In der Altstadt gibt es keine Motorbikes, die Straßen sind sauber, die Häuser aus einer anderen Ära, aus Lautsprechern tönt fröhliche Musik und überall hängen Laternen *www*//

Bei dieser Tasche handelt es sich um ein Plagiat einer berühmten Marke {kannte bis dahin gar nicht} und es war ganz witzig, da die Verkäuferin anfangs knapp 30€ verlangte, wir aber auf 13-14€ runterhandeln konnten. Ich habe sie mir in Weiß und Rot gekauft und sie ist praktisch zum Ausgehen, wenn man nicht zu viel braucht: Bargeld, Ticket, Ausweis, Handy, Schlüssel und den üblichen Mädchenkleinkram!

Auch wenn ich noch nicht so ganz weiß, wann und wie ich diese Usamimis {Bunny Headbands} tragen soll, durften für den Preis von etwas mehr als 1€ auch gleich zwei mit. Schon ein bisschen kitschig, aber in Seoul ist man eigentlich nie overdressed und so gut wie alles erlaubt *höhö*


Wie macht ihr es eigentlich am liebsten im Urlaub?
Kauft ihr eher Dinge, die ihr dann auch zu Hause benutzt oder eher Souvenirs, die man sich in die Wohnung als Dekoration hinstellt? ^-^//

Endlich Freitag! *höhö*
Erholt euch das Wochenende gut und ich hoffe, dass das Wetter in Deutschland warm wird!





25 March 2014

{Diary} BACK IN SEOUL

Huiii.. da bin ich kaum zurück in Seoul und schon ist ein ganzer Monat vergangen. Die Zeit in dieser schnellen und nie schlafenden Stadt vergeht wirklich schnell ohne dass man es mitbekommt und erst recht wenn man Besuch aus Deutschland hat, die Uni wieder angefangen hat und man die ganzen neuen Menschen kennenlernt.
{Ihr kennt doch bestimmt dieses Dreieck bestehend aus Sozialleben, guten Noten und ausreichend Schlaf? Ich habe mich dieses Semester definitiv gegen Schlaf entschieden *höhö*}

Ich habe meine Mädels schon sehr vermisst in der Zeit in Vietnam und natürlich auch das Nachtleben in Seoul {in Vietnam war ich wohlbehütet bei meiner Großmutter, die - typisch für Vietnamesen - Clubs und Bars für das reinste Übel halten}. Auch wenn ich meine Familie über alles liebe hat mir die Freiheit über meinen Alltag selbst zu entscheiden und mein Privatleben doch ein wenig gefehlt... *höhö*

Anfang März {gleichzeitig als die Uni anfing} hatte unsere Wohngemeinschaft dann zwei Wochen lang "Full House" gehabt - wir hatten alle Besuch aus Deutschland und durften uns über ein Stück Heimat freuen. Es war wirklich schön eine meiner wichtigsten Menschen bei mir zu haben und sie an meinem Leben hier am anderen Ende der Welt teilnehmen zu lassen. 

Natürlich durfte an den ersten Tagen eines unserer Lieblingsgerichte nicht fehlen: Korean Barbeque - All you can eat in Sinchon für 11.000Won pro Person [knapp 7-8€] *nomnomnom*

Irgendwie habe ich durch den Besuch auch erst den Eindruck gehabt, dass wir das erste Semester in Seoul etwas zu viel rumgeeiert haben und dass wir hier noch einiges unternehmen sollten in den nächsten Wochen und Monaten. In der Zeit habe ich auch erst wieder angefangen viel mehr Fotos zu schießen, verschiedene Orte zu besichtigen und meine nicht-vorhandene-koreanische To-Do-Liste abzuarbeiten. 

