7 Schritte für den fixen Frühjahrsputz!

Das Jahr ist nun über zwei Wochen alt und obwohl es draußen pupskalt ist, findet der Frühjahrsputz bei mir immer Anfang Januar statt. Es hat für mich einen befreienden und "erneuernden" Effekt, und lässt mich einmal richtig durchatmen

Meistens nehme ich mir dafür ein Wochenende Zeit, um für mich innerlich den Winterfrustrat abzuschütteln und mich für das neue Jahr zu motivieren. Besonders da es bei mir zum Ende des Monats hin zur Prüfungsphase kommt, brauche ich diesen letzten Kick eines [inneren und äußerlichen] Frühjahrsputzes um die faulen Winterangewohnheiten abzuschütteln. 

1. Fenster putzen

Während der Wintermonate kommt die Sonne eh viel zu selten raus, um sie ins Zimmer zu lassen, aber da in den letzten Tag auch immer mal wieder etwas mehr Sonnenschein am Himmel zu sehen ist, putze ich als Erstes immer die Fenster. Als würde man seinen Ausblick aufs Jahr klären! [Außer dieses Wochenende natürlich... da schneit als wäre der Frau Holle ausversehen alle Kissen aufeinmal kaputt gegangen]

2. Neue Deko und frische Blumen 

Raus mit den Weihnachts- und Winterkrams und her mit den bunten Farben, blühenden Blumen und erfrischender Deko! Besonders Blumen oder Topfpflanzen füllen das Zimmer mit neuem Leben und ich versuche es jedes Jahr aufs Neue meinen grünen Daumen unter Beweis zu stellen. [*hust* jedes Jahr aufs NEUE]


3. Laptop und Handy entmüllen

Ich gehöre zu den Menschen, die ihr Desktop zuspamen und runtergeladene Dateien nie in die passenden Ordner sortieren [was oft dazu führt, dass ich eine Datei 4fach runterlade, weil ich es in dem richtigen Ordner nicht finden kann]. Einfach mal alles löschen, was man nicht braucht, Dateien sortieren und auf dem Handy die Unmengen an Fotos löschen oder irgendwo abspeichern [Fünf Mal das gleiche Foto vom letzten Abendessen - brauchst du wirklich alle?]

4. Kleiderschrank ausmisten

Das ganze Jahr über sammeln sich vielleicht Teile an, die man nicht braucht, die einem eigentlich nicht mehr stehen oder in die man nicht reinpasst. Ich habe etliche von solchen Kleiderstücken im Schrank, die nur ihr Dasein im Dunkeln fristen. Alles raus. Weniger ist mehr. Meist verliert man den Überblick, weil man zu viel hat - was bei mir dazu führt, dass ich am Ende doch immer das Gleiche anziehe.

Sortiert in drei Haufen: 
- Behalten! Lieblingsstücke
- Waschen! Und Kleiderspende
- Weg! Ab in den Müll

5. Detox für Körper und Küche

Den Körper reinigen fängt nicht beim Detoxtee an, sondern dabei die Küche von "Giftmüll" und anderen "Schrott" zu befreien. Wer sich gesund ernähren will und aber beispielsweise noch zu viel Weihnachtssüß rumliegen hat, fühlt sich verpflichtet diese noch aufzuessen und dann findet der Neustart nie richtig statt. Fertigessen, Zuckersüßes Zeugs und alles, was ihr ab jetzt nicht mehr essen wollt, könnt ihr an Freunde geben, Spenden oder in öffentliche Essensregale stellen, die genau für solche Reste gedacht sind. 

Geht gut und groß einkaufen, probiert neue Zutaten aus und lugt mal bei anderen Kunden in den Einkaufswagen, was die so alles einkaufen! 

Und für den Körper an dem Frühjahrsputz-Wochenende eine Detoxkur anlegen: Auf Alkohol, Kaffee und Fleisch verzichten und darauf achten weniger Salz und Zucker zu verwenden. Dafür viel Vitaminwasser und Tee!

6. Spa-Day

Nach dem ganzen Aufräumen sich einfach mal ein paar Stunden für sich gönnen: Augenbrauen zupfen, Gesichtsdampfbad, Maske auflegen, Nägel lackieren und zu guter Letzt ein langes heißes Bad nehmen. Für ein inneres und äußeres Wohlgefühl. 

7. Das Beste zum Schluss! 

Wisst ihr was das schönste Gefühl am Ende eines solchen Frühjahrsputzes ist? Sauber und erholt in ein frischbezogenes, duftendes, kuschelweiches Bett zu fallen! Für mich der absolute Highlight, um sich glücklich in den wohlverdienten Schlaf zu wiegen. 

Passend zum [verfrühten] Frühjahr würde ich daher zu hellen, frischen Farben greifen - am schönsten natürlich noch mit Blumenmustern! Die drei hübschen Bettwäschensets habe ich auf Dormando gefunden! 


Wann startet ihr euren Frühjahrsputz?
Und wie löst ihr euch eigentlich vom Wintertief?






Roségoldener Backstein

Ich wollte mal wieder "back to basics" kommen und öfter mal kurze Reviews tippseln möchte, um einfach nicht aus der Übung zu kommen und ein paar neue Sachen auszuprobieren! 

