15 July 2014

I'm coming home ♪♫♪

Disneyland Resort Hong Kong
Hallo meine Lieben, 

ich fühle mich gerade so als wäre ich monatelang verschollen und jetzt wieder in die Bloggerwelt zurück kriechen. In den letzten Wochen ist bei mir sehr viel passiert, ich bin viel gereist {Bilder und Berichte dazu folgen später :D}, musste mich von sehr guten Freunden verabschieden und ich arbeite zur Zeit eine "Zum letzten Mal..."-Liste ab {das meiste was draufsteht sind Restaurants und allgemein Gerichte, die ich nochmal esse möchte}. Denn in genau einer Woche geht es für mich schon zurück nach Deutschland und am 23. Juli werde ich wieder deutschen Boden betreten. 

Als ich vor knapp 11 Monaten in Seoul angekommen bin {und auch zwischendurch das ganze Jahr über} hätte ich nie gedacht, dass ich mich so auf Deutschland freuen würde... aber im Moment kann ich es einfach gar nicht erwarten zurück nach Hause zu kommen. Versteht mich nicht falsch, Seoul war die ganze Zeit über wirklich genial und ich habe in dem Jahr nicht nur sehr viel gesehen und erlebt, ich konnte auch sehr viel über mich selbst lernen und mich weiterentwickeln, aber sind solche Kleinigkeiten, auf die ich mich unglaublich freue {neben der Familie und den Freunden natürlich!}


1. Zu Hause kochen, backen und essen! 
Ich mag es sehr gern hier in Seoul auswärts essen zu gehen, aber ich vermisse es einfach gesund und vielfältig daheim zu kochen. Im Allgemeinen ist es hier eher so, dass es schon günstiger und praktischer ist auswärts essen zu gehen - die Lebensmittelpreise haben bei mir schon des öfteren die Kinnlade runterklappen lassen. 
Koreanisches Essen ist zwar meist nicht sehr fettig, aber es mangelt mir einfach zu sehr an Gemüse {und das sagt die, die erst vor zwei Jahren angefangen hat Gemüse überhaupt zu essen *höhö*}. 

Dadurch, dass Südkorea eine Halbinsel ist und der einzige nette Nachbar Nordkorea heißt, muss alles per Fracht importiert werden wodurch auch die Obstpreise hier recht hoch sind, sodass ich einen Einkauf beim Obsthändler schon fast als Investition in meine Gesundheit betrachten musste {was vermisse ich den Markt in der Bonner Innenstadt - zwei Mangos oder Avocados für 1€}

Und Backen - das liegt eher daran, dass ich hier in der Wohnung auch keinen Backofen habe *höhö* 
Ich freue mich einfach schon unglaublich drauf wieder in der Küche zu stehen und zu schnibbeln, zu braten, zu kneten und zu dekorieren. 

2. Brot und Backwaren! 
Man weiß wirklich etwas erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat. Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich deutsches Brot vermisse oder die frischen Brötchen morgens duftend und warm vom Bäcker {mein erstes deutsches Frühstück wird einfach nur ein simples frisches Kürbiskernbrötchen mit gesalzener Butter sein *sabber*}. Es gibt hier in Seoul wohl ein, zwei deutsche Bäckereien und in riesigen Supermärkten soll es auch deutsches Brot geben, aber die Preise sind mir da meist viel zu hoch. Ansonsten gibt es natürlich Paris Baguette und Tous le jours {alles was Französisch klingt ist hier sehr beliebt, auch wenn es eigentlich eine koreanische Kette ist}, die jedoch auch in der Lage sind Knoblauchbaguette gesüßt zu verkaufen. 
Und auch deutsche Kuchen und Torten vermisse ich unendlich - klar, die koreanischen Torten sehen unglaublich schnieke aus, aber so gut wie immer ist die Textur und der Geschmack innen gleich {Chiffoncake mit Sahne}, während wir solch eine riesige Auswahl haben {werde mir auf jeden Fall den Apfelkuchen meiner Freundin L. wünschen sobald ich zurück bin! :D}. 

