06 September 2014

"Always dress like you're going to... " | Sponsored Video

"Es zählen die inneren Werte" hört man doch schon ziemlich oft, oder?
Natürlich kommt es bei dem ersten Smalltalk nicht nur auf das Äußere an, sondern was der Gegenüber für eine Ausstrahlung hat, die Art und Weise, wie er redet oder der Humor. Und natürlich achtet man beispielsweise mehr auf die Augen oder auf das Lächeln, als darauf, was die andere Person genau anhat.

Aber kennt ihr das auch, dass ihr euch an manchen Tagen einfach besser fühlt als an anderen? Selbstbewusster, etwas entspannter und einfach wohler in eurer Haut?

Ich habe in letzter Zeit an mir beispielsweise sehr deutlich gemerkt, dass ich mich einfach manchmal dem "Outfit entsprechend"  fühle: Wenn ich mir etwas Neues gekauft habe oder mir bei meinem Outfit mit der Auswahl und den Accessoires etwas mehr Mühe gegeben habe und zufrieden bin, fühle ich mich auch automatisch etwas besser, als könnte mir nichts so wirklich was anhaben. 
Wenn ich mich aber selbst mal etwas unwohler gefühlt habe, mir selbst nicht so gefalle oder das Outfit vorne und hintenrum zwickt wie verrückt, verhalte ich mich auch fremden Menschen gegenüber um einiges verschlossener...

Es ist schon merkwürdig, was ein Outfit auf das "Wohl-Sein"-Empfinden alles bewirken kann, wie es die witzige Herbstkampagne von Otto in dieser Werbung hier aufgegriffen hat: 

Vielleicht habt ihr den Spot im Fernsehen auch schon gesehen, ich musste echt ein wenig schmunzeln als ich ihn das erste Mal gesehen habe... aber auch wenn der Spot natürlich den Gedanken etwas skurriler und überspitzter darstellt, mit dem richtigen Outfit kann man schon das Gefühl hervorrufen es könnte einem nichts anhaben! 

Daher heißt mein Motto was Mode betrifft und was mich morgens auch dazu motiviert etwas früher aufzustehen auch: 
"Always dress like you're going to see your worst enemy" - Kimmora Lee Simmons

Zwar habe ich nicht wirklich Feinde [soweit ich weiß *höhö*], aber morgens aus dem Haus zu gehen in dem Outfit, in dem mich wohl fühle, da bin ich für jede Situation gewappnet... Egal, ob die Mädels vielleicht noch einen Mädelsabend machen wollen oder sich spontan eine nette Verabredung ergibt, oder vielleicht noch ein Vorstellungsgespräch nach der Vorlesung?

Womit fühlt ihr euch am wohlsten?
Und gibt es Stile, die euch richtig gut gefallen, an die ihr euch aber nicht rantraut, weil ihr meint, es würde einfach nicht zu "eurem Alltag" passen? ^-^// 


05 September 2014

Lovely Blogs #2

Es ist Freitag Mädels! ^-^// 
Ich hatte das Gefühl, dass diese Woche besonders schnell rumgegangen ist und in einer Woche werde ich bereits zurück nach Bonn ziehen! Dieses Mal freue ich mich zwar auf die Wohnung, aber sich von Mama betüdeln lassen zu können ist doch auch was feines und werde ich wohl nicht wieder so lang an einem Stück erleben können... TT_TT 

Zur Feierabendlaune habe ich eine Blogvorstellungsrunde für euch! Viel Spaß beim Stöbern: 

ღsie: Cat, 27 und Pingu, 29 www.catatropenguin.blogspot.de
ღüber: Beauty mit schönen Abschweifungen
ღmiu's pick: Make Up | Halloween

ღsie: Anna, 22 www.capersintherain.com
ღüber: Fotos, Mode, mit dem Accessoires "Gedanken". 
ღmiu's pick: Text und Fotos | Wenn es das nicht ist... 