Diese Woche habe ich mir eine neue Handyhülle bestellt - und wer kennt es nicht? Wenn man kein Smartphone von Samsung oder Apple hat, fällt die Auswahl an außergewöhnlichen, kitschigen Designs relativ happig aus. 

So ist es leider auch bei meinem LG G4: Ich liebe es abgöttisch - die Kamera ist der Hammer, es liegt angenehm in der Hand und das Preis-Leistungsverhältnis ist Bombe! Nur das mit den hübschen Hüllen hat es nicht so an sich...  [Allein schon wegen der Hüllenauswahl und das sleeke Design habe ich eine Zeit lang ernsthaft überlegt zu Apple zu greifen *hust*]

Aber da ich sowieso gerade dabei war meinem G4 eine neue Panzerfolie zu verpassen, habe ich gedacht "Neues Jahr, neuer Look" auch für das Handy und stöberte bei Amazon. Das Rosé Gold-Modell mit der Spiegeloptik ist mir direkt ins Auge gesprungen und ich merkte es mir erstmal vor.

Nach langem Hin und Her beförderte ich die Hülle doch in den Einkaufswagen und wartete skeptisch und gespannt. Obwohl ich Amazon die letzten Jahre für ziemlich vertrauenswürdig hielt, bin ich kritischer geworden: 

  • immer mehr Produkte erhalten Fake-Reviews [allein wenn man versucht die Sätze zu dechiffrieren kriegt man schon die Krise]
  • Billig-Produkte aus China werden durch retuschierte Fotos aufgewertet und für teuer verkauft 
  • Amazon war für mich immer ein abgesicherter Online Markt-Platz mit qualitativen Produkten, gleicht aber immer mehr Ebay

Der Versand verlief sehr fix, wie man es sonst auch von Amazon gewohnt ist. Als ich die Hülle aus dem Versandkuvert befreite war ich etwas schockiert, da ich dachte die Spiegelseite wäre bereits zerkratzt bis mir auffiel, dass es sich dabei um eine Schutzfolie handelt *hui*

Die Handyhülle kam in einer dünnen [nicht wirklich schützenden] Plastikverpackung ohne Anleitung, zum Glück fiel mir ein diese auf der Produktseite nochmals aufzurufen:

Man legt also zunächst das Handy mit dem Bildschirm nach unten in den Außenrahmen. Als nächstes zieht man die Schutzfolie vom Spiegel ab und schiebt das Rückenteil wieder vorsichtig auf den Rahmen drauf und TADAA fertig! 



Was ich an der Handyhülle sehr gern mag ist, dass der Rahmen sehr stabil und hochwertig wirkt. Auch die Auskerbungen für Kamera, Lautsprecher, Lade- und Kopfhörerkabel sind passgenau - definitiv ein dickes Plus [im Vergleich zu anderen Hüllen hab ich da schon einiges anderes gesehen]. Was meinetwegen nicht hätte sein müssen war die Öffnung für das "G4"-Zeichen, aber da hat man sich anscheinend an Apple orientiert - da will und darf man oft nicht verdecken, dass es sich um n Apfel handelt *hust*

Weiteres Pluspunkt sind die schmalen Schutzpolster auf der Innenseite vom Rahmen, die das Handy selbst weich anliegen lassen. 


Was mich an der Hülle stört ist ehrlich gesagt, dass das LG G4 an sich dadurch sehr klobig wirkt. Seine elegante, gewölbte Form liegt an sich sehr gut in der Hand, aber macht es natürlich gleichzeitig schwer dafür schöne Hüllen zu kreieren oder wie hier in diesem Fall dieses Eckige perfekt zu zaubern. Dafür macht das Handy aber den Eindruck jeden Sturz zu überleben [was für mich persönlich sehr wichtig ist, da meinem alten Smartphone durch das ständige Stürzen die Sicherungen durchgebrannt sind *hust*] 

Und den Spiegelrücken hätte ich mir aus einem festeren Material gewünscht - vielleicht ähnlich dem Rahmen - kann mir aber vorstellen, dass das Smartphone dadurch noch mehr in die Breite gegangen wäre.

Mius Fazit



Alles in allem mag ich die Hülle sehr gern und denke, dass sie besonders für Reisen, Wandertouren und tollpatschige Hände geeignet ist. Das zarte Rosé Gold und die Spiegeloptik in Kombination miteinander zaubern einen sehr sleeken und eleganten Look. 

Besonders der Preis von 6,98€, die schnelle Versandzeit und dass ich ja fast damit gerechnet habe, dass die Hülle überhaupt nicht passt oder sich billig anfühlt, bin ich sehr zufrieden.

Von mir gibt es daher 4/5 Sternen

Für das LG G4 gibt es die Hülle ansonsten noch in den Farben Silber, Dunkelgrau und Gold!
Falls ihr ein anderes Handy habt, sucht einfach nach "Spiegel, Rosegold, Handynamen" - da kommt einiges bei raus! 


Was habt ihr für ein Handy und wo kauft ihr am liebsten eure Hüllen?
Wie findet ihr das Design an meinem G4? Yay oder vieeeel zu fett?


sechzehn | siebzehn


Ohje, noch so ein Jahresrückblick

Dieser Beitrag schlummert bereits seit Mitte Oktober in den Entwürfen herum und ich habe lange überlegt, ob ich den überhaupt noch veröffentlichen soll - jetzt wo euer Postfach eh von Jahresrückblicken vollgestopft ist.  Aber bevor er hier versauert, habe ich mir gedacht, dass es mir einfach gut tun wird mit 2016 auch schriftlich abzuschließen. Alles von der Seele runter zu blubbern, damit ich genug Platz da oben im Hirn habe für 2017. 