3. Süßigkeiten
Obwohl ich einen absoluten süßen Zahn habe, muss ich ehrlich sagen, dass mich hier in von den Süßigkeiten nicht wirklich etwas umgehauen hat. Die Verpackung und die Aufmachung ist immer sehr ansprechend, aber der Geschmack war bisher meist lala. Während ich aus Tokio und Hong Kong Unmengen an Süßigkeiten gekauft habe {auch um sie teilweise mit nach Deutschland zu nehmen}, werde ich nichts an koreanischem Süßkrams mit nach Deutschland bringe. Ich freue mich auf jeden Fall auf Ritter Sport, Milka, Butterkeks, Haribo und co. 

4. Ruhige Sonntage. 
Obwohl mir die Öffnungszeiten in Korea durchaus gefallen {10:30-22Uhr}, fehlen mir die öffnungsfreien Tage an Sonn- und Feiertage. Klar, ist es manchmal ganz schön, dass man an jedem Tag bummeln gehen kann... aber mir persönlich fehlt der Tag zum Ausruhen. {Natürlich kann ich mich auch einfach am Sonntag zu Hause hinsetzen während alles geöffnet ist, aber wenn andere Menschen Sachen unternehmen, fühle ich mich schlecht zu Hause zu sein *höhö*} Ich finde Sonntage eigentlich absolut genial, der Tag wo man nicht mit Arbeit oder Einkaufen beschäftigt ist, sondern sich mit der Familie zusammensetzt oder etwas in der Natur unternimmt - Irgendwie einen offiziellen Tag für alle zum Atmen, um wieder in die neue Woche zu starten. 

5. Das Handy loslassen!
Ich weiß, dass es gerade komisch klingt für jemanden, der selbst gern die vielen wunderbaren Social Medien nutzt, aber ich vermisse es einfach in einem Bus zu sitzen, wo nicht 9 von 10 Leuten am Handy sitzen und schreiben, lesen, Filme schauen oder Spiele spielen. Meiner Meinung nach ist Seoul zu sehr Handy-affin, und dass sind nicht nur die Jugendliche, sondern auch die Erwachsenen und älteren Damen und Herren sitzen an ihren Smartphones - immer und überall. 
Ich weiß, dass wir auch in Deutschland sehr viel mit unserem Handy beschäftigt sind, aber - zum Glück - ist der Unterschied zu den Zuständen hier noch sehr groß. Ich finde beinahe schon, dass soziale Interaktionen im Alltag mit den Mitmenschen einfach irgendwo verloren gehen, wenn der Verkäufer im Convenient Store nur auf sein Handy starrt und das Geld abkassiert, anstatt den Kunden mal in die Augen zu schauen. 
Oder auch wenn man gemeinsam einen Film schaut und alle nur am Handy sitzen anstatt miteinander den Film zu genießen und sich auf den Film einzulassen. 

Ich möchte keinenfalls sagen, dass ich da immer ganz unschuldig bin {das Internet ist hier wirklich schnell und überall kann man umsonst Wifi anzapfen}, aber ich freue mich drauf, weniger Menschen am Handy zu sehen und mehr mit den Menschen zu interagieren. 



>>HIER könnt ihr die Dinge nachlesen, die ich aus Seoul vermissen werde
- nicht, dass ihr denkt, dass Seoul nur schlecht ist.
Ich freue mich gerade einfach sehr auf Heimat! ^-^// 

Was habt ihr aus Deutschland vermisst als ihr im Ausland wart?



23 June 2014

Bye bye Ewha!