ღsie: Jen, 24 www.kirschbluetenschnee.de
ღüber: Beauty mit etwas Lifestyle
ღmiu's pick: Beauty | Alle meine Farben

Klickt bei den Mädels vorbei und stöbert!
Und falls ihr selbst bloggt und vorgestellt werden möchtet, könnt ihr >>HIER die Bedingungen nachlesen und wie ihr es am besten macht! {Bei den Bildern am besten vier Fotos im 10x15 Querformat}

Wünsche euch einen schönen Freitag! ^-^//

04 September 2014

Iron Panda! | Hong Kong Day 1

Habt ihr auch so ein unheimlich schlimmes Problem mit Prokastination?
Bei mir war das während der Midterm Exams in Seoul im April sogar so, dass ich anfing stundenlang nach Flügen zu suchen und meine Mädels sogar vom Lernen abzuhalten, weil ich hier und da DEN vermeintlichen Deal gefunden hatte und wir dann natürlich stundenlang nach Hotels suchten. 

Aber dank meiner Prokastination kam es letztendlich dazu, dass meine Mädels und ich drei Wochen vor unserer Rückkehr nach Deutschland einen Urlaub nach Hong Kong dazwischenquetschen konnten. Über Skyscanner habe ich Flüge von Seoul nach Hong Kong für gerade mal knapp 180€ finden können, da mussten wir einfach fliegen *höhö*

Aber manche Dinge kommen am Ende anders als man denkt - geplant war es an dem Montag mit Air India nach Hong Kong zu fliegen, leider konnten die Menschen am Schalter und die unfreundliche, unhöfliche Managerin unsere Tickets nicht finden. Ihrer Meinung nach gab es unsere Tickets nie und sie unternahm auch nichts um uns dabei zu helfen - wir mussten also bei der Reisevermittlung  anrufen, uns beschweren und lange, lange diskutieren bis wir endlich neue Flugtickets bekamen und im Flugzeug nach Hong Kong saßen. [Und mit Cathay Air gab es sogar Häagen Daz-Eis! :D] 

Insgesamt warteten wir 20 Stunden am Flughafen [es kam immer wieder zu Verzögerungen und Veränderungen, ansonsten wären wir erstmal nach Hause gefahren und hätten in unseren Betten geschlafen!], dafür hatten wir aber zum Glück lustige Gesellschaft, viel zu essen und eine Kamera zum rumalbern. Ich glaube, ich war noch nie so fertig von einer Anreise und dabei dauert der eigentliche Flug von Seoul nach Hong Kong nur 3-4 Stunden TT_TT//

[Und dank der Verspätung, konnten wir auch das Spiel Deutschland gegen weiß-ich-nicht-mehr sehen *höhö*]


Wir kamen also an dem Dienstag gegen Vormittag an und holten zunächst an einem der Schalter eine Octopus-Karte, die man für Busse und Bahnen nutzen kann und fuhren dann mit einem Bus vom Flughafen in die Innenstadt. Ich würde definitiv die Anreise mit dem Bus empfehlen, weil man im oberen Teil eine wunderschöne Aussicht hat und man sich einen schönen Eindruck von Hong Kong verschaffen kann.

Uuund es ist deutlich günstiger als die Fahrt mit der U-Bahn! ^-^//
[Ich meine es war in etwa 33HK$ mit dem Bus und 100HK$ mit der U-Bahn!] 


Seit meiner Kindheit gehörte Hong Kong zu den Städten, die ich besuchen wollte und die Stadt war einfach genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Viele bunte Reklameschilder, überall die ganzen Airconditioner an den Häusern [wo Jackie Chan bei seiner Flucht schnell von Lüfter zu Lüfter springen könnte] und die Bambusstangen bei den Bauarbeiten - so richtig altmodisch und so anders als das, was ich bisher gesehen hatte.