Inspiriert hat mich hierzu damals der Tweet von Dory mit dem Titel "12 things I've learned in 2016".

2016

runter und wieder rauf


Ich bin ein Mensch, der sich gerne an die schönen Dinge erinnert und die traurigen, schlechten Erinnerungen gerne mal grob übergeht. Das Jahr 2016 hatte schon ein paar nette, tiefe Löcher für mich gegraben, aber zurückblickend haben mich die Ereignisse wachsen und in neue Abenteuer stürzen lassen. Ich habe unglaublich tolle, inspirierende Menschen kennengelernt und mich selbst von einer ganz anderen Seite kennengelernt. 

2017 hält einen großen Wandel für mich bereit - vor dem ich großen Respekt habe, der mich aber gleichzeitig auch anspornt die Momente auszukosten. Ich will so vieles richtig machen, habe so viele Pläne und Ziele für dieses Jahr, an die ich mich nur traue, weil 2016 mich in so vielen Aspekten des Lebens hat reifen lassen. 

2016 was just the pregame for the party of 2017

Capture the moments in your heart

Ich liebe es Fotos zu knipsen, Momente festzuhalten an die ich mich später erinnern kann und bin auch die nervige Freundin, die jedes Mal unbedingt ein Gruppenfoto machen muss oder dich vor dem Essen aufhält, weil sie noch kein Bild gemacht hat.

Aber es gibt diese kleinen, besonderen Augenblicke im Leben, in denen man das Handy sinken lassen und mit ganzem Herzen den Moment einatmen sollte. Und wenn ich mich besonders anstrenge und die Augen schließe, kann ich noch spüren wie sich diese einzigartigen Momente angefühlt haben, wie es roch und wie es mir ging. [Und manchmal hat man das Glück, dass andere schon genug Fotos machen *höhöhö*]

Throw kindness around like confetti

Ich wurde schon gern dafür kritisiert "zu nett" zu sein, "zu hilfsbereit", "zu tolerant" - so weit, dass ich mich dafür geschämt habe Hufflepuff zu sein und wie viel lieber wäre ich doch Gryffindor oder zumindest Ravenclaw. 

Aber SCHMU drauf, so bin ich halt! Ich finde es nicht "zu" nett, "zu" hilfsbereit oder "zu" tolerant - für mich ist es das richtige Maß der Dinge. Solange es mir nicht wehtut, ich mich darüber freue oder dass ich mit einem guten Gefühl ins Bett gehen kann, so werde ich weiter so sein. 

Jeder Mensch hat sein eigenes Gepäck zu tragen, du weißt nie wie es in seinem Innern wirklich aussieht und wie viel er durchgemacht hat. Und wenn das, was du sagst oder tust nur ein Fünkchen Hoffnung schenken kann, dann tus!


Carry your heart on your sleeve

Obwohl ich ein großer emotionsgeladener Wollknäuel bin, musste ich dieses Jahr lernen mein Herz auch tatsächlich auf der Zunge zu tragen. Ich breche gern in emotionalvolle Gelüste aus, aber mir fiel es immer schwer zu sagen, was mich bedrückt, was mich ärgert oder was mich traurig macht. 

In einer Gesellschaft, die Rationalität dem Emotionen überordnet, hatte ich immer den Eindruck, dass meine Gefühle in dieser Form keine Daseinsberechtigung haben. Ich schwieg lieber als mich auszudrücken, wodurch ich vieles mit mir selbst ausmachen musste ohne das mein Gegenüber überhaupt wusste, was vor sich ging. Aber die Menschen in dem engsten Umkreis sind diejenigen, die es verdient habe zu wissen warum und wie man sich fühlt. 


Life begins at the end of your comfortzone

2016 habe ich oft einfach gehandelt statt zu planen, darüber nachzudenken oder zu kalkulieren. Oder ich habe gedacht "Warum nicht? Was hast du zu verlieren?" und mich mitreißen lassen. Oder ich habe mein Zukunfts-Ich durch das Schreiben einer "To Do-Liste" regelrecht dazu verordnet Dinge zu tun, die ich sonst in meinem nüchternen Zustand für unmöglich gehalten hätte. 

Und es war das beste, außergewöhnlichste, verrückteste Jahr meines bisherigen Lebens!
Also, muss es schon etwas an sich haben oder? 


Some people come into your life just to teach you how to let go

Manche Menschen sind nicht gekommen um zu bleiben. Die Freunde, die man am Anfang des Jahres hatte, können am Ende des Jahres komplett aus deinem Sichtfeld verschwunden sein. Und das ist in manchen Fällen nicht immer ein Verlust.

Andererseits gibt es diese besonderen Menschen, die du noch nicht allzu lange kennst, die du nicht oft siehst oder ständig den Kontakt hälst, bei denen du einfach weißt, dass sie für immer bleiben. 


You can do more than you think

Ich bin kein selbstbewusstes Persönchen - ich zieh irgendwo mein Ding durch, nicht weil ich denke, dass ich etwas besonders gut kann, sondern weil ich es gerne tue. Aber ich kann mehr als ich denke, auch wenn ich die Dinge nicht mit Worten fassen oder auf einer Scala messen kann. 