Das Sommersemester an der Ewha Frauenuniversität in Seoul ist für mich nun seit weniger als einer Woche offiziell vorbei - die Finals sind geschrieben, es gibt keinen Unterricht mehr und von den meisten meiner Kommilitonen musste ich mich auch schon verabschieden. TT_TT

Die >>Linh und ich fliegen heute für einen Kurztrip nach Tokio {das erste Mal nach Japan!} und das Beste wird sein, dass wir >>Mi wiedersehen werden, die wir seit knapp einem Jahr nicht mehr gesehen haben! ^-^//

Bevor es heute losgeht wollte ich einige Bilder von der Farewell Ceremony mit euch teilen, bei der wir von der internationalen Abteilung der Universität verabschiedet wurden und ein Zertifikat für unserer abgeschlossenen Teilnahme erhalten haben {Ich denke nicht, dass dieses Zertifikat viel "wert" ist, sieht aber ungemein fancy aus :D} - und Pizza gab es auch noch dazu! *höhö* 

mit >>Dennis - the secret weapon of our class! 
just ♥ 
zwei meiner engsten Freunde - der Orden der "Liste" :D 
mit >>Ting An - ich freue mich schon drauf sie eines Tages in Taiwan zu besuchen! 
ein Teil meiner Koreanischklasse von diesem Semester ^-^// 
mit meiner koreanischen "großen Schwester"
 - sie wurde mir von der Uni als Buddy zur Seite gestellt und ich hatte das größte Glück mit ihr! ♥ 
Die drei Vietnamesinnen aus Deutschland *höhö* mit >>Van Anh und Linh
Ich bin ehrlich gesagt sehr froh darüber, dass mir noch knapp vier Wochen bleiben bis es für mich nach Deutschland geht, denn für viele ging es bereits direkt nach den Prüfungen nach Hause und ich glaube für mich wäre das viel zu stressig geworden. Dadurch, dass mir noch etwas Zeit bleibt, kann ich mich in Ruhe von allen verabschieden, etwas reisen und noch einmal eine Liste erstellen mit den Orten, die ich noch einmal besuchen will, den Gerichten, die ich unbedingt noch einmal essen will und ich habe noch vor einige Sehenswürdigkeiten zu fotografieren, um mir später die Zeit zu nehmen und sie zu bearbeiten. 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die neue Woche! 
Und hoffe, dass das Wetter in Deutschland deutlich besser ausschaut als hier drüben 
- hier hat nämlich die Regenzeit begonnen TT_TT//
{Bin vorhin zur Post gelaufen und bin zur Unterbuxe (?) nass geworden xD} 


16 June 2014

MINI MIUTY #1 | random updates

Hallöchen Popöchen! ^-^// 

Ich wollte mich einfach mal kurz wieder bei euch melden {und mich vorm Lernen drücken *höhö*}
Morgen steht bei mir die letzte Prüfung an und dann habe ich noch genau fünf Wochen in Südkorea bis es dann auch schon wieder zurück nach Deutschland geht. 

Zur Zeit geht es bei mir mit gemischten Gefühlen zu, da ich einerseits traurig darüber bin, dass es hier schon so schnell zu Ende geht aber andererseits freue ich mich auf zu Hause und den nächsten Abschnitt in meinem Leben. Ich habe hier so viel erlebt {und habe in den nächsten Wochen auch noch einiges vor...} und habe viele schöne Erinnerungen machen und Freunde machen können, aber ich bin so gespannt darauf, was mich demnächst erwartet, was das Leben noch so für mich bereithält. 

Bei der Bearbeitung des Bildes ganz oben hat mir ein guter Freund geholfen, den ich hier in Seoul kennengelernt habe {ich hätte die Schnelligkeit des .Gifs etwas verringern sollen *hust*}. Er hat mir ein paar Kniffe gezeigt und mir einige Tipps gegeben, was ich doch so alles aus meinen Bildern mit einigen wenigen Klicks im Bearbeitungsprogramm alles rausholen kann. {Ich habe meist das Problem, dass ich gerne bei einer Bearbeitungsweise bleibe, anstatt mehr zu experimentieren... } 

Schaut unbedingt auf dem >>Blog oder der >>Google+ -Seite von Falco vorbei - dort findet ihr wirklich atemberaubende Bilder! {Ich will ihn noch dazu überreden Tutorials zu machen, damit solche Newbies wie ich von ihm lernen können! :D} 


Und nun auch endlich zu der Ankündigung der Gewinnerin des Sticker-Gewinnspiels 
{welches bereits vor über zwei Wochen zu abgelaufen ist *hust* schäm dich *hust*}: 

Wie fast immer habe ich hierfür die Seite random.org benutzt und einfach die Anzahl der Kommentare eingeben und den Gewinner ausspucken lassen.....