Was meine Mädels [und S. :D] auch endlich geschafft haben: Mal ausnahmsweise in Gangnam {Oppan, Gangnam-Style! ♪♫♪ - das Stadtviertel für die Schönen und Reichen} einen Club abzuklappern - wir neigen sehr gern dazu einen unserer Stammclubs zu besuchen, anstatt etwas neues auszuprobieren *höhö* 

Wir hatten doch einen recht eingespannten Zeitplan und in weniger als 2 Wochen ist es ziemlich schwer alles in Seoul zu sehen {Durch das kalte Wetter in den ersten Märzwochen war man auch eher weniger dazu motiviert lange rumzulaufen und Fotos zu knippsen TT_TT} Was wir aber doch recht gut abhaken konnten sind die wichtigsten und leckersten Gerichte! [... in Myeongdong - die bekannte Shoppingstraße - unbedingt die Potato Twisters/Tornados probieren! Mit Käsepulver!]

Und natürlich waren wir auch Bummeln in Seoul! Ich hatte mich zu Anfang schon sehr schnell an den ganzen Kitsch hier gewohnt, aber durch urch meine zweimonatige Abwesenheit und unsere Freunde war es für mich schön wieder die vielen Seiten Seouls neu zu entdecken und mich für Details wieder zu "sensibilisieren"

Uuuund: Es hat Anfang März nochmal bei uns geschneit! Zum Glück ist es die letzten Tage endlich wieder wärmer geworden (bis zu 18°C und es werden mehr...), aber da ich den ganzen Winter so gut wie verpasst habe (zum Glück eigentlich *höhö*), war es schön noch einmal Schnee zu sehen! 

Obwohl ich nun schon das dritte Mal auf dem Nam-Berg war, auf dem der Seoul Tower steht [Boys over flowers-Moment!] bin ich immer noch begeistert von der Aussicht bei Nacht. Ich habe im warmen Frühling vor nochmal hinzugehen und dann auch endlich meine Kamera mitzubringen {und ich wollte auch mal wieder die Stufen nehmen, anstatt den Lift... aber dann darf es nicht zu warm und nicht zu kalt sein *höhö*}.

Es war zwar etwas anstrengend gewesen die Uni, unser Freizeitprogramm und Schlaf unter einem Hut zu bringen {nachdem meine N. zurück nach Deutschland geflogen ist, bin ich direkt krank geworden und lag erstmal eine knappe Woche flach... zum Glück bin ich nicht vorher krank geworden!}, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und sich gelohnt! Und wenn ich hier gerade so in der WG sitze, ist es mir doch etwas zu leer und zu leise...


Weitere Bilder zu den Tagen unserer Freunde aus Seoul findet ihr >>HIER auf Plainpaperplane
und irgendwann bestimmt auch *höhö* bei dem >>WINZLINH.
[Und ihr findet mich auf Instagram unter MIUTIFUL]

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche! ^-^//



03 March 2014

5 random things you should in Vietnam

Nun bin ich schon seit einer Woche wieder zurück in Vietnam - die 9 Wochen in Vietnam sind wirklich schnell vorüber gewesen und ich habe mir vorgenommen ganz bald wieder nach Vietnam zu fliegen um meine Verwandten zu besuchen. Eigentlich würde ich in meinem Leben auch gerne mal für 2-3 Jahre in Vietnam leben um sozusagen das komplette alltägliche Leben zu erleben... {war dort trotz der 9 Wochen wirklich eher nur im Urlaub gewesen}. 

In der Zeit als ich dort war hat mich eine Freundin aus Korea besucht und es gab einige Sachen, die für sie neu und interessant waren, die mir erst bewusst auffielen, als ich überlegte, was ich alles mit ihr unternehmen möchte. Daher wollte ich euch heute die fünf Dinge auflisten, die meiner Meinung nach definitiv zu einem Aufenthalt in Vietnam dazu gehören: 

Frau mit "gánh" und Gemüseabteilung auf dem Markt
1. Einen Markt besuchen und feilschen: 
Vorab muss gesagt werden, dass Preise für Ausländer und Touristen definitiv höher angesetzt wird als für Einheimische und wenn man sich beispielsweise direkt in der Innenstadt Saigons befindet, dem Tourismus-Zentrum, kann man manchmal mit dem drei- oder vierfachen Preis rechnen. 

