09 August 2015

Ein frischer Wind | St. Gallen

Einstein* St.Gallen – Hotel Congress Spa | Berneggstrasse 2 | 9000 St. Gallen | Schweiz

Aufbruch. Zelte einreißen, einpacken und weg damit. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen und ich stehe mittendrin, weiß eigentlich nicht so recht wo ich alles anfangen soll: 

Nachmieter suchen. Die Möbel verkaufen? Papierkram erledigen - Verträge kündigen, überschreiben und was weiß ich. Mich auf ein neues Zimmer bewerben. Ausmisten, wegschmeißen oder der nächste Flohmarkt? Und die Bachelorarbeit hat irgendwo im Chaos doch immer noch Vorrang. 

Und obwohl ich in den vergangenen Wochen häufig nachts aufwache, weil mir der Kopf platzt und ich mich frage, ob es denn mit dem Klonen bald mal endlich soweit ist, damit ich die ersten Bestellungen aufgeben kann, weiß ich, dass ein Ende in Sicht ist und dass es sich alles lohnen wird {auch wenn Chaos meinen Tunnel vorerst an sich gerissen hat, das Licht am Ende ist doch zu erkennen}. 

Vor ungefähr einem Monat habe ich mich auf den Weg Richtung Bodensee gemacht, um mich für ein wichtiges Auswahlgespräch in Konstanz vorzubereiten. Da ich selbst bislang noch nie in der Schweiz gewesen bin und ich nicht direkt vor dem Gespräch am frühen Nachmittag ankommen wollte, habe ich einen Tag in St. Gallen verbracht.

Das Einstein Hotel* im Herzen von St. Gallen direkt am roten Platz war einfach super um direkt nach der Ankunft durch die Straßen zu spazifizieren {Scott Pilgrim rocks!}, bei einer St. Galler-Bratwurst und zwei Kugeln Eis die Seele baumeln zu lassen und mich im Schwimmbecken mit gläsernem Boden im hoteleigenen Fitnesspark mental auf das Gespräch vorzubereiten. 

Hätte ich mich selbst nach dem Interview beurteilen müssen, könnte ich nur beschämt den Kopf schütteln und mit der Hand zur Tür winken. Aber ich habe es tatsächlich geschafft - ab Oktober werde ich am wunderschönen Bodensee und gaaaanz nah an der Schweiz wohnen. 

St. Gallen ist für mich eine richtig niedliche Dorfstadt: Wunderschöne Architektur, übersichtlich und die Menschen dort sind super freundlich und hilfsbereit {sie haben immer über meinen verdutzten Blick hinweg gesehen, wenn ich sie nicht verstehen konnte und alles nochmal langsamer gesagt *höhö*}.

Gerade durch den sehr kurzen Aufenthalt hatte ich es mir auch nicht zum Ziel gemacht alles zu sehen, sondern einfach mal nur die Schweizer-Luft zu atmen und zu bummeln. Die Museen musste ich beispielsweise auslassen, aber zum roten Platz, zur Fürstabtei von St. Gallen und der Stiftsbibliothek war es nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt.



Irgendwie ist es immer noch sehr unwirklich für mich, dass es in weniger als zwei Monaten schon wieder weggeht. Es ist aber keine unbestimmte Vorfreude mehr wie vor einigen Wochen, sondern eine Positive und der bewusste Weg, den ich für mich ausgesucht habe. {Wer mir auf Instagram folgt: Konstanz war auch meine Priorität Numero Uno!}




*Vielen Dank an das Einstein Hotel für den kostenfreien Aufenthalt.

07 August 2015

Der Tempel der Verliebten | Sailor Moon Blogparade

Ich kann es kaum glauben, dass wir bereits August haben und schon bei der dritten Sailorkriegerin der Blogparade sind! Leider musste ich den Juli aussetzen, da ich es zeitlich nicht hinbekommen habe, aber diesen Monat bin ich bei Sailor Mars aka Rei Hino wieder mit dabei! 