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Herzlichen Glückwunsch liebe Sooyoona! 
Eine E-mail an dich werde ich nach der Veröffentlichung dieses Beitrags rausschicken! ^-^// 

Und ich möchte mich bei allen für die lieben Kommentare und für die Kritik bedanken! 
Ich werde es mir zu Herzen nehmen und versuchen zwischen den Reise- und Korea-bezogenen Beiträgen zwischendurch mehr über Kosmetik, Fashion, DIY und co. zu schreiben. 

Beispielsweise sitze ich zur Zeit an einer Liste mit koreanischen Must-Have Produkten - hättet ihr denn eher Interesse alles in einem Beitrag zu haben mit kurzen Reviews? Oder einer Reihe an Beiträgen mit detaillierteren Berichten und mehr Bildern? ^-^// 


Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!




Regelmäßige Updates von mir im Bite-Size Format erhält ihr über >>Instagram oder meiner >>Facebookseite!

20 May 2014

Sticker-Wahn | GIVEAWAY

Neben dem Blusenfieber, der mich hier in Korea gepackt hat, gibt es noch eine weitere Sucht, die mich in den letzten Wochen gepackt hat. Eigentlich habe ich mich die ersten 8 Monate (!) geschafft dagegen zu sträuben und ich habe mitbekommen, wie Linh bereits von Anfang an der Sucht erlag... aber als ich letztens anfing Geschenke für meine Liebsten daheim zu suchen, erwischte es mich dann plötzlich schleichend... 

Die günstigsten Sticker kosten 1000Won {knapp 70Cent} und manchmal befinden sich zwei Bögen in solch einer Packung. Dann gibt es noch welche für 4.500-6.500Won {2,50-3,50€}, wo sich dann 4-6 verschiedene Stickerbögen befinden. Es gibt Sticker, die im Dunkeln leuchten, mit süßen Zeichnungen, die den Alltag witzig wiederspiegeln, im Vintage-Stil oder superkitschig im Hello Kitty-Stil! 

Das Problem bei den günstigen Preisen ist bei mir leider, dass ich immer den Überblick verliere und.. Kleinvieh macht Mist, ne? *höhö* {Die ganzen Sticker auf dem ersten Bilder sind die, die ich erst kürzlich gekauft habe und noch nicht geöffnet habe... bei den geöffneten habe ich auch nochmal eine schöne Sammlung!} 

Was ich am liebsten mit den Stickern mache ist mein Taschenkalender zu dekorieren und Aktivitäten, Events oder Gemütszustände mit den Stickern zu untermalen. Oder auch Postkarten, die ich in den letzten Wochen fleißig verschickt habe, habe ich auch alle ganz liebevoll mit Stickern vollgepappt. 

Hehe.. und da ich möchte, dass ihr auch irgendwie von meinem Auslandsjahr profitieren könnt und ich schon seit langem kein Gewinnspiel mehr gestartet habe, habe ich mir gedacht, dass ich ein kleines Set an Dingen verlose, die man nicht unbedingt im Internet oder bei uns in Deutschland findet! 
{Kosmetik und co. zu verschicken wäre teurer als wenn man es im Internet bestellen würde...}


Gewinnen könnt ihr
  • einen Taschenspiegel {der so groß ist wie eine Kreditkarte und problemlos in euer Portemonaie}
  • Briefpapier {damit ihr einen guten Zweck für die Sticker habt}
  • 7 verschiedene Stickerbögen
  • Ariel - Socken {weil ihr die Disney-Socken am liebsten mochtet....} 

Teilnahmebedingungen:

Und nun natürlich zu den Teilnahmebedingungen:
1. Hinterlasst mir bitte bis zum 31. Mai 2014 24Uhr {deutsche Zeit} euren Namen und eure E-mail - Adresse
2. Seid volljährig oder habt im Gewinnfall die Einverständniserklärung eurer Eltern
3. Seid Leser meines Blogs 
4. [Optional] Seid ehrlich, was vermisst ihr auf dem Blog? 