Unser Hotel lag direkt im Zentrum der Stadt, direkt in der Nähe vom Victoria Harbour... aber nach unser eher ereignisreichen und katastrophalen Anreise, waren wir drei Mädels einfach erschöpft und hielten ein kleines Schläfchen in unserem Hotel. [Entsprechend der Wohnungspreise war unser Zimmer winzig, aber sehr sauber... jemand, der aber größer als 1,80m ist, hätte wohl Probleme in den Betten gehabt *höhö*]. 


Nach unserem Mittagsschlaf machten wir uns erstmal auf die Suche nach etwas essbarem gemacht und wir gönnten uns Pekingente! Das war so lecker, dass ich gar keine Fotos mit der Kamera gemacht habe *höhö*

Danach gingen wir in das Einkaufszentrum K11 - dort gab es eine Ausstellung mit Ironpandas!
Eigentlich hatten wir nicht wirklich Ahnung worum es bei der Ausstellung ging, aber es gab unglaublich viele, viele Pandas in Kostümen... vielleicht als chinesisches Pendant zu Ironman? *höhö* 


Als es dunkel wurde gingen wir zum Victoria Harbour und genossen in der schlimmsten Luftfeuchtigkeit und Hitze die Skyline. Die Lichter, die Aussicht war einfach wunderschön und der Hafen gehört zu meinen Lieblingsspots in Hong Kong.

Zum Glück hatte ich mein Stativ dabei gehabt und konnte einige schöne Bilder einfangen, aber ich würde es wirklich niemanden empfehlen im Sommer nach Hong Kong zu fliegen. Mir kullerten die Schweißtropfen nur so förmlich die Stirn runter und brannten in meinen Augen.

Unser erster halber Tag in Hong Kong war eigentlich recht kurz und wir konnten uns auch erst nur einen ersten Eindruck von den Menschen, der Stadt und dem Essen machen. Und wir ließen uns alle drei kaputt und müde recht früh einfach ins Bett fallen, denn am nächsten Tag planten wir einen Ausflug nach Macao mit anderen Freunden zu machen! [Für meinen ersten Casino-Besuch wollte ich natürlich fit sein *höhö*]

Hattet ihr eigentlich schon mal solch ein Disaster am Flughafen?
Seid ihr jemand, der sich dann auch beschwert? Oder lasst ihr es einfach sein? 

03 September 2014

Act like a lady, think like a boss! | NOTW

Heute wollte ich euch mal seit langem wieder ein Nails of the Week zeigen, dass ich eigentlich immer wieder gerne trage wenn ich mal wieder etwas schlichteres haben möchte, dass zu allen Outfits passt, aber nicht zu langweilig ist. 

Verwendet habe ich: 

Basecoat: Micro Cell 3000* in dem leichten Rosaton
ONL in 19 Black 블랙 und 02 Baby Pink 베이비 핑크
Essence Sparkle Sand Effect in Hey, Nude!* und Here's my number!*

Den Daumen habe ich zunächst komplett schwarz grundiert und dann mit dem Sandeffekt-Lack drüber lackiert. Das Gleiche habe ich am Ringfinger mit den hellen Rosé-Lack und Hey, Nude! von Essence gemacht. Den restlichen Nägeln habe ich schwarzen French verpasst - mein Tipp dabei ist: Den Pinsel ruhig halten, an einer Seite ansetzen und den Finger drehen, so entsteht ein recht sauberer French-Look. 

Was mir an dem Look sehr gut gefällt sind die Gegensätze der Farben und der Effekte - ich habe es nämlich zur Zeit ein wenig mit Kombinationen aus "zart-feminin" und "stark-sophisticated" [Lederjacke zu Spitzenkleid, Chucks zu Röckchen, etc.]. 

Wie gefällt euch die Kombi?
Wäre es auch etwas für euch? Und "trägt man Sandlacke noch"? *höhö* 




mit * versehene Produkte sind mir kosten- und bedingungslos vor Ewigkeiten zum Testen zugeschickt worden

02 September 2014

Avengers | Mini T-Shirt Recon

Mich juckt es seit Tagen in den Fingern, weil ich einfach so gerne wieder basteln würde, leider verstecken sich alle meine Utensilien wie Nähmaschine, Heißklebepistole und co. noch in etlichen Kartons [und da ich in zwei Wochen dann wieder nach Bonn umziehe, lohnt es sich zur Zeit auch nicht die Sachen zu suchen,...]. 