Die Blogparade wurde von Talasia ins Leben gerufen und es gibt jeden Monat eine andere Sailorkriegerin als Thema - angefangen haben wir im Juni mit Sailor Moon, d.h. wir haben noch sehr viele Looks vor uns auf die ich mich sehr freue! Wie auch in den vergangenen Monaten gibt es in der ersten Woche feste Teilnehmer:

Samstag: NisiNails - Windeln vs. Wimperntusche
Sonntag: Teddyelfes Welt
Montag: Miss Different - naillove2807
Dienstag: hatemeorloveme - Großstadtprinzessin
Mittwoch: piranhaprinzessin - Can you smell the colour? - Majkas Welt
Donnerstag: Beautyecke - Mary goes around the World - PinkLoveliness
Freitag: Living the Beauty - Talasia - Miutiful

Bis zum 31.August habt ihr selbst Zeit etwas Feuriges zu kreieren - verlinkt dazu euren eigenen Blogbeitrag zur Blogparade unter dem Ankündigungspost in die Kommentare. 

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich durch die Animeserie nie ein großer Fan von Rei war: Sie war mir immer zu aufbrausend und ich hatte immer den Eindruck als wäre sie am liebsten selbst im Mittelpunkt. UND sie hatte immer ein leichtes Faible für Mamoru und das fand ich ganz schlimm - als ich später das Manga gelesen habe, habe ich erst gemerkt wie anders sie doch ist und fand sie direkt sympathischer - in dem Beitrag von Anhy habe ich erst erfahren, dass Naoko Takeuchi selbst überrascht war von Reis Art im Anime. 

Bei diesem Augen-Make Up habe ich mich zum ersten Mal getraut komplett über das Lid hinaus zu schminken und habe mich von Miss Xtravaganz' kreativen und ausgefallenen Looks inspirieren lassen. Der Look und die Farben sind stark angelehnt an >>dieses Bild von Sailor Mars, das ich beim Googlen gefunden habe.

Verwendet habe ich: 

Urban Decay Primer Potion
I heart Make Up - Make Up Geek Eyeshadow Palette
MISSHA - The Style Liquid Sharp Eyeliner*
MISSHA - The Style Dolly Eye Mascara*
SLEEK - Dip it duo 24 Karat
Etude House - 101 Pencil  #12
Essence - Lipliner in #14 Femme Fatale
Manhattan - Endless Stay Eyeshadow Pen in #020 Nude Up

Von den Farben her ähnelt das Augen-Make Up sehr meinem Sailor Moon-Look, weswegen ich mich besonders auf die nächste Kriegerin freue: Im September ist nämlich Sailor Jupiter dran, die gleichzeitig auch meine persönliche Kriegerin ist {wegen dem Sternzeichen *höhö*}

Ich hatte definitiv Spaß beim Schminken {es war irgendwie seeehr entspannend!} und freue mich schon auf den Sammelpost zum Ende des Monats hin! Inspirationen oder einfach so zum Durchstöbern der bisherigen Looks findet ihr auch auf Pinterest in einem Sammelalbum. 


Ich wünsche euch ein schönes, sonniges Wochenende!



*PR-Sample

07 Juli 2015

Weil ich ein Mädchen bin! | Advertorial

Wir leben in einer Welt voller Eindrücke, Inspirationen finden wir überall und besonders als junges Mädchen sucht man immer nach Vorbildern: Stars und Sternchen auf Kinoleinwänden und auf Covers vieler Hochglanzmagazine, Youtube-Gurus, die einem zeigen, wie das angeblich perfekte Mädchen aussieht und Blogger mit Fotos, die das Happy-Einhorn-Marshmallow-Leben inszenieren. 

Wir weiblichen Wesen sind von Natur aus unsicherer, besonders im jungen Teenie-Alter suchen wir nach unserem Platz in der Gesellschaft immer mit der Vorsicht niemanden auf die Füße treten zu wollen: 

Mädchen sollen kein Kampfsport machen-das gehört sich einfach nicht! - Wozu studierst du

so lange, wenn du am Ende sowieso Hausfrau wirst? - Heirate dich einfach reich! - Frauen

können eh nicht erfolgreich werden, studieren lohnt sich also nicht! - Als Mädchen musst

du einfach kochen können! - Du machst das ja wie ein Mädchen!



Hmm... vielleicht weil ich ein Mädchen bin?!