Ich würde daher raten etwas weiter "raus" zu fahren und eher unbekanntere Märkte zu besuchen, aber dann kann ich leider nicht dafür garantieren, dass auch Englisch gesprochen wird *höhö* 

Und was das Feilschen angeht - ich bin da selbst schrecklich dabei, weil ich es nicht mag mich mit dem Verkäufer halb anzulegen, aber so funktioniert das meistens dann doch: Bei einer Tasche konnten meine Freundin und ich von 870.000 Dong (knapp 30€) auf 420.000 Dong (~12-13€) runterhandeln - also mehr als die Hälfte! o.O// 

Die besten Tricks dabei sind: 
  • "...in einem anderen Shop habe ich es aber für viel günstiger gesehen!"
  • "...die Qualität ist jetzt aber nicht soooo gut..." 
  • Sich mit der Begleitung unterhalten und so tun als wäre man jetzt nicht unbedingt begeistert von dem Teil
  • Sich auf dem Weg zu einem anderen Stand machen {man wird oft wieder zurückgerufen}

Hoi An - gehört eher zu den "ruhigeren" Städten Vietnams
2. Motorbike fahren 
Eines der Spezialitäten Vietnams sind die vollgestopften Straßen mit den vielen Motorbikes - ich persönlich liebe es darauf rumgefahren zu werden Abends bei dem warmen Wetter {alleine fahren würde ich mich niemals trauen.. bin an einem Abend alleine Fahrrad gefahren und war stolz wie Oscar für die nächsten 2 Wochen xD}. 

Falls ihr mit Freunden zu deren Verwandten fahrt, nutzt unbedingt die Möglichkeit aus und falls nicht: Es gibt in Vietnam so etwas wie "Motorbike-Taxis", es sind Motorbike-Besitzer an den Straßenecken mit zwei Helmen, die rumsitzen und auf Fahrgäste warten, die sich "Xe Ôm" {wörtl. "Wagen" und "Umarmung", weil man sich bei dem Fahrer festklammert *höhö*}. Man geht zu ihnen hin, sagt ihnen wohin man fahren möchte und dann feilscht man um den Fahrpreis {meist ebenfalls die Hälfte}.

Mir wurde von meinem Onkel mal gesagt: "Umso voller die Straßen, desto sicherer!" Denn wenn die Straßen voll sind, fahren alle sehr vorsichtig und deutlich langsamer. Abends bei leeren Straßen fahren viele Vietnamesen nachlässiger, viel zu schnell und vergessen gerne mal an Kreuzungen stehen zu bleiben, weswegen Nachts deutlich mehr Unfälle geschehen. 

Produktion von Reispapier
3. Streetfood probieren 
Die vietnamesische Küche ist eigentlich meine Lieblingsküche (es liegt wirklich nicht nur daran, dass ich vietnamesische Wurzeln habe :b), da Vietnam durch ihre Länge von Norden nach Süden sehr vielfältig ist und man deutliche Unterschiede in den Geschmäckern erkennen kann, beispielsweise isst der Süden viel süßer oder als der Norden, oder der Kaffee in der Mitte des Landes ist deutlich kräftiger. 

Was aber die Atmosphäre in Vietnam ausmacht ist das Essen, das man "auf der Straße" findet: Ältere Frauen mit "Gánh" (zwei Körben und einem Stock, mit dem sie die Körbe vorne und hinten tragen) oder kleine Stände aus Metall auf Rädern mit oder ohne Plastikstühlen zum dazu setzen. Es ist in der Regel so, dass jeder Stand sich nur auf ein Gericht spezialisiert.

Ich reise meist gerne nach einer "Food-Liste" und klappere so alles in einer unbekannten Stadt ab. Als ich in Huế war habe ich es so gemacht, dass ich mal an der Rezeption, mal den Taxi- oder "Xe Ôm"-Fahrer oder den Reiseführer der jeweiligen Stadt-Tour gefragt habe, wo es das gewünschte lokale Gericht gibt und wo es am besten schmeckt - die Einheimischen kennen sich immer am besten aus und es gibt immer die interessantesten Geheimtipps. Falls das nicht weiter hilft, einfach da essen, wo sich die meisten Menschen versammeln *höhö* 

4. Get your hair washed! 
Das klingt ziemlich "random", aber es gehört zu den Luxus-Dingen, die ich mir sehr gern in Vietnam gönne. Eine Haarwäsche kostet in zwischen 20.000-60.000Dong (80Cent-2€) und kann bis zu einer Stunde dauern! 