2016 habe ich gelernt nicht zu den anderen zu schielen und zu sehen was ich nicht kann, sondern auf mich zu fokussieren und meine Stärken heraus zu filtern. Dadurch habe ich mir bewusst angeeignet mich nicht von Neid lähmen zu lassen, sondern mich inspirieren zu lassen, von anderen zu lernen und gegenseitig zu motivieren. 

Und ich muss nicht alles können, nur weil alle anderen darin gut sind oder eine Faszination dafür haben. Es ist wichtig vieles auszuprobieren, aber auch den Mut zu haben Dinge fallen zu lassen und sich auf Hobbys, Fähigkeiten und Interessen zu konzentrieren, denen man mit Leidenschaft und Hingabe nachgeht. 


Offline vs Online

Lange Zeit habe ich mich dadurch definiert wie meine Zahlen aussehen, wie viel ich poste, wie mein "Online-Ich" wirkt und habe mein Offline-Ich schleifen lassen. 

2016 war das Jahr, in dem ich am wenigsten gebloggt habe und für mich selbst das Jahr, in dem ich am stärksten persönlich gewachsen bin. Für mich bedeutet es aber nicht, dass ich offline gehe, sondern eine gewisse Balance dazwischen finden will: Denn ich schreibe immer noch unheimlich gerne, liebe es von meinen Reisen zu berichten, oder lasse mich gern durchs Bloggen dazu animieren Neues auszuprobieren! 

Und weitermachen!

Ich bin gespannt wohin mich 2017 führen wird und welchen Weg ich für mich schlussendlich einschlagen werde. Ich habe keine richtigen Vorsätze für die 365 Tage formuliert, sondern mir kleine Ziele gesetzt, die mich zu einem Punkt führen sollen: Stets dieses Gefühl von "Ankommen" zu haben und glücklich zu sein! 


Welche Ziele habt ihr für 2017?
Steht etwas ganz besonderes an oder geht es irgendwo besonderes hin?

Egal, wie eure Pläne für 2017 ausschauen werden:
Ich wünsche euch ein erfüllendes, glückliches und zufriedenes Jahr!



Bloggin' around the Christmas Tree


Dieses Jahr haben sich insgesamt 48 Bloggerinnen zusammengetan, um euch jeden Tag bis Heiligabend die Adventszeit mit zwei Gewinnspielen zu versüßen! Heute sind es die Ms CocoGlam und ich, die etwas hinter der 9. Tür des Adventskalenders für euch versteckt haben!

Ich musste etwas länger überlegen, was ich dieses Jahr für euch in die Weihnachtstüte packen möchte. Mir war es wichtig etwas zu verlosen, das mir selbst super gut gefällt und womit ich fast jeden Geschmack treffen könnte. Und natürlich sollte es zum Blog passen!

Verlost wird ein kleines, feines The Balm-Set bestehend aus der 

Nude Dude Vol. 2 - Palette und dem 
Liquid Lipstick in der Farbe Commited

Die Nude Dude-Palette ist sozusagen die Volume 2 der Nude 'tude-Palette und meine absolute "To Go"-Palette! Egal ob für den Alltag, für große Events oder Make Up Looks für den Blog - ich greife persönlich fast immer zu derselben Palette!

Es ist eine gute Mischung aus schimmernden und matten Farben, hellen und dunklen Tönen, die eine sehr gute Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten bietet! 

Ich habe mir vor etwa einem halben Jahr die Farbe Charming gekauft und mich unglaublich in die Haltbarkeit, den Duft und die Qualität des Liquid Lipsticks verliebt! Für euch habe ich die Farbe Commited ausgesucht, weil ich denke, dass sie für den Alltag zu jedem Typen passen könnte und sie etwas einfacher zu tragen sein könnte!

[Ich habe mir die Farbe übrigens auch gekauft *höhö* Werde sie die nächsten Wochen mal irgendwann ausprobieren, sobald die Lippen nicht mehr so rissig sind...]



Teilnahmeregeln

für das Gewinnspiel


  • Hinterlasst mir unter diesem Beitrag einen Kommentar, was es bei euch daheim für Weihnachtstraditionen gibt!
  • Vergesst die gültige Emailadresse nicht! 
  • Das Gewinnspiel ist ab jetzt offen bis am 10.12.2016 um 8 Uhr morgens! Spätere Teilnahmen können nicht bewertet werden!
  • Für alle Leser mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz!
  • Ausgelost wird per Zufallsgenerator!
  • Keine Gewähr! Keine Barauszahlung! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Ich freue mich über viele Kommentare! Morgen geht es weiter auf Billchen's Beauty Box und Dani's Beautyblog! Und hier in der hübschen Map von Geri habt ihr die komplette Übersicht über alle Türen während der Adventszeit!




Butterbier, Potter? | Weihnachtsschmiede

Vor lauter Blockseminare und Referate habe ich fast vergessen, dass wir schon die erste Adventswoche haben! So war das für mich am Samstagabend doch noch ein hektischer Akt nach dem langatmigen Seminar noch in den Supermarkt zu huschen um Zutaten für die Weihnachtsbäckerei am 1. Advent zu kaufen.

Advent, Advent! Das erste Lichtlein brennt!