Viel Glück und eine schöne Restwoche! ^-^//



16 May 2014

5 random things in Seoul I will miss...

Seit Mitte August [mit einer "kurzen" Unterbrechung von 9 Wochen] bin ich nun schon in Seoul und meine Zeit hier nähert sich so langsam dem Ende zu. Mein Flug zurück nach Deutschland Ende Juli ist bereits gebucht und dadurch, dass mir nicht mehr so viel Zeit bleibt, werden mir besonders die verschiedenen Dinge im koreanischen Alltag bewusst, die ich definitiv vermissen werde. 

Nach meinem Beitrag zu den fünf Dingen, die man unbedingt in Vietnam ausprobieren sollte, habe ich hier nun eine Auflistung von 5 Dingen in Seoul, die ich definitiv vermissen werde: 

Wasserspender auf dem Flur | Wasserspender in der Mensa
1. Wasser! 
Es gibt so gut wie überall Wasser für umsonst - gerade in öffentlichen Einrichtungen wie bei uns in der Universität findet man auf jedem Stockwerk mindestens zwei Wasserspender. Gerade praktisch, da man hier in Südkorea aufgrund des Chlorgehalts besser nicht aus dem Wasserhahn trinken sollte. Im Winter gibt es sogar heißes Wasser - besonders gut geeignet für Tee! 

Und in Cafés gibt es meist mehrere "Service Points" an denen man sich Zucker, Servietten, Strohhalm, etc. holen kann und dort stehen dann auch immer ein Wasserkrug und Becher bereit. [Kennt ihr das, wenn man durstig in ein Café reingeht und eigentlich Lust auf ein Frappé hat, aber vorher noch den Durst stillen müsste und man sich dann für etwas Durstlöschendes entscheidet? Kann hier nicht passieren... *höhö*] Oder auch in Restaurants gehört Wasser zum Service dazu und man ist nicht verpflichtet ein weiteres Getränk zu bestellen! 

Wo wir dann auch schon beim nächsten Punkt wären... 

2. Auswärts essen gehen
Neben dem kostenlosen Wasser und der nicht vorhandenen Pflicht ein Getränk zusätzlich zu dem Essen zu bestellen, gibt es in den meisten Restaurants {kommt natürlich auch auf die Gerichte an und ob man nun Asiatisch oder Westlich essen geht...} viele Beilagen zu den Hauptgerichten dazu. Das Mindeste, was man immer bekommt ist Kimchi  김치 mit Danmuji  단무지 [eingelegter Rettich, der gelb ist und süß-säuerlich schmeckt]. Manchmal gibt es aber noch eine Suppe dazu und bei Fleischgerichten, wie z.B. bei Donkatsu 돈까스, kann man oft Nachschlag von Reis und Salat bekommen... so viel man möchte. 

Zudem kommt noch hinzu, dass man beim Bezahlen kein Trinkgeld hinterlassen muss und soll {ich habe irgendwo mal gelesen, dass dies auch als Beleidigung aufgefasst werden kann? Bin mir da aber nicht sicher}, außer natürlich an der Kasse ist ein Trinkgeldschweinchen. 

Das heißt, dass wenn man in Seoul auswärts essen geht, sich nicht nur das Geld für die Getränke spart, sondern auch die 10% in sein eigenes Schweinchen tun darf. Und da es im Allgemeinen in Korea günstiger ist als in Deutschland auswärts zu essen {Preise liegen zwischen 4.000-7.000Won - also 3,50-5€ durchschnittlich}, ist es hier manchmal günstiger essen zu gehen anstatt selbst zu kochen. 

3. Convenience Stores 
Bleiben wir bei dem Thema "Essen" - in Seoul findet man an jeder Ecke mindestens zwei von den Convenience Stores. Die bekanntesten Ketten sind hier wohl 7Eleven, GS25, CU oder MiniStop. 