Obwohl wir in einer Zeit leben, in der wir viel von Gleichberechtigung und Emanzipation sprechen, wachsen Kinder und Jugendliche immer noch verstärkt unter Vorurteilen und Ansprüchen auf, denen sie versuchen gerecht zu werden. Ich möchte auf keinen Fall sagen, dass Jungs es in ihrer Pubertät supereinfach haben und unter keinem Druck aufwachsen, aber immer mehr fällt es mir auf wie ambivalent die Erwartungen sind, die sich an junge Mädchen richten: Seid schön, aber achtet nicht zu viel auf euer Äußeres. Seid klug und strebt eine tolle Karriere an, aber denkt daran rechtzeitig Kinder zu werfen. Euch stehen alle Türen offen, aber denkt daran, dass einige trotzdem nicht für euch gedacht sind - es gehört sich nämlich einfach nicht. 

In einem Haushalt aufgewachsen, in dem meine Mutter beide Rollen übernahm, war es für mich keine große Frage, dass es für mich Grenzen gibt nur weil ich dem weiblichen Geschlecht angehöre. Und vielleicht gerade deswegen kommt mir dezent die Galle hoch, wenn mir wie am vergangenen Wochenende ein Bekannter der Familie erzählen wollte, dass ich als Frau nur erfolgreich werde bzw. sein kann, wenn ich mir bitte einen Millionär aus Vietnam an Land ziehe [... andere Nationalitäten kämen ja sowieso nicht erst ins Haus!] Auf meine Antwort hin, dass ich keinen Mann brauche um erfolgreich und reich zu sein, antwortete er einfach nur knapp mit einem "Nein, unmöglich."

Ich konnte selbst nicht glauben mit welchen Weltvorstellungen manche Menschen noch durch die Welt ziehen, aber dies ist auch ein extrem-konsverativer-vietnamesischer-Onkel-in-seinen-Mittfünfzigern-Fall. Es gibt viele subtilere Grenzen in unserem Alltag, die wir kaum bemerken oder für selbstverständlich nehmen, die besonders den jungen Mädchen das Gefühl geben durch ihr Geschlecht eingeschränkt zu sein, weniger Freiheiten zu haben.


Im Sommer 2014 startete Always mit einer unglaublich wunderbaren Kampagne um inbesondere Mädchen in der Pubertät in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und den Ausdruck "Wie ein Mädchen!" in ein Kompliment zu verwandeln. Das Video wurde bisher bereits 58 Millionen Mal angeklickt! Diesen Sommer führt Always diese Idee fort und möchte Mädchen zeigen, dass sie nicht aufzuhalten sind, dass sie Grenzen überwinden können und dass sie zu allem fähig sind!




Ich finde die Idee hinter diesen beiden Kampagnen von Always sehr schön - besonders das erste Video hat mich damals sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Und gerade weil sehr viele junge Mädchen auch zu meinen Leserinnen gehören, habe ich mir gedacht, dass es vielleicht ganz hilfreich und passend wäre eine Art #Girlstalk einzuführen auf dem Blog: Für Fragen, die man gerne an eine große Schwester oder ältere Freundin richten möchte. Für Fragen, die man sonst niemanden direkt fragen möchte und witzige und absurde Fragen bin ich sowieso immer zu haben! 

Ihr könnt mir gerne eine Mail mit euren Fragen schreiben an kontakt[at]miutiful.de mit dem Betreff #Girlstalk und ich werde sie je nachdem wie ausführlich sie zu beantworten sind, sammeln und auf dem Blog beantworten. Ihr könnt anonym bleiben oder gerne mit Namen und Alter - so wie ihr es möchtet. [Bitte habt Verständnis, dass ich keine allzu persönlichen Fragen beantworte!]


Weil ich ein Mädchen bin und selbst immer sehr unsicher war.


Und weil ich #WieEinMädchen eben selbst immer viel Kopf um nichts gemacht habe.


Ich freue mich auf eure Fragen und bin gespannt, wie die Idee bei euch ankommt! ^-^//







Weitere Infos findet ihr auf der Homepage, auf Youtube und auf Facebook

24 Juni 2015

Apple Red | Review

Rote Lippenfarben sind wahrlich mein Kryptonit der Beautywelt: Ich kann einfach nicht genug von der klassischen Farben in all seinen Nuancen bekommen - egal ob Revlon, Etude House 1 | 2, Beauty is Life oder NYX

Ich bin trotzdem im Alltag eher praktisch angelegt und war daher immer auf der Suche nach einem Lippenprodukt, das den ganzen Tag über hält und an den ich nicht beim Essen und Trinken keinen Gedanken verschwenden muss. 