Alte Traditionen, die ich daheim mit der Familie zu Weihnachten geliebt habe, versuche ich auch im Studentenleben aufrecht zu erhalten. Jedes Jahr trommle ich meine Freunde zusammen und wir backen am 1. Advent die ersten Plätzchen, hören das erste Mal "Last Christmas" und für die, die noch nach dem ganzen Gebacke und Dekorieren noch motiviert sind, wird der erste Harry Potter-Film geschaut!

Neben den "klassischen" Weihnachtsfilmen, die ich euch in meinem Beitrag mit den Tipps gegen  den Weihnachtsstress aufgezählt habe, gehört Harry Potter auch zu meinen Lieblingsweihnachtsfilmen - auch wenn man sie theoretisch immer schauen kann!

Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Harry Potter-Filme jedes Jahr etwa zur Weihnachtszeit in die Kinos gekommen ist! Mit der Familie sind wir an einem der Adventssonntage gemeinsam nach dem Frühstück gegen Mittag ins Kino gestiefelt [merkwürdig eigentlich, dass man jetzt kaum noch tagsüber ins Kino geht...].

Auf jeden Fall habe ich mir für meinen Beitrag für die Weihnachtsschmiede überlegt, dass ich mein liebstes Butterbier-Rezept mit euch teile [klingt so, als hätte ich total viele im Petto, aber das ist eigentlich nur das Rezept, was richtig gut funktioniert und mir auch am besten schmeckt!].

Butterbier, Potter?

Weihnachtsschmiede | Ein Rezept

Warum gerade Butterbier? Zum Einen weil ich die Szene liebe als Harry Potter sich unter dem Tarnumhang nach Hogsmeade schmuggelt und Zum Anderen, weil Butterbier einfach perfekt nach Weihnachten schmeckt! [Und weil ich heute Abend endlich in den Film "Fantastische Tierwesen" gehen - wohooo!]

Für einen knappen Liter alkoholfreies Butterbier braut ihr folgendes in euren Kesseln zusammen:
  • 100g Butter im Kessel auf mittlerer Hitze zum schmelzen bringen
  • 80g Zucker dazu geben und gut umrühren
  • etwas Zimt und Muskat nach Gefühl reinkippen
  • 1 Pck Vanillinzucker hinzugeben
  • 250ml Malzbier untermischen und
  • 500ml Milch oben draufgeben!
Da habt ihr allein mit einer Tasse schon den ganzen Winterspeck auf einmal! Und wer noch nicht genug mag: Sprühsahne drauf und zur Deko etwas Krokant, Zimt oder Kakaopulver!



Um euch auf die besinnliche Zeit einzustimmen, hat die liebe Aileen einige viele Blogger zur "Weihnachtsschmiede" zusammengetrommelt! Hier eine verlinkte Übersicht für euch:

Was gehört zu euren weihnachtlichen Traditionen?

Gibt es etwas aus eurer Kindheit, was ihr zu Weihnachten einfach vermisst?


Ich wünsche euch einen schönen Start in die Adventszeit!





Tipps gegen den Weihnachtsstress | Advertorial

Ehrlich gesagt, kann ich es kaum glauben, dass der Weihnachtsmarkt schon diesen Donnerstag eröffnet und dass wir am Wochenende tatsächlich schon die erste Kerze anzünden werden. Zeitlich und gedanklich bin ich irgendwie noch im Oktober festgefangen und kann noch nicht fassen, dass wir bald 2017 haben.

Aber ich glaube, dass ich - bis auf meine Kindheit vielleicht - nie richtig bereit für Weihnachten war. Obwohl Weihnachten für Besinnung, für die Familie gedacht ist, verlieren wir all die wichtige Zeit durch die Verpflichtungen alle Geschenke zusammen zu kramen, das perfekte Weihnachtsessen zu zaubern und die ganzen Weihnachtsfeiern zu besuchen.

Weihnachten bedeutet Stress

Gerade diejenigen, die im Einzelhandel arbeiten oder aushelfen, kennen die strömenden Mengen, die dick eingemummelten Kunden und die vollgepackten Tüten - erinnern mich irgendwie immer an ein Schwarm aufgescheuchter Pinguine, die rumtapseln und eigentlich gar nicht so recht wissen wohin.

Obwohl ich mich gleich selbst auf dem Weg zu einem Glühweinverkauf mache, befinde ich mich vom Gefühl her wirklich ganz weit weg von Weihnachten und habe jetzt schon Angst vor dem Weihnachtsgewusel. Und deswegen wollte ich gern für mich ein paar Dinge festhalten, um diesem nicht zu verfallen, sondern tatsächlich doch irgendwie oder vielleicht zumindest ein bisschen Weihnachten genießen zu können.

3 Tipps gegen den Weihnachtsstress

Und für eine magische Adventszeit

Der frühe Vogel und so

Besonders in der Weihnachtszeit ist gutes Zeitmanagement gefragt: Gerade jetzt vor dem Advent kann man durch rechtzeitige Planung schon einiges erledigen, sodass noch genug Zeit übrig bleibt um tatsächlich Weihnachten zu genießen!