Convenience Stores sind so ähnlich wie bei uns in Deutschland die Kioske {musste gerade bei Google nach de Mehrzahl von "Kiosk" suchen *höhö*} - nur sind sie im Vergleich zum Supermarkt nicht deutlich teurer, sondern vergleichbar; es gibt keine Zeitschriften, dafür aber viel "Frischeres", wie z.B. Onigiri, Kimbab, Sandwiches oder auch Bananen, Äpfel und Joghurts, so wie auch Instant-Gerichte, die man nach dem Kauf direkt vor Ort in der Mikrowelle aufwärmen oder mithilfe des vorhandenen heißen Wasserspenders kochen kann {Ramyeon, Hamburger, Würstchen oder komplette Mahlzeiten mit Reis und Fleisch}

Ich glaube die ersten Wochen hier habe ich fast ausschließlich vom Convenient Store gelebt und bin noch nicht mal zum Supermarkt gegangen, denn das praktische daran ist, dass man rund um die Uhr "frisches Essen" bekommen kann. 

Und da wären wir auch schon bei dem Thema "Öffnungszeiten"...
[Ich habe es heute aber auch mit den Weiterleitungen *höhö*]

Sinchon by night! 
4. Öffnungszeiten in Seoul
Ich hatte auch schon vorher den Eindruck gehabt, aber ich finde gerade die Öffnungszeiten in Seoul bestätigen, dass die koreanische Gesellschaft sehr "jung geblieben" ist. Denn die meisten Geschäfte wie Drogerien, Kaufhäuser, etc. öffnen um 10:30Uhr und schließen meist gegen 22Uhr - natürlich je nachdem ob es Wochentag oder Wochenende ist nochmal etwas anders. Das Gleiche gilt für viele Cafés, Restaurants und auch die Food-Stalls entlang der Einkaufsstraßen, die erst gegen 11Uhr Vormittag ihre Stände vorbereiten. Auch an Sonn- und Feiertagen haben 70-80% aller Geschäfte geöffnet [außer an den wichtigen Feiertagen Lunar New Year und das Midautumn-Festival] und man kann seine freien Tage mit Bummeln verbringen.

Mir gefällt es besonders gut, da mir der Tag dadurch länger erscheint und man viel mehr auch wochentags unternimmt. Aber das geht natürlich nur so lange man sich um keine eigene Familie kümmern muss und nach der Uni oder nach der Arbeit den Abend mit seinen Freunden ausklingen lassen möchte, aber natürlich auch praktisch wenn man Abends noch den Einkauf erledigen möchte. 

5. Schamlos fotografieren
Hört sich etwas ulkig an, aber ich denke besonders daran werde ich mich umgewöhnen müssen, sobald ich wieder in Deutschland bin. Denn hier kann man einfach schamlos losfotografieren in Momenten, wo ich mich in Deutschland doch etwas "beäugt" fühlen würde: Das Essen im Restaurant oder die alltäglichen Momente wie z.B. im Café, im Kino {vor dem Film natürlich}, in der Bar oder einfach so. Für mich ist es natürlich praktisch, da ich gerne die einfachen Momente auf Fotos festhalte und mich nicht irgendwie dafür schämen muss *höhö* 

Obwohl ich ehrlich zugeben muss, dass die Foto-Kultur hier schon Maße annimmt, die selbst für mich etwas zu viel sind: Freunde, die in Café am Tisch zusammensitzen und nicht miteinander kommunizieren, sondern stattdessen lieber Selfies schießen {wirklich. jeder für sich. alleine. und manchmal sogar 10 Bilder direkt hintereinander geknippst.} oder auch junge Kerle, die in der U-Bahn Station einfach mal von sich alleine ein Bild schießen. 

Ich finde es interessant und ungewöhnlich zugleich, aber für mich natürlich auch gut wenn mich niemand anstarrt, wenn ich ab und an mal ein Selfie schieße {obwohl ich mich das bisher nur in aller Öffentlichkeit 2-3x getraut habe, weil es mir doch ziemlich doof vorkam :D} 

Aussicht von unserem Dach aus
Es hört sich natürlich alles so an, als würde ich an Seoul nur Positives sehen, aber es gibt auch Dinge, die ich definitiv nicht vermissen werde und weswegen ich mich schon total auf Deutschland freue.