Auf meiner Suche bin ich auf die Long Lasting Colour Lip Marker von KIKO gestoßen, die von ihrer Form her sehr an Filzstifte erinnern. Vom Prinzip her legt sich der Lip Marker nicht wie bei einem Lippenstift sich nicht schichthaft über die Lippen, sondern färbt die Lippen ein - was ich sehr interessant finde, und weswegen ich den Marker unbedingt ausprobieren wollte. 

Insgesamt gibt es von den Lipmarkern acht Farben zu kaufen, es sind 2,5 Gramm enthalten und der Preis liegt bei 6,90€ - wobei KIKO sehr häufig Rabatte anbietet und ich habe die Farbe 106 Apple Red für knapp 5€ gekauft. 


KIKOs Versprechen: 


"Innovativer Lippenstift no-transfer mit extrem langem Halt.

Die Formel auf Wasserbasis kombiniert mit speziellen filmbildenden Polymeren garantiert ein natürliches Tattoo-Finish und ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit auf den Lippen. Dank des Wirkstoffkomplexes bietet er maximalen Komfort beim Auftragen, haftet sofort und gibt eine in ihrer Intensität nuancierbare Farbe ab.
 
Die flüssige Textur trocknet in nur wenigen Augenblicken und hinterlässt einen unsichtbaren, hauchzarten Film auf den Lippen. 
Die Präzisionsspitze ist leicht abgerundet, um so die Lippenkontur nachzuzeichnen und die Lippen mit der gewünschten Farbintensität zu füllen. Der Effekt reicht von halbtransparent bis intensiv abdeckend. 
Angereichert mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen pflegt der Long Lasting Lip Marker die Lippen weich und glatt. Der zart fruchtige Duft macht die Anwendung noch angenehmer."

Der Auftrag mit der Filzstift-artigen Form habe ich mir ehrlich gesagt um einiges einfacher vorgestellt: Die Farbe verteilt sich schnell ungleichmäßig auf den Lippen, d.h. dass das Rot einiger Partien oft intensiver sind als andere, wodurch die Lippen leicht fleckig wirken wenn man ganz genau hinschaut. Was mir jedoch immer besonders schwer fiel, war es die Ränder sauber zu ziehen. Ich male mit dem Lipmarker sehr häufig über den Lippenrand hinaus und ist die Farbe einmal drüber, kann man kaum noch etwas tun [...außer die Radikalmethode: Abschminken]. 

Die Farbe kennt ihr vielleicht noch von meiner Review über den BB Cake von Missha: Es handelt sich um ein warmes, blaustichiges Kirschrot, was mir sehr gut gefällt. 

Wenn man nach dem Auftrag die Farbe kurz einziehen lässt, verfliegt das Gefühl auf den Lippen und sie fühlen sich nackig an, jedoch einen Ticken trockener als vor dem Auftrag. Wenn man dann ein Kosmetiktuch nimmt und die Lippen drauf presst, verfärbt sich beides kein bisschen - was mich sehr positiv gestimmt hat. 

Nachdem ich die Lipmarker mehrere Tage getragen habe und auch gut und viel gegessen habe, habe ich festgestellt, dass die Lippen zwar im Vergleich zu Lippenstiften und Liptints deutlich intensiver bleiben, die Farbe jedoch sehr unregelmäßig verblasst und ich die Lippen deutlich häufiger mit Lippenpflegebalsam nachziehen musste als normalerweise. 

Ich würde sagen, dass der Long Lasting Lipmarker durchschnittlich 4-5 Stunden lang deckend zu sehen ist. Beim Abschminken darf man jedoch nicht direkt erwarten, dass die Lippen direkt komplett nackig werden - außer man steht auf Rubbeleien mit Wattepad und ölhaltigem Make Up-Entferner. 


Mius Fazit:


Der Long Lasting Lip Marker von KIKO Cosmetics in der Farbe 106 Apple Red ist für mich ein sehr interessantes Lippenprodukt, das mich jedoch nicht unbedingt umhaut und welches meiner Meinung nach verlässlich ist. Das trockene Tragegefühl ist für mich leider ein weiterer Minuspunkt, der Preis lässt das Portemonaie aber leise vor sich hinsurren. 