Vor ein paar Wochen habe ich aber bei Primark dieses Oberteil/Kleidchen im Sale gekauft [bei >>Shia auf Instagram habt ihr es vielleicht schon gesehen...] Ich bin ein großer Fan von Marvel und obwohl mir der Schnitt nicht besonders gut gefiel, musste das Teil einfach erstmal mit... seitdem lag es in der Schublade oder wurde zum Schlafen angezogen *höhö* 

Heute habe ich mir einfach einen Ruck gegeben und ein bisschen daran rumgeschnibbelt - es war jetzt nicht die größte DIY-Aktion der Geschichte und super ausgefallen oder kreativ ist es jetzt auch nicht, aber ich konnte fürs Erste definitiv erstmal meinen "Werkel-drang" befriedigen. 

Die Ärmel fand ich an dem Oberteil richtig schlimm, da es aussieht wie ein Mucki-Shirt der Pumper-Liga aus McFit und habe daher zunächst diese umgeklappten Ärmel auseinander gefriemelt, in dem ich mit der Schere [es geht auch mit einer normalen Nadel oder einer Sicherheitsnadel] die Naht aufgelöst, sodass man die beiden Ärmel normal nach unten rollen konnte. 

Danach sah es eigentlich aus wie ein übergroßes Männer-T Shirt. 

Da ich den runden Hals auch ziemlich unspektakulär fand und ich sehr gerne schulterfrei trage, habe ich einfach eines meiner Lieblingsoberteile als Vorlage genommen und mit einer Textilschere den Hals ausgeschnitten. 

Die Rundung fällt hinten etwas flacher aus als vorne, so fällt das Oberteil beim Tragen auch schöner. Hätte ich meine Nähmaschine, würde ich nun die Ärmel und den Hals versäumen, aber fürs Erste muss das Oberteil so herhalten. 

Links seht ihr es mit einem dünnen Band um die Taille gebunden und hochgezupft als Oberteil getragen. In der Mitte so wie es jetzt komplett ohne alles ausschaut. Und rechts als knappes Kleidchen. 

Da das Etikett am Halsausschnitt nun entfernt ist, kann man an dem Seitenetikett im Shirt erkennen wo hinten oder vorne ist: Soweit ich mich erinnere sollte das Etikett bei Oberteilen immer auf der linken Seite zu finden sein [ich weiß nicht ob das bei den Herren der Schöpfung anders ist...]. 


Mir gefällt es nach der Bearbeitung auf jeden Fall besser und ich find es auch gemütlicher ^-^//
Vielleicht trage ich es auch wenn es mit den Mädels die Tage endlich ins Kino geht:
 Guardians of the Galaxy! ♥

Welcher ist eigentlich euer absoluter Superheld?  

01 September 2014

MyNY by DKNY

Ehrlich gesagt bin ich bei Düften eher jemand, der der Meinung ist, dass jeder irgendwie "seinen Duft" hat - ich finde es besonders schön wenn meine Freunde oder Familie einen wiedererkennbaren Duft haben und den ich bei einer Umarmung zur Begrüßung inhalieren kann. Es gibt einfach bestimmte Düfte, die ich mit besonderen Menschen assoziiere und ich dann an diese Personen denken muss, wenn ich ihn an anderen wiedererkenne. 

Deswegen habe ich eine lange Zeit nach einem Duft gesucht, der einfach zu mir und meiner Art passt und den ich so langsam zu dem "Miu-"Duft mausern wollte. Ich habe echt lange gesucht und nach etwa einem halben Jahr bin ich auf "Absolutely Me" von Escada gestoßen - ein frischer, fruchtiger Duft, der mich irgendwie immer etwas an Kirschen erinnert hat. Ich habe ihn jeden Tag getragen und konnte es mir eigentlich auch nicht mehr vorstellen, dass ich je einen anderen Duft tragen wollen würde. 