Es werden dabei nicht nur die Haare gewaschen, sondern die Kopfhaut, die Schultern, die Arme und die Hände massiert und das Gesicht gewaschen und massiert. Es ist einfach nur himmlisch und ist purer Luxus für kleines Geld! *www*// 

Letzte Woche Montag habe ich mir das gesamte Programm gegönnt plus das Gesicht mit Milch waschen lassen und eine Tuchmaske drauflegen lassen für nur 100.000Dong (2,30€?!). {Ich hätte es deutlich häufiger machen sollen...}

Skyline of Saigon
5. Das "Nachtleben" genießen! 
Da die Menschen in Vietnam tagsüber viel beschäftigt sind und das Wetter viel zu schwül, sonnig und heiß ist, findet das "wirkliche" Leben erst Abends statt. Abends geht man Shoppen, mit den Freunden ins Café oder ins Kino oder was in Vietnam auch sehr beliebt ist, ist der "Mitternacht-Snack". 

Da die Luft Abends angenehmener, weniger staubig ist und die jungen Damen sich auch nicht darüber den Kopf zerbrechen müssen zu braun zu werden, wird erst Abends aufgestylet und zurecht gemacht - ich finde es manchmal schon sehr amüsant zu beobachten wie unterschiedlich die Tages-Schicht und die Nachtschicht im Großen und Ganzen aussehen kann *höhö*

Menschenmasse zu Heiligabend
Es ist natürlich für mich etwas anderes in Vietnam zu reisen, da ich dort noch meine Verwandten habe und mich daher nicht viel um meine Unterkunft in Saigon kümmern muss, aber als ich nach Ha Noi und Hue geflogen bin fand ich es auch mal interessant meine Zeit in einem vietnamesischen Hotel zu verbringen *höhö* Ich denke, dass jede Art von Reisen seine besonderen Eigenheiten hat, ob jetzt nun klassisch in einem Hotel, typisch "studentisch" in einem Backpacking-Hostel, semi-integriert per Homestay oder Couchsurfing, oder "heimisch" in einer Ferienwohnung.
Eigentlich habe ich so gut wie fast alle Arten von Übernachtung auf Reisen durch bis auf die Ferienwohnungen, die man beispielweise online auf Seiten wie www.housetrip.de suchen kann. Aber da ich zur Zeit noch eher viel alleine reise und von einem Ort zum anderen hopse um viel auf einmal zu sehen, sind sie auch noch nicht wirklich was für mich *höhö*



Wie ist es bei euch?
Verreist ihr gerne um zu entdecken oder lieber zum Verschnaufen?
(Kennt ihr das, wenn man manchmal ein paar Tage Auszeit nach dem Urlaub braucht? :D)




PS: Die Bilder passen leider nicht so ganz zu den genannten Punkten, da ich mich in Vietnam manchmal etwas unsicher gefühlt habe und mich nicht getraut habe die Kamera rauszuholen.... 


17 February 2014

{Diary} Hội hoa xuân

Nur noch eine Woche, dann werde ich mich schon wieder auf den Weg nach Südkorea machen zu meinen Mädels! Die letzten 8 Wochen sind furchtbar schnell rumgegangen - erst recht wenn man bedenkt, dass ich anfangs nicht wirklich Lust auf Vietnam hatte und stattdessen doch lieber in Seoul geblieben wäre. Aber es tat doch ganz gut meine Familie nach knapp 6,5 Jahren wieder zu sehen, zu reisen und Zeit zum Nachdenken zu finden. 