Für mich gibt es daher alles in allem 3,5/5 Sterne
Weitere Reviews zu dem Long Lasting Lipmarker findet ihr auf Rauschgiftengel und Mrs Anna Bradshaw. 


Was ist euer persönliches Beauty-Kryptonit?
Und auf welchen Lippenstift von welcher Marke schwört ihr? ^-^//

22 Juni 2015

Der ungepflasterte Weg | Gedankenstrudel

Ich habe früh gelernt, dass man die Steine für seinen eigenen Weg am besten selbst meißelt. Wenn man sie krumm und schief formt, kann man am Ende niemand anderem die Schuld dafür geben - nur sich selbst. Die eine oder andere Macke in einem der Steine kann man immer am besten selbst ausbessern, weil man genau weiß wo sie sind. Die Messlatte der Vollkommenheit hat man sich selbst gesetzt und auch nur der Pfadmeister selbst weiß, ob er kleine Kurven mag, ob er Unebenheiten nicht gerade aufgrund ihrer Ecken und Kanten so liebenswürdig findet und wann und mit wem er gemeinsam an seinem Weg arbeiten möchte.

Obwohl ich früher immer gedacht habe, dass ich mit Mitte Zwanzig bestimmt schon zumindest wüsste in welche Richtung ich meinen Weg ausgelegt habe, befinde ich mich nun wieder in einer Phase, wo mir so vieles offen steht, was es nicht einfacher macht. Ich gehöre zu der Generation der vielen Möglichkeiten, die sich von den vielen Möglichkeiten überwältigen lässt. 

Ich bin bald fertig mit meinem Bachelorstudium und gehöre zu denen, die sich fragen, was ein Bachelor nun in der heutigen Zeit eigentlich noch wert ist. Wenn der Mindestanspruch immer ein Bachelorabschluss ist und jeder studiert - hat jeder einen Bachelor, hat niemand einen Bachelor. 

Kleid - Korea | Blazer - Sheinside* | Schuhe - JustFab* | Sonnenbrille - Forever 21

Ich habe momentan drei Wege vorbereitet und zur Not noch genug Steine im Körbchen um noch ein paar große Kurven einzubauen. Es macht mich kirre nicht zu wissen, wo ich ab September sein werde und gleichzeitig freue ich mich auf das neue Abenteuer. Ich fühle Wehmut, wenn ich daran denke, vielleicht entfernt von meiner Familie, meinen besten Freunden und von Bonn ziehen zu müssen. Eine Art hibbelige Vorfreude auf das, was kommt und immer mit der Gewissheit und Sicherheit eines Tages zurück ins Rheinland zu kehren. 







*gekennzeichnete Produkte wurden mir kostenfrei zum Vorstellen auf dem Blog zur Verfügung gestellt.

21 Juni 2015

Parque del Retiro | Travel






Ich bin eine Listenschreiberin. Ich schreibe Listen um im Auge zu behalten, was noch zu erledigen ist, um zu große Projekte in kleine Einzelteile auseinander zu nehmen um den Arbeitsberg in kleine Häufchen zu zerlegen und ich schreibe Listen wenn ich in den Urlaub fliege: 

Eine Liste mit den Gerichten und Getränken, die ich probieren möchte. 
Eine Liste mit den wichtigsten Sightseeing-Spots. 
Eine Liste mit den wichtigsten Wörtern. 

Als es diesmal aber für den kurzen Städtetrip nach Madrid ging, war ich überhaupt nicht vorbereitet. Ich hatte keine einzige Liste, weil ich noch so vieles zu erledigen hatte und keine Zeit für die Vorfreude fand. Ich realisierte erst zwei Tage vor dem Reiseantritt, dass es wirklich losgehen wird und entschied mich spontan dazu einen Reiseführer zu kaufen und meine beste Freundin um Rat zu fragen. 

Und so kamen spontan nur zwei Dinge auf meine To do-Liste: Tinto de Verano und der Retiro Park.

Bei Tinto de Verano handelt es sich um eine Mischung aus Sangria und einer Limonade - der Sommerwein der Spanier und direkt nach unserer Ankunft am ersten Abend erledigt. Superlecker! 