Dann habe ich vor wenigen Tagen das MyNY von DKNY zugeschickt bekommen, das ab heute mit Rita Ora als Gesicht der Kampagne und dem herzigen Flakon gelauncht wird. Ein Duft der das abenteuerliche, verträumte und von Gegensätzen sprühenden Leben in der Stadt New York verkörpern soll. 

New York gehört für mich persönlichen einfach zu den Städten in denen ich einmal gelebt haben möchte. Eine Stadt mit so viel Flair und Persönlichkeit. Ich möchte sie einfach selbst einmal erleben und mittendrin sein. Teil der laufenden Masse morgens, die sich in die U-Bahn quetscht oder sich eines der gelben Taxen heranwinkt, die Lichter am Times Square erblickt oder das Broadway genießt. 

Ich finde bereits das Design des Flakons hat eine geniale Balance zwischen Kitsch und Modern - auch wenn ich das Wort nach gefühlten tausenden Staffeln von GNTM und Project Runway schon dämlich finde, aber es ist irgendwie "edgy"

Ein herzförmiges Flakon kann ein Parfüm sehr schnell einfallslos und "billig" wirken lassen, aber der ungewöhnliche, metallische Deckel gleicht das Ganze aus und macht den Look markanter, einprägsamer. 

Kopfnote: Himbeere, rosa Pfeffer, Galbanum
Herznote: ägyptische Jasmin, Freesien, Iriswurzel
Basisnote: Moschus, Ambra, Vanille-Absolue, Patchouli

Ich finde Duftbeschreibungen eigentlich immer ziemlich schwer nachvollziehbar und gerade weil ich wirklich selten neue Düfte ausprobiere, bin ich da auch nicht gerade geübt, aber ich werde mein Bestes versuchen. 

Wenn man ihn zum ersten Mal aufsprüht, empfinde ich ihn als etwas schwer, würzig, aromatisch - erinnert mich schon leicht an eher Düfte für den Mann. Lässt man den Duft "einwirken" hat eine sehr sinnlich-feminine Note, mit einem Hauch fruchtiger Verspieltheit. 

Es ist ein Duft der mich an eine junge Frau denken lässt, die auf ihren eigenen Beinen steht, sie weiß welchen Weg sie im Leben gehen will und das "Frau-Sein" in all ihren Facetten umarmt, aber trotzdem noch etwas Verträumtes und Unschuldiges an sich hat. Sophisticated, aber immer noch sweet. 

Mius Fazit: 

Mir persönlich gefällt der Duft, das Design und das Konzept von MyNY unglaublich gut - es ist für mich einfach New York. Obwohl ich normalerweise zu pudrigen und fruchtig-leichten Düften greife, hat MyNY das gewisse Etwas, das Stärke und Selbstbewusstsein ausstrahlt und trotzdem sehr feminin und süß ist. 

Es ist ein Duft, der nicht "too much" ist, aber auch nicht zu wenig - er hat einen Wiedererkennungswert, ohne einem ins Gesicht zu hauen - Er ist perfekt, um sich im Alltag besonders zu fühlen, aber auch sich selbst treu zu bleiben für besondere Anlässe. 

Von mir gibt es auf jeden Fall eine Schnüffel-Empfehlung! 
[Keine direkte Kaufempfehlung, weil ich einfach finde, dass Düfte zu einer Person passen müssen und man es gerochen haben muss, um zu wissen, ob es einem gefällt!] 

Weitere Berichte zu dem neuen Duft von DKNY findet ihr >>HIER auf Berries and Passion, >>HIER auf Glitter and Glamour und >>HIER auf Lila Wolke testet. 
Den Duft könnt ihr >>HIER auf Parfumdreams finden - die Preise liegen bei 33,95€ für 30ml, 50,95€ für 50ml und 71,95€ für 100ml. 