  • Schreibt euch jetzt eine Geschenkliste und eine Postkartenliste - nicht irgendwo verlegen, sondern auch gut im Auge behalten! Die Geschenke könnt ihr nach und nach einkaufen oder bereits jetzt irgendwo horten!
  • Post- und Grußkarten können schon Anfang nächster Woche verschickt werden!
  • Eine To Do-Liste mit weihnachtlichen Dingen, die euch schon langsam in die richtige Stimmung versetzen, wie z.B. den ersten Becher Glühwein trinken, die ersten Plätzchen verputzen, das erste Mal Weihnachtsmarkt!
  • Gerade enge Freunde und die entfernte Familie stehen an Weihnachten auf der Liste: Vielleicht lassen sich über die ersten Dezemberwochen schon einige Termine vereinbaren, sodass man um die eigentlichen Feiertage herum nicht noch hin und her gequetscht werden muss.


Gib dir den Ruck!

Manchmal muss man sich einfach auch in die richtige Stimmung "zwingen"! Ich liebe es Weihnachtslieder zu hören - über das erste Mal "Last Christmas" freue ich mich sogar! - und mich durch die typisch-traditionellen Filme in den Zustand weihnachtlicher Glückseligkeit versetzen zu lassen.

Meine Filmliste für Weihnachten:
  • Grinch
  • A Nightmare before Christmas
  • Kevin allein Zuhaus
  • Das letzte Einhorn
  • Liebe braucht keine Ferien
  • Die Geister, die ich rief
  • Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
  • Stirb Langsam

Erwartungen runterschrauben

Das steht dieses Jahr ganz oben auf meiner Liste! Ich habe immer sehr hohe Erwartungen an mich selbst und möchte jedes Jahr das perfekte Weihnachten für die Familie herrichten, umso olliger ist dann die Enttäuschung für mich wenn die Dinge nicht so laufen wie ich es mir vorgestellt habe.

Mir ist es wichtig, dass ich mir selbst bewusst mache, was mir an Weihnachten liegt und dass ich mich dieses Jahr im Dezember nicht einfach vom neuen Jahr überraschen lasse. Weihnachten hat sehr viel mit Zeit zu tun, aber nicht mit dem Zeitdruck, den man durch die ganzen Vorbereitungen zusammenträgt, sondern die Zeit mit der Familie, mit Freunden. Es geht mir um das wohligwarme Gefühl in der Bauchgegend, das sich ausbreitet, wenn man mit seinen Liebsten am ersten Advent Weihnachtsplätzchen backt, wenn man sich auf dem Weihnachtsmarkt aneinander gekuschelt, weil es eigentlich arg kalt ist und nur der Becher Glühwein die Hände wärmt, wenn man sich über ein strahlendes Gesicht erfreuen kann, weil Nachbarn, Kollegen, Mitarbeiter sich darüber freuen, weil man einfach an sie gedacht hat.


Und diesen wunderschönen Gedanken hat die Telekom in ihrer Weihnachtskampagne "Der magische Adventskalender" umgesetzt. Besonders der Satz "Das Leben schenkt uns mehr, wenn wir teilen" bleibt einem im Kopf während man Jonas bei seinem Abenteuer mit dem mysteriösen Adventskalender begleitet!

Weitere Infos zu der Kampagne findet ihr auch auf Facebook und Instagram!



Freut ihr euch auf die Weihnachtszeit?
Oder hält es sich bei euch bisher in Grenzen?



4 Tipps für den besseren Durchblick

Ich bin kein organisierter Mensch. Wer mein Zimmer kennt, weiß so ungefähr wie es in meinem Kopf ausschaut. Obwohl ich Ordnung und Strukturen brauche, um vernünftig arbeiten zu können, bin ich einfach ein Chaot, der mit Händen und Füßen versucht eine Standfestigkeit im Leben zu finden.

Besonders in den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich den Kopf verliere: Zu viele Dinge, die ich gleichzeitig im Auge zu behalten hatte. Zu viele Deadlines, die einzuhalten sind und zu viele Gedanken, die gleichzeitig meine Synapsen anregten. Mich frustriert es ziemlich schnell wenn ich den Überblick verliere, wenn ich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und bei den vielen To Dos einfach nichts mehr tun möchte.

Aber vor knapp zwei Wochen habe ich einfach beschlossen, dass es so nicht mehr weitergehen darf und habe mich im Internet nach Organisationstipps umgeschaut, aber auch rückblickend versucht zu analysieren, was ich die letzten Semester anders gemacht habe und was bisher bei immer funktioniert hat. Und diese Tipps würde ich gerne mit euch teilen, denn gerade jetzt mit den Minusgraden und den kurzen Tagen, ist ein kleiner Kick in den Hintern möglicherweise ganz nützlich um wieder zur eigenen Motivation zu finden!


4 Tipps für den besseren Durchblick

Kleine Details für die Organisation im Alltag


Mehr Kalender im Notizbuch

Am Anfang war es für mich selbst auch einen Ticken zu viel, aber für mich die beste Anschaffung in den letzten zwei Wochen war ein separates Notizbuch neben dem Taschenkalender. Ich liebe meinen Taschenkalender über alles, aber mir hat ein Ort gefehlt, wo ich meine täglichen To Do-Listen reinschreiben kann, wo ich meine Notizen und Gedanken beisammen habe und wo ich meinen Alltag in verschiedene Bereiche einteilen kann.