Da meine Eltern morgen bereits zurück nach Deutschland fliegen und ich meine letzten Tage in Vietnam kaum zu Hause sein werde, werden erstmal einige weitere kurze Reiseberichte folgen {Vor einigen Tagen war ich für einen Kurztrip in der Mitte Vietnams und habe mit einer koreanischen Freundin die drei wichtigsten Städte in 5 Tagen abgeklappert - wunderschön! *ww*//} Ich hoffe, ich stecke euch nicht allzu sehr mit dem Fernweh-Fieber an! ^-^// 

Vor zwei Wochen (noch an einem der Feiertage) bin ich mit meiner Familie zu einer Art Ausstellung gefahren, bei dem superviele Blumen, Bonsais und andere Pflanzen im Wettbewerb miteinander standen und gekürt wurden {die, die ich schön fand haben immer nur einen Trostpreis gehabt TT_TT}. Wir sind eigentlich hingefahren um mehr Fotos zu knippsen und nur nebenher die Wettbewerbsteilnehmer zu begutachten *höhö* 

Meine Familie hat immer die merkwürdigste Ideen für Gruppenfotos - und die meisten kommen von meinem erwachsenen Onkel (hinten in der roten Hose :D). Ich habe manchmal den Eindruck, dass es in Asien (aber nur in der Freizeit) nicht so ganz aufs Alter ankommt und man nicht unter dem Druck steht "seriös" sein zu müssen - oder jedenfalls nicht in meiner Familie. 

Was ich an Vietnam liebe ist, dass man für sehr wenig Geld wunderschöne Handarbeiten kaufen kann - die Kreativität und Handfertigkeit wird hier meiner Meinung nach ein wenig unterschätzt, weswegen die Preise zu meiner Portemonaie-Größe passt. 

Die Miniaturblumentöpfe auf dem oberen Bild sind mit der Hand aus Ton angefertigt worden und haben umgerechnet weniger als 4€ das Stück gekostet, was auch für vietnamesische Verhältnisse nicht super viel ist. {Wären das nicht solche Staubfänger und würde ich direkt nach Deutschland fliegen, hätte ich mir wohl auch ein paar gekauft :D}

 
{Hier ist manchmal so warm, dass ich im Laufe des Tages zwischen mehreren Frisuren gewechselt habe *höhö*}

In einer Woche geht es zurück in den kalten Winter für mich
- blöd nur, dass ich hier so viele Sommersachen gekauft habe *höhö*

Hättet ihr vielleicht Interesse an einem Haul-Beitrag?
Oder findet ihr es eher sinnfrei, da ich die Sachen hier in Asien geholt habe? ^-^//



11 February 2014

{Diary} Đường hoa Nguyễn Huệ

Am zweiten Neujahrstag machte ich mit meiner Tante, ihrem Mann und meinen beiden Cousins morgens einen kleinen Ausflug zur "Blumenstraße" in Saigon - da die Menschen in Vietnam immer sehr beschäftigt sind die meisten auch am Wochenende arbeiten, kommt es sehr selten zu solchen Familienausflügen vor. In den bisherigen 6 Wochen in Vietnam habe ich vielleicht dreimal mit ihr gemeinsam zu Abend gegessen TT_TT//

Vietnamesen lieben es Fotos zu schießen - nicht irgendwelche Bilder, sondern wir lieben es Fotos von uns vor verschiedenen Hintergründen zu haben *höhö* Daher ist sowas wie eine Straße mit Kunstwerken aus Blumen perfekt für die Neujahrstage an denen viele Vietnamesen ihre einzigen Urlaubstage haben und mit ihren Familien unterwegs sind ^-^// 

Wir waren von 9 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags unterwegs bis uns die Hitze und die Mittagssonne zu schaffen machte und wir uns für eine kurze Mittagsschlaf-Pause zu Hause ins Bett legten! {Am Nachmittag ging es nämlich noch weiter :D}

Ich liebe es Fotos zu knippsen, aber leider kommt es dann oft vor, dass ich viele viele schöne Fotos von anderen habe und nur wenige (oder keine einzigen) von mir TT_TT// Daher mag ich es total gern mit meinen Onkels unterwegs zu sein, da sie so richtig vernarrt darin sind Fotos zu schießen {meine Freunde können das nur zu gut bestätigen bei den vielen Fotos, auf die ich bei Facebook getaggt worden bin *höhö*}


Wie knippst ihr eigentlich am liebsten Bilder im Urlaub oder wenn ihr unterwegs seid?
Reichen euch im Urlaub Bilder von den Sehenswürdigkeiten oder habt ihr euch auch gerne selbst drauf? *höhö*



 
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