Habt ihr einen Duft, der "euch gehört"?
Oder tragt ihr je nach Tageslaune etwas anderes? 




31 August 2014

Einem geschenkten Gaul wirft man Sushi ins Maul?

Wie ich im letzten Miuty kurz erwähnt habe, ging es für >>Soo und mich vor einigen Tagen nach Bochum, denn bei Groupon habe ich mithilfe der My Groupon Sommer-Aktion erneut zugeschlagen und dieses Mal ging es mit >>diesem Deal ins Sushi-Restaurant Sakura in Bochum für ein 5-Gänge-Menü für zwei Personen für 29,90€ statt 65€. 

Die Anfahrt vom Bochumer Hauptbahnhof aus ging problemlos und schnell: Rein in die U-Bahn und nach wenigen Haltestellen wieder raus. Das Restaurant selbst war aber etwas versteckter: Man musste auf ein Supermarktgelände um die Ecke find und neben Edeka und Deichmann befand sich "Sakura". 

Insgesamt haben wir vielleicht 15 Minuten gebraucht. 

Die Inneneinrichtung und das Ambiente fanden wir beide an sich nicht schlecht und neben dem Menüs à la carte gibt das Sushi auf dem Laufband in Fusion mit bekannten chinesischen Gerichten [Krabbenchips und co.]. 
Ich finde Fusionen nicht immer schlecht, aber bin dann meist immer etwas skeptischer und die Erwartungen an die Authentizität sinkt bei mir erstmal... aber warten wir es erstmal ab! 

Als ersten Gang konnte man sich zwischen der Miso-Suppe und der Pekingsuppe entscheiden. 
Wir beide entschieden uns für die Miso-Suppe und empfanden sie als in Ooooordnung. [3.5/5 Punkte] 

Als nächstes konnte man sich zwischen dem Goma Wakame, Kimchi-, einem gemischten Salat und Edamame entscheiden. Beide entschieden wir uns für den Algensalat, da kann man wirklich wenig falsch machen. Was uns beide aber schon etwas gestört hat, waren die Teller auf denen der Salat serviert wurde: 
Es sah aus wie bei Omma zu Hause - ein riesiger Teller, jeweils andere Blumenmuster, auf denen man auch eine großzügige Portion Spaghetti Bolognese servieren hätte können. 

Als dritten Gang gab es überbackenes Hähnchenfleisch mit Süß-Sauersoße [in der Groupon-Beschreibung gab es dazu nur einen japanischen Namen, den ich nicht zuordnen konnte] - es schmeckte gut, aber gehört meiner Meinung nach nicht zu einem Sushi-Menü. Möchte man das Fleisch unbedingt auf die japanische Art servieren, dann hätte man eine andere Soße wählen können, wie Honig-Senf, Wasabi-Mayo, etc. 

Ich liebe die Süßsauer-Soße, aber sie machte das Menü meiner Meinung nach nicht stimmig. 

Und zum Hauptgang - die Sushiplatte: 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach den ersten drei Gängen und der Art wie man uns die Gerichte auftischte, keine besonderen Erwartungen mehr an das Sushi hatte. 
Zum Glück konnte der Hauptdarsteller unser spätes Mittagessen noch etwas retten [ansonsten wäre ich wohl irgendwem an die Gurgel gesprungen!]. Der rohe Fisch auf den Nigiris war frisch und zart, die Avocado in den Makis war geschmacksintensiv und die Inside-Out-Rollen waren nicht zu dick eingepackt vom Reis. Gurken-Makis gehören halt zum Standard und die frittierten Rollen waren gut, aber nicht überragend, da ich finde, dass Gurke nicht als Füllung in Spezial-Rollen gehören und der Teigmantel war so lala. Bei solchen frittierten Rollen liegt meiner Meinung nach die Kunst darin rohen Fisch zu verwenden, der selbst nach dem Frittieren noch roh geblieben ist. 