In meinen Taschenkalender trage ich immer noch alle Termine ein [ich bin immer noch kein Fan von Kalender-Apps oder dem Google Kalender und trage alles immer noch per Hand ein] und am Abend schreibe stichpunktartig auf, was ich gemacht habe, klebe Kinotickets rein und verziere mit Stickern, aber für alles andere habe ich nun mein schlaues Notizbuch:
  • es ist in verschiedene Bereiche eingeteilt: Life, Master, AStA und Blog
  • ein Briefumschlag auf der letzten Seite ist mit Post-Its, Stickern und Krimskrams bereit
  • Ideen, Notizen, Mind Maps, sonstige Listen werden in die jeweiligen Bereiche reingeschrieben
  • der Life-Bereich ist für monatliche To Do-Listen und wöchentliche Planungen bereit

Colour up your life!

Farben machen glücklich, machen das Leben bunter und können geschickt eingesetzt auch bei der Organisation für sehr viel Überblick sorgen!

Mit der Zeit habe ich die letzten Jahre mein persönliches "Farbsystem" entwickelt, dass bei mir auch gewisse "emotionale Verbindungen" hervorruft:

To Dos/wichtige Angelegenheiten = GELB
Sport = BLAU
Unizeugs-Gedöns = ORANGE
Happy Stuff = TÜRKIS
Mega-happy Stuff = PINK
[wisst ihr Bescheid, wenn ihr in meinen Kalender reinschaut und
eine Verabredung mit euch in Pink UND Türkis notiert seid, dann fühlt euch geehrt *höhö*]

Mit diesem Farbsystem gehe ich sowohl in meinem Notizbuch, als auch in meinem Taschenkalender vor: Der Wochenplan im Noitzbuch wird dementsprechend vorgekritzelt und im Taschenkalender werden die Termine, To Dos und tagebuchähnlichen Notizen farblich untermalt, sobald sie erledigt sind. Zum Einen sieht es hübsch aus und zum Anderen kann man rückblickend im Taschenkalender nachschauen, ob man die Woche sinnvoll genutzt hat und ob man eine gute Balance zwischen den Farben finden kann!

Fasermaler und Textmarker von Stabilo

WICHTIG: Bei mir haben Dinge, die mir Spaß gemacht haben einen anderen Charakter bekommen - sie wurden zu lästigen To Dos, die ich nur noch abhaken wollte. Und das habe ich tatsächlich daran gemerkt, dass ich sie im Kalender mit Gelb markierte, anstatt mit Türkis. Das Farbschema war für mich in dem Fall hilfreich, da ich mich selbst ein wenig dabei ertappt habe, wie ich den Spaß an manchen Dingen verlor.


Post It-Puzzle

Für mich ist es manchmal schwierig, wenn ich jeden Tag allzu genau durchplane. Die Überwältigung an Aufgaben lähmt mich und ich verliere meine Motivation [endet meist darin, dass ich mich abkapsle, stattdessen nur am Rad drehe oder einfach ein Mittagsschläfchen mache]. Man kennt sich selbst am Ende doch vielleicht am besten - und mit einem kleinen Trick habe ich mir selbst einfach mehr Luft zum Atmen gelassen:

Feste Termine [wie z.B. Vorlesungen, Arzttermine, Verabredungen, etc.] werden in den Wochenplan eingetragen und die zeitlichen Lücken werden deutlichen markiert. Post-It Aufgaben werden in den passenden Farben angelegt und vorläufig in die freien Zeitfenster gelegt. Ich kann jedoch jederzeit die To Dos hin und her schubsen, so wie es mir von der Tagesform und der Laune her passt. Dadurch gewähre ich mir selbst mehr Flexibilität und habe nicht das Gefühl nur einer To Do-Liste hinterher zu jagen, statt meinen Tag zu genießen!


Where's the fun?

Kleinigkeiten können das Organisieren selbst spaßiger gestalten: Kurze Rituale über die man sich freut [wie das Vollstickern oder Markieren im schönen Türkis], bunte Marker, Filzstifte oder Post-Its, oder süße Deko, wie ein süßer Haftnotizenspender, den ich im Büroshop24 entdeckt habe!

Ich glaube, dass das auch der Grund ist warum so viele seit Jahren dem Filofaxen verfallen sind: Es ist hübsch, es ist ein schönes Ritual zur Entspannung und es macht einfach Spaß! Aber auch selbstgemachte DIY-Projekte können beim Organisieren helfen und es macht fast direkt mehr Spaß, wenn man selbst daran gearbeitet hat:

Süßer Haftnotizenspender | Washi Tape von DM | Klebeband Donut von Scotch

Die Organisation des Alltags, der Aufgaben und der Termine soll befreien: Die schwirrenden Gedanken im Kopf sind im schlauen Notizbuch festgehalten und man gewinnt Überblick. Gleichzeitig darf das Organisieren an sich aber nicht die Oberhand gewinnen, es soll immer noch Spaß machen und ist ein Hilfsmittel - kein Leitfaden fürs Leben. Ich hoffe, dass für den Einen oder Anderen doch ein paar Anregungen mit dabei sind!

Und im schlimmsten Fall ist mein Tipp immer noch: Einen großen Schritt zurück machen, Auszeit nehmen und weg von der Gefahrenzone!



Wie organisiert ihr am liebsten?

Seid ihr Fan von Taschenkalender oder seid ihr längst auf die digitale Variante umgestiegen?







Die verlinkten Artikel sind mir kosten- und bedingungsfrei von büroshop24 zugestellt worden.