Hättet ihr vielleicht Interesse an der einer negativen Liste? *höhö* 

Für mich nun schon das zweite {je nachdem ob man die Unterbrechung auch mitberechnet, dan auch schon das dritte} Mal in Seoul ist und ich könnte es mir definitiv vorstellen nach dem Bachelor oder dem Master nochmal hierhin zu reisen {oder vielleicht auch wieder über einen längeren Zeitraum zu leben}. Ich fühle mich hier wirklich wohl und mir gefällt der koreanische Lifestyle, die Kombination aus Modernität und Tradition sehr gut, auch wenn es für mich persönlich nichts für die Ewigkeit wäre. 

Falls ihr durch den Beitrag etwas Fernweh bekommen habt und ihr schon immer selbst Seoul oder den Rest von Südkorea entdecken wolltet, schaut doch mal auf momondo vorbei - Hier könnt ihr Flüge und Hotels miteinander vergleichen und eure nächste Reise zusammenbasteln! 


Nach meiner ersten Reise nach Südkorea habe ich von 
einigen allgemeineren kulturellen Punkten berichtet, die ihr >>HIER lesen könnt! ^-^// 

Der Sommer steht schon Hausflur, ganz kurz vor der Tür
- geht es für euch irgendwohin?
Reist ihr am liebsten um zu entspannen, zu entdecken oder um zu feiern? 



14 May 2014

Goyang Flower Festival

Vom 25.April bis zum 11. Mai fand in Ilsan, einem Stadtviertel von Seoul, eine internationale Blumen-Messe statt, bei dem auf einer Fläche von etwa 150.000m² Pflanzen und Blumen von 200 inländischen Firmen und 120 Firmen aus 35 Ländern vorgestellt wurden. (Quelle

Ehrlich gesagt haben wir eher zufällig von dem Blumenfestival durch eine Studentenorganisation erfahren, die aus fünf koreanischen Studenten verschiedener Universitäten besteht, die sich zusammengetan haben um mit einer kleinen Gruppe aus internationalen Studenten Aktivitäten zu unternehmen und Seoul zu entdecken.

Leider konnten wir zu keinem früheren Termin zu dem Festival gehen, sondern hatten nur am verregneten Sonntag, dem letzten Tag des Festivals, Zeit gefunden. 

Es war wirklich nervig am regnen, aber zum Glück waren die meisten und wichtigsten Ausstellungsorte innerhalb verschiedener Messehallen und man musste nur kurze Abschnitte von Regen überwinden um von einer Halle zur anderen zu gelangen. Nur die größeren Blumen-Arrangements, die sich außerhalb befanden, konnten wir uns kaum anschauen TT_TT 

In Momenten wie diesen bin ich immer ganz traurig darüber, dass ich überhaupt keinen grünen Daumen habe (ganz im Gegensatz zu meiner Mutter) - dabei ist es mein Traum später einen richtig schönen und bunten Garten zu haben, sogar mit essbarem Gemüse [muss ich mir wohl einen Gärtner anheuern *hehe*]. 

Was für eine Gruppe?! :D 
Da es der letzte Veranstaltungstag war, wurden viele Blumen für günstiger verkauft oder auch verschenkt. 
Unsere Gruppe hat Landnelken 카네이션 für umsonst bekommen, die für den morgigen Tag in Südkorea sehr wichtig sein wird: Denn morgen ist "Teacher's day" in Korea - der Tag, an dem man sich bei den Lehrern und Lehrerinnen mit Landnelken bedankt und der Schultag etwas kürzer ausfallen wird. 

Leider hat es zum Ende hin nochmal so richtig aus Eimern geschüttet, und Linh und ich sind tropfnass und erschöpft zu Hause angekommen, aber dafür konnten wir noch einige schnieke Blumen bestaunen {die blauen Orchideen *www*} und unsere kleine Gruppe näher kennenlernen! 


Ich bin schon ganz gespannt auf die nächsten Veranstaltungen!