Auf den Bildern könnt ihr die Teller der Vorspeisen sehen! o.O// 
Von mir gibt es solide 3.5 von 5 Punkten! 
[Ich habe fast 18 Monate in einem Sushi-Restaurant gearbeitet, esse seit Jahren gerne Sushi und war für ein Jahr in Asien und habe auch Sushi in Japan gegessen... Und allgemein bin ich eher der Picky-Eater!]. 

Zu guter Letzt konnte man sich für eine Nachspeise entscheiden: 
Gebackene Bananen mit Honig, einen Obstalat oder Eis - für uns gab es Grün Tee-Eis und Schwarzen Sesam. Es gab noch mehr Sorten, aber wir wussten leider nicht genau welche. 

Und da wären wir genau beim größten Problem, das wir den Nachmittag über im Restaurant die ganze Zeit hatten. Vorneweg sei gesagt, dass es natürlich daran liegen kann, dass wir die letzten Gäste waren und vor der Mittagspause [die wohl von 15-18 Uhr geht] gekommen sind, aber guter Service in in meinen Augen etwas ganz anderes. 

Als wir zur Reservierung anriefen wurde uns zunächst nicht auf die Mittagspause hingewiesen, so dass wir in leichter Hektik unsere Vorspeisen verschlingen mussten, da wir auch ein schlechtes Gewissen dem Personal über hatten, wenn sie wegen uns länger arbeiten müssten [wir boten ihnen an nicht in Gängen zu servieren, sondern alles direkt gemeinsam]. Dann wurde uns in recht gebrochenem Deutsch nach unserem Wunsch für den nächsten Gang "gefragt", wobei wir bei beispielsweise beim Salat und auch beim Eis nochmal nachhaken mussten, was denn nun genau zur Auswahl stände. [Mir wäre es beispielsweise lieber gewesen, wenn man uns am Anfang nochmal den Ablauf und die Optionen vorgestellt hätte um alles im Überblick zu halten!] Es entstand einfach keine Kommunikation, keine Konversation zwischen Service und Kundem, sondern wurde nur abgeliefert. 

Und auch die Musik wurde irgendwann ausgeschaltet. 

Meine "Kanne" Tee, aus der ich mit Müh und Not vielleicht mal 150ml rausquetschen konnte, kostete um die 3€ [WUCHER!] und wie bereits oben erwähnt, war das Geschirr einfach unpassend für ein Restaurant-Erlebnis und das Auge isst schließlich mit. 

Ich hatte die ganze Zeit den Satz im Kopf "Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul", aber gerade das finde ich super dämlich - Denn wenn man sich gerade als Restaurant bei Groupon als Partner anbietet, sollte man darin die Möglichkeit sehen potenzielle wiederkehrende Kundschaft zu gewinnen. Mit Gutschein zahlende Kunden sind genauso zahlende Kundschaft, wie der, der am Ende mit den Münzen die Kasse richtig klimpern lässt. Man hat die Chance jemanden für sich zu gewinnen, dem man vielleicht dank Mundpropaganda noch mehr Kunden zu verdanken hat, oder der selbst regelmäßig wiederkehrt. 

Ich für meinen Teil kann den Deal leider nicht empfehlen, da ich mich trotz des relativ guten Sushis und den restlichen Gängen nicht als gern gesehenden Gast empfunden habe. 
[Beachtet bitte, dass das Restaurant nicht wusste, dass ich darüber schreiben werde und dass ich den Deal mit einem Gutschein von Groupon einlöste.] 

n paar nette Bilder um die Stimmung etwas zu heben
Dies war meine erste Groupon-Erfahrung in einem Restaurant und ich frage mich ehrlich, ob man sich immer so unwillkommen fühlt. Und werde es wohl erstmal mit den Restaurants lassen...

Seid ihr schon mal mit Gutschein auswärts essen gegangen?
Wie waren eure Erfahrungen bisher? 



 
Copyright © 2012 Miutiful | Design by Shaybay Designs