Die perfekte Balance

Irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gefühl, ich hätte in der großen, weiten, schnellen Welt des Internets bereits längst den Anschluss verloren. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich jeden Morgen zum Frühstück meine Liste meiner Lieblingsblogs durchgelesen und kommentiert, im Bus alle Social Media-Kanäle abgecheckt habe und jede Limited Edition, (fast) jeden neusten Viral Trend bereits kannte bevor es so richtig losging. 

Zugegeben habe ich mich selbst relativ stark von der Bloggerwelt zurückgezogen. Ich habe mich kaum noch informiert über die neusten Trends, zum Frühstück schaue ich mir die Nachrichten an oder halb verschlafen noch irgendwelche Youtube-Videos. Es lag aber auch einfach daran, dass ich mich selbst vom Konsum abhalten wollte: Durch das Lesen von Produktreviews und neusten Trends, griff ich oftmals tiefer in die Tasche als für den Monat geplant war oder als dass ich es wirklich brauchte. Als ich vor meiner Reise mein Zimmer zur Zwischenmiete freiräumen wollte, habe ich erst gemerkt wie viel ich an Kosmetik, Pflege und Bastelzeugs angesammelt hatte, die ich kaum verwende und in den Untiefen meiner Schubladen vor sich hinlümmelten. 

So viel Zeugs braucht einfach kein Mensch. 

Und so viel Zeugs, Ramsch und Krams erdrückt.


Aber auf Instagram und Twitter war ich trotzdem immer noch irgendwie auf dem neusten Stand darüber, was in der Blogosphäre aktuell war und was meine liebsten Blogger so trieben.

Und dann kam der bekloppte neue Algorithmus von Instagram.


Versteht mich nicht falsch, es geht mir nicht um die Zahlen. Denn genau genommen erreichen meine Bilder momentan mehr "Gefällt mir's" als sie es mit dem alten Algorithmus je geschafft haben - auch ohne Hashtags und Like-Jagd. Es geht mir um die Aktualität, um die "Nähe" zu den Leuten hinter den Profilen: Man hatte so ziemlich das Gefühl den Alltag mit anderen Menschen zu erleben - Morgens gemeinsam zu frühstücken, sich für den Tag zurecht zu machen oder den allgemeinen bösen Alltag mit wunderschönen Bildern zu überstehen! Es war für mich die perfekte Alternative zu Facebook - ein paar Male habe ich mich sogar spontan mit anderen Instagramern getroffen, weil wir im Feed gesehen haben, dass wir gerade zur selben Zeit in der gleichen Stadt unterwegs waren. Und das fehlt mir unheimlich. 

In den letzten Wochen habe ich einfach komplett die Lust an Instagram verloren, obwohl ich mir immer noch vornehme jeden Tag etwas zu unternehmen und zumindest ein "fotoreifes Ereignis" festzuhalten, ist das Bedürfnis die Bilder tatsächlich noch auf Instagram zu veröffentlichen einfach nicht mehr da. 

Eigentlich sollte dieser Beitrag definitiv nicht zu einem dieser Anti-Algorithmus-auf-Insta-Beiträgen werden, aber ich glaube in meinem Gedankenstrudel auf der Suche nach dem Grund meiner demotivierten Phase ist das mit eines der Knackpunkte gewesen. Andererseits war ich in den letzten Wochen relativ viel in verschiedene Projekte an der Hochschule eingespannt, wodurch mir auch die Zeit fehlte. 

Die Bloggerszene, der Hype um die Social Media-Kanäle haben sich in den letzten Jahren einfach verändert, dennoch hielt mich das Schreiben an sich, das kreative Treiben um das Bloggen herum mich in gewisser Weise in Balance - ein Ventil zum Abschalten, zum Austoben der kreativen Ader und ein Pool mit Gleichgesinnten. Und diese schöne Balance will ich einfach so gerne wieder für mich finden. 

© Andrei Meline Photography | Facebook | Instagram 

In den letzten zwei Wochen habe ich irgendwann das Gefühl gehabt, dass ich nur noch für die Projekte gelebt habe. Natürlich macht es Spaß mich in die Projekte reinzusteigern und mein Bestes zu geben, aber hin und wieder brauche ich auch eine gewisse Zeit, die ich für mich verbringe und die ich in Dinge investiere, die mir einfach gut tun. Den Kontakt zu meinen Freunden habe ich auf das Mindeste senken müssen, ich habe während meines gesamten Studiums noch nie so wenig mit meiner Familie telefoniert und selten hatte ich so gar kein Überblick über mein Leben - im Endeffekt hat das Alles in absoluter Unzufriedenheit mit mir selbst geendet [und einem gesamten Tag schmollend im Bett rumliegen]


Dem möchte ich wieder entgegenwirken!
Ich weiß noch nicht genau wie ich die perfekte Balance zwischen alltäglichen Aufgaben und Miu-Time finden werde, aber so wie ich mich in den letzten zwei Wochen angestellt habe - so geht es nicht weiter.


Aber allein für mich diesem Gedankenstrudel zu folgen und Worte dafür zu finden,
hat mich ein wenig leichter gemacht.


Wie findet ihr euch in der Blogosphäre zurecht im Vergleich zu "damals"?
Was tut ihr wenn ihr das Gefühl habt den Überblick zu verlieren?