Der Parque del Retiro ist der beliebteste Stadtpark Madrids mit einem wunderschönen Weiher zum Rumpaddeln in Booten und Spazierengehen. Nur leider hatten wir bei unserem Kurzurlaub nicht immer Glück mit dem Wetter und dachten schon wir müssten uns den Park aufgrund des Gewitters abschminken. Aber zum Glück zeigte sich die Sonne am Donnerstagnachmittag gütig - obwohl es am Morgen arg gewittert hatte - und wir konnten ein paar warme Stunden im Park genießen. Und schon war ich glücklich, dass meine kleine Liste im Kopf abgehakt wurde.


Seid ihr auch Listenschreiber und To Do-Listenliebhaber?


18 Juni 2015

La Palette Nude in 01 Beige | Review

Ehrlich gesagt gab es schon länger kein Produkt in den kosmetischen Regalen der Drogerie mehr, die mich so interessierte, bis die La Palette Nude von L'Oréal Paris auftauchte: Endlich eine Lidschattenpalette mit klassischen Tönen und man muss direkt an die Urban Decay Naked-Palette denken und erhofft sich eine recht ähnliche Palette für den mittelgroßen Geldbeutel. 

Das Design der La Palette Nude ist sehr schlicht und elegant - typisch L'Oréal würde ich sagen. Ich finde sie sehr handlich und praktisch, lässt sich gut mit einem Knackgeräusch verschließen und saut nicht womöglich die ganze Kosmetiktasche ein. Auf dem Vergleichsbild auf >>Cream' s Beauty Blog sieht man, dass sie fast nur halb so groß ist wie die Palette von Urban Decay. 

Der Preis liegt bei 19,99€ - also etwa halb so viel wie die Naked, jedoch schon eher höherpreisig für eine Drogeriepalette.

Enthalten sind insgesamt 10 Farben, wobei sich vier schimmernde Farben darunter gemischt haben: Ich persönlich mag die Zusammenstellung der Farben und die Kombination aus matten und schimmernden Farben sehr gern. Theoretisch gibt es schöne helle Farben zum Highlighten, besondere Schimmer-Lidschatten zum Akzenturieren und betonen und matte, dunkle Farben zum Konturieren und für Smokey Eyes. 

Bereits beim Swatchen fällt jedoch schnell auf, dass die Matten viel zu fest gepresst sind und die dunklen Brauntöne sich sehr stark ähneln. Die Pigmentierung lässt wirklich zu wünschen übrig und die hellen Farben sind größtenteils kaum mit der Kamera einzufangen. 

Die Lidschattenfarben legen auch auf dem Augenlid mit Einsatz eines Eyeshaowprimers auch keine bessere Performance hin: Obwohl ich versucht habe mit möglichst allen Faren ein eher kräftigeres, dunkleres Make Up zu kreieren, wurde daraus irgendwie ein absoluter Einheitsbrei. Auch wenn ich mehrmals die helleren Farben im Innenwinkel angesetzt habe und auch wie dämlich im Schwarz rumgepatscht habe, ist kaum etwas zu erkennen. 

Obwohl ich das AMU am Ende sehr alltagstauglich und natürlich finde, hätte ich es auch einfach mit zwei Lidschatten geschafft und nicht wie hier mit der gesamten Palette. 


Mius Fazit


Die Farben sind nicht gut genug pigmentiert, dafür zu fest gepresst und es sind drei Farben dabei, die sich zu ähnlich sind. Die Lidschatten sind hartnäckig und lassen sich nicht gut verblenden, wodurch das Schminken umständlich wird. Für mich leider insgesamt ein absoluter Flopp - besonders für den Preis von 20€

Daher gibt es für die La Palette Nude in Beige von L'Oréal Paris leider nur 1,5/5 Sterne
Weitere Reviews zu der Palette findet ihr auf Kimis Beauty Welt, Bibbedi Babbedi Beauty und Castlemaker. Und auf Danas Kosmetik könnt ihr euch die zweite Palette von L'Oréal in 01 Rose anschauen. 



Habt ihr eines der berühmten Nackidei-Paletten?
Oder vielleicht selbst die La Palette Nude in 02 Beige?





*Das Produkt wurde mir kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.
 
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