Habt ihr eigentlich eine Lieblingsblume? ^-^//
... und hat es schon mal jemand von euch geschafft eine Blume über eine längere Zeit zu pflegen? *höhö*



12 May 2014

... im Blusenfieber

Am Anfang meines Auslandsjahres habe ich euch bereits von den allgemeinen Trends in Korea berichtet. Als ich aber letztens meine Kleiderstange durchgesehen habe [habe hier in Korea leider keinen Schrank, aber dadurch neige ich eher dazu kein Kleidungsstück zu vernachlässigen *höhö*], habe ich eine deutliche Veränderung gemerkt, die ebenfalls mit dem "Korean Style" zu tun hat, den ich aber noch nicht erwähnt hatte: Denn obwohl ich in Deutschland wirklich nur sehr selten Blusen getragen habe - meistens nur, wenn es mal schicker sein sollte - trage ich hier so gut wie nur noch welche, ob für die Uni oder zum Ausgehen. 

Ich habe mir diesen Trend wohl von den Koreanerinnen abgeschaut, denn im Alltag sieht man Blusen an Koreanerinnen in vielen unterschiedlichen Variationen: 

Neben der klassischen weißen Bluse oben auf dem ersten Bild natürlich auch Schwarz - die Farbe, die immer geht und immer passt. Da ich aber schwarze Oberteile normalerweise ziemlich ungern trage, fand ich diese Variation mit dem weißen Kragen und Knopfleiste sehr schön - schlicht, aber trotzdem mit dem gewissen Etwas. 

Oder die etwas luftigere und leicht Oversize-Bluse, die ich entweder gern in die High-Waist-Shorts (oder Rock) stecke, oder mit einem Band locker um die Taille binde. 
Was auch besonders beliebt sind, sind Blusen aus Polyester, die leicht durchsichtig sind - dadurch zeigt man irgendwie ein bisschen Haut, aber auch nicht zu viel [Obwohl mit solch einem Spaghetti-Top da drunter, wäre es für die Koreanerinnen schon ein bisschen zu viel des Gutem - sie neigen eher zu Tank Tops]. 

Oder etwas zugeknöpftere Blusen mit schönen Details, wie diese im Schulmädchen-Look mit süßem Kragen und Schleife. 

Oder klassisch gestreift?

Was mir auch besonders gut gefällt sind Baumwoll-Blusen, die uns an den bärtigen Holzfäller erinnern. Sie sind super gemütlich und man kann sie so gut wie das ganze Jahr durch in verschiedenen Stilen tragen... 

...ob Oversize, in den Rock gesteckt, mit einem Band um die Taille verbunden, als gemütliche Überziehjacke für kühle Sommerabende oder im Boyfriend-Style - Baumwollblusen haben es mir definitiv angetan!

Und zu guter Letzt meine absolute Lieblingsbluse zur Zeit [und auch die Neuste bisher *höhö*]: 
Sie ist aus Polyster, daher leicht durchsichtig, Oversize, mit Fledermausärmeln und mit einem bunten Eulenmuster! 
Hätte mir jemand damals in Deutschland gesagt, dass ich mich je an solch ein Oberteil rantrauen würde, ich glaube derjenige hätte einen schiefen Blick von mir abbekommen, da ich damals solchen auffälligen Muster nicht wirklich etwas abgewinnen konnte. Aber so langsam traue ich mich irgendwie mehr und an den Eulen kann ich mich gar nicht satt sehen *höhö* 

Was mir am besten an Blusen gefällt ist der meist etwas großzügigere Schnitt, der gemütlich ist und trotz dem "casual Look" sehr feminin ist.

Auf FashionID habe ich viele Blusen finden können, die den Koreanerinnen bestimmt auch sehr gut gefallen würden. >>HIER könnt ihr euch beispielsweise eine hübsche, feminine Variante des Holzfällerhemdes mit Rüsschen genauer anschauen. 


Sind Blusen für euch eher etwas für schickere Anlässe
oder gehören sie schon seit langem zu eurem Alltagslooks?
Welche Art von Blusen gefällt euch am liebsten? ^-^//